Intel will sparsamere Prozessoren: Vorbereitung für den Tablet-Markt
Der Tablet-Markt blieb dem Prozessor-Riesen Intel bis jetzt weitgehend verschlossen. Mit den kommenden Ivy-Bridge-Prozessoren sollen Leistungsaufnahmen von maximal 10 bis 15 Watt möglich sein. Damit wären deutlich dünnere Notebooks und Tablets ausrüstbar. David Perlmutter, Vize-Präsident von Intel, stellte den Plan bei einem Vortrag vor.
"Wir erfinden den PC neu - schon wieder": Unter diesem Motto hielt David Perlmutter, Vize-Präsident von Intel, einen Vortrag, der die Neuausrichtung von Intels Strategie bei mobilen Geräten behandelte. Anfang 2012 sollen demnach die Ivy-Bridge-Prozessoren eine Leistungsaufnahme von 10 bis 15 Watt für Notebooks ermöglichen. Bis jetzt waren 25 bis 45 Watt die Standard-TDP für Notebook-Prozessoren - einige (teure) ULV-Modelle kommen auf 17 Watt. Die Hersteller mobiler Geräte hatten Probleme mit diesen hohen Wattzahlen, weil sie entweder ihre Kühlsysteme auf den maximalen Wert ausrichten oder durch Thermal Throtteling die Leistung nach unten fahren mussten.
Offenbar soll die reduzierte Leistungsaufnahme durch die neuen Trigate-Transistoren erreicht werden. Durch die dreidimensionale Bauweise kann entweder die Schaltgeschwindigkeit erhöht oder die Leistungsaufnahme verringert werden. Für mobile Geräte wird Intel auf sparsamere Prozessoren setzen, um die die Rechenleistung eines PCs zu erreichen und dabei eine Akkulaufzeit von zehn Stunden zu bieten. Neben den Ivy-Bridge-CPUs sollen auch die kommenden "Silvermont"-Atoms eine wichtige Rolle spielen, Modelle von 10 bis runter zu 0,5 Watt seien geplant.
In der Galerie: Rückblick auf Intels Transistor-Geschichte

"Wir erfinden den PC neu - schon wieder" Klingt eher nach einem abgekupferten Werbeslogan fürs iPhone.
Ich sehe ein neues UMPC Zeitalter heraufdämmern! Hoffentlich findet sich irgendein Hersteller, der was daraus macht...
für mich ist die sandige Brücke kein Gegner von Brazos sondern von Llano, aber darüber kann man natürlich streiten...
Es sind 2 Grundverschiedene Produkte: das eine ein CPU Monster, mit einer Grafik die für arbeiten und die meisten Spiele zum Spielen reicht. Das andere ist so ein mittelding aus etwas CPU Leistung und dafür (im Vergleich zur HD 3000) mehr GPU Leistung. Es fragt sich: was braucht man mehr? Und: limitiert die schwachbrüstige CPU nicht die GPU? Das muss dann jeder für sich selbst entscheiden, aber es ist einfach fakt, dass AMD die Führung im Desktop IGP Segment vor einiger Zeit abgegeben hat und auch im Notebooksegment. Es bleibt abzuwarten, ob man sie sich mit Llano zurückholen kann und inwiefern Llano überzeugen kann, wenn man mal mehr als nur eine schnelle Grafik braucht. Die Llano CPU selbst ist ja wiederum eine Stromschleuder im Vergleich zu Sandy Bridges Performance pro Watt. Auch spannend bleibt, wie sich Llano dann gegen die kurz darauf erscheinende Ivy Bridge schlägt. Immerhin braucht sie bei gleicher leistung nur noch die hälfte der Energie, dank des neuen Trigateverfahrens. Und dann ist der Energievorteil der AMD GPU auch dahin.
und nö, bin nicht pro Intel oder AMD: arbeit grad auf einem Intel Grafikchip der älteren Schule (LAHM!!), später komm ich noch zum anderen Büropc (780G) der beweist, dass man hinter Intel herhinkt, denn im dritten Büropc arbeitet die HD 3000 und die ist um einiges schneller als die 780G: Starcraft 2 Ruckelt aufm AMD system bei minimalen Details, bei der HD 3000 nicht.
Was mir an der HD 3000 noch gefällt (bzw Sandy Bridge): Quicksync, AVX Möglichkeit etc.
Was ich hoffe ist, dass AMD mal den Netbookbereich ordentlich aufmischt, aber wenn man sich Intels ergeizige Roadmap ansieht (3 Jahre 3 neue Fertigungstechnologien, 1 völlig(?) neue Architektur wird auch dieses Rennen spannend. Vorallem wenn die PowerVR Grafik was taugt (was ich nicht glaube)
naja, jedem seine Meinung, kann die Meinung von dir, Rollora, mal wieder nicht teilen
für mich ist die sandige Brücke kein Gegner von Brazos sondern von Llano, aber darüber kann man natürlich streiten...