Rätselraten: Intel und Nvidia "arbeiten gemeinsam an neuen Produkten"
Wie Intel jetzt offiziell bekannt gegeben hat, arbeitet das Unternehmen gemeinsam mit Nvidia an "neuen Produkten". Jetzt geht allerorts das Rätselraten los, um welche Form von Hardware es sich dabei handeln könnte.
Wie Intel in Person von Lip-Bu Tan, dem CEO des Halbleiterherstellers aus San Clara, jetzt offiziell bekannt gegeben hat, arbeitet das Unternehmen gemeinsam mit Nvidia an "neuen Produkten". Jetzt geht allerorts das Rätselraten los, um welche Form von Hardware es sich dabei handeln könnte und wann diese wohl erscheinen wird.
Herzlichen Glückwunsch an meinen guten Freund Jensen Huang zur Verleihung der Ehrendoktorwürde in Naturwissenschaften und Technik durch die Carnegie Mellon University für seine herausragenden Beiträge zum Accelerated Computing und zur Künstlichen Intelligenz.
Es war mir eine Ehre, ihm heute Morgen den Doktortalar überzustreifen. Intel und Nvidia arbeiten gemeinsam an der Entwicklung spannender neuer Produkte! — Lip-Bu Tan, CEO von Intel via X
Bereits kurz nach ihrem "historischen Deal" im September 2025, wie Intel und Nvidia ihre Kooperation bezeichnen, haben sich Intel-CEO Lip-Bu Tan und Nvidia-CEO Jensen Huang zu den möglichen neuen Produkten ihrer Partnerschaft geäußert. Fest steht: Core-CPUs mit integrierten RTX-GPUs werden Realität, und den Anfang macht ein SoC.
Den Anfang wird demnach ein System-on-a-Chip ("SoC") machen, welches in etwa dem Nvidia GB10 ("Grace Blackwell Superchip") entsprechen soll, jedoch nicht auf einen ARM-Prozessor, sondern auf eine x86-CPU von Intel setzen wird. Dabei werde eine x86-CPU von Intel via NVLink mit einer Blackwell-GPU von Nvidia kombiniert, beschrieb Nvidia-CEO Jensen Huang das erste gemeinsame Produkt. Auch an Lösungen auf Basis von ARM-Technologien werde Nvidia festhalten. Einen Hauptprozessor aus der Core Ultra Series werde man aber nicht zeitnah veröffentlichen können, dafür sei noch deutlich mehr Vorlauf nötig.
Intel Serpent Lake mit Geforce-GPU geplant
Das erste handfeste Produkt für Consumer dürfte Intel Serpent Lake auf Basis der "Titan Lake"-Architektur sein, welches als Mega-APU eine Geforce-GPU integrieren und so mit AMDs Halo-Serien konkurrieren soll. Hierbei soll dann die höchstmögliche Grafikleistung in einem mobilen SoC realisiert werden. Im Desktop werden voraussichtlich auch weiterhin die hauseigenen Arc-IPGs eingesetzt.
Hauptmerkmale und Hintergründe laut aktuellen Leaks:
- Geforce-Integration: Anstelle interner Arc-Grafik setzt Intel auf einen dedizierten Geforce-RTX-Grafik-Tile (GPU-Chiplet), möglicherweise mit "Rubin"-Architektur.
- Technologie: Einsatz von Intels fortschrittlicher Verpackungstechnik (Foveros/EMIB), um CPU und GPU auf einem Package zu verbinden.
- Zielsetzung: Serpent Lake soll eine High-End-Lösung für Notebooks und kompakte PCs werden, um die Leistung von dedizierten Desktop-Grafikkarten in kompakter Form zu bieten.
- Architektur: Die CPU-Kerne basieren auf der kommenden "Titan Lake"-Architektur, die nach der für 2026 erwarteten "Nova Lake"-Familie (Core Ultra Series 4) und "Razer Lake-AX" (2027) geplant ist.
- Wettbewerb: Das Produkt ist als direkte Antwort auf AMDs "Medusa Halo"-APUs oder aber deren Nachfolger zu verstehen.
Mit einem Release einer APU, CPU oder SoC auf Basis der "Titan Lake"-Architektur ist nach aktuellem Kenntnisstand nicht vor 2028/29 zu rechnen.
Ihre Meinung ist gefragt!
Wie stehen Sie zu diesem Thema? Die PCGH-Redaktion freut sich über Ihre fundierte Meinung in den Kommentaren zu dieser Meldung. Um zu kommentieren, müssen Sie auf PCGH.de oder im Extreme-Forum eingeloggt sein. Sollten Sie bisher noch keinen Account haben, könnten Sie sich hier unverbindlich registrieren. Beachten Sie beim Kommentieren aber bitte die geltenden Forenregeln.
Quelle: Intel via PC Gamer

Da ist es sicher nicht verkehrt, die 8GB dGPU´s durch ne performante APU zu ersetzen, spart Vram.
stattdessen dann 16GB-->24GB Ram im Notebook
(die 32GB-Vorgabe von MS ist einfach Müll, da muss nachgebessert werden)
Es gestaltet sich immer in letzter Zeit nicht so leicht ein Preiswerten onboard GPU Laptop zu finden. Wenn ich Pech habe geht dieser inzwischen 8 Jahre alte Laptop der bestimmt schon eigentlich 11 Jahre mindestens auf dem Buckel hat schon früher als gedacht hopps. Dann wird früher einer gebraucht. Aber erst mal sehen ,noch läuft der Laptop ja noch super.
Die Anforderungen sind nicht besonders hoch ,das macht den Kauf also leichter. Zu schwach sollte die CPU jedoch dennoch nicht sein ,auch wenn 16 GB RAM neben der schwachen GPU völlig ausreichend sind. Nun ja Mal sehen.
Da ist es sicher nicht verkehrt, die 8GB dGPU´s durch ne performante APU zu ersetzen, spart Vram.
stattdessen dann 16GB-->24GB Ram im Notebook
(die 32GB-Vorgabe von MS ist einfach Müll, da muss nachgebessert werden)