Intel mit Versicherung für Übertakter in den USA - Update: Stellungnahme von Intel
In Deutschland kann man sich gegen allerhand versichern, beispielsweise gegen den Verlust des Smartphones. Das Angebot wird nun von Intel erweitert: Übertakter können sich beim Chipriesen gegen den Verlust eines Prozessors durch allzu sportliches OC versichern - natürlich gegen Bares.
Update: Intel Deutschland hat gewissermaßen eine Stellungnahme auf unsere Anfrage herausgeschickt. Der kann man zumindest indirekt entnehmen, dass der Service vorerst nicht in Deutschland kommt, weil er zuerst Schritt für Schritt in den USA getestet und ausgebaut wird. Zum Start am 18.1. arbeitet man mit vier sogenannten Resellern in den USA zusammen. Mitte Februar will man weitere Wiederverkäufer ankündigen. Das Projekt läuft sechs Monate, danach will man entscheiden, ob die Pilotphase erfolgreich war und damit fortgesetzt wird, oder nicht. Das könnte dann auch bedeuten, dass der "Tuning Plan" auch in anderen Ländern kommt - muss es aber nicht.
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Hin und wieder stirbt beim Übertakten eine CPU, meist durch allzu sportliches Spielen an der Kernspannung. Intel bietet für solche Fälle nun eine Versicherung an: Geht der Prozessor durch Betrieb außerhalb der Spezifikationen kaputt, ersetzt ihn Intel durch einen neuen. Die Versicherung kann beim Kauf eines neuen Prozessors abgeschlossen werden und kostet je nach Modell zwischen 20 und 35 US-Dollar innerhalb der typischen 3-Jahres-Garantie. Die Garantie schützt vor Defekten bei Normalbetrieb, die Versicherung für alle anderen Defekte.
Wie bei Versicherungen üblich, lohnt es sich, das Kleingedruckte zu lesen: Intel schickt maximal einen Ersatzprozessor, die Versicherung überträgt sich zudem nicht auf den neuen. Es lassen sich auch nicht mehrere Versicherungen für eine CPU abschließen. Intel vertreibt das Angebot unter dem Namen Tuning Protection Plan für alle X- und K-Modelle. Das bedeutet aktuell: Core i5-2500K, Core i7-2600K, i7-2700K, i7-3930K und i7-3960X. Für den Core i5 werden 25 US-Dollar aufgerufen, die restlichen Prozessoren kosten 35 US-Dollar Versicherungsgebühr.
Versicherungsabschlüsse gibt es im Fachhandel oder bei Intel. Maximal ein Jahr nach Erwerb der CPU kann eine Versicherung abgeschlossen werden und wie von Rechtschutzversicherungen bekannt, greifen diese erst nach einer gewissen Zeit: Innerhalb der ersten 30 Tage kann keine CPU gemeldet werden. Bisher liegen noch keine Informationen zu einer Umsetzung in Deutschland vor, eine entsprechende Anfrage bei Intel läuft.
Quelle: Intel
In der Bildergalerie: Transistoren unter sich - Wie eine CPU entsteht - Vom Sand zum Silizium-Chip


Klever intel
da die meisten defekte Chips (durch OC) auch ohne Versicherung umgetauscht werden ohne zu prüfen was die Ursache war, führen die jetzt eine Versicherung ein um noch ein bisschen was zu verdienen...
Vielleicht sollten vor weiteren Jubelorgien die Bedingungen gelesen werden, unter denen die Versicherung nicht greift.
na is ne gute Sache. Das kanns dann gerne auch bei uns geben
Ist schon OK so, wenn es zu uns kommen sollte bin ich froh das die USA'ler die BetaTester waren und nicht wir
@ Update: Klar wirds gut laufen, weil sie daran verdienen werden und die CPUs eigentlich nicht kaputt gehen können, da muss man schon ordentlich falsch übertakten um eine CPU zu killen