Intel verzeichnet im dritten Quartal 2012 weniger Umsatz und Gewinn
Nicht nur AMD hat mit Umsatzproblemen zu kämpfen - auch bei Intel läuft es nicht rund. Schuld daran ist aktuell eine regelrechte Flaute im Bereich des Desktop- und Notebookmarktes. Um insgesamt acht Prozent ging der Absatz in dem vergangenen Quartal in dem Bereich zurück.
Nicht nur AMD, sondern auch der weltgrößte Chiphersteller Intel sind von dem aktuell schwachen PC-Markt betroffen. AMD steckt aber weit tiefer in der Krise. Die Geschäftszahlen im dritten Quartal 2012 sind bei AMD offenbar so schlecht, dass Gerüchten zufolge bis zu 30 Prozent der Mitarbeiter entlassen werden sollen - eine offizielle Stellungnahme von AMD steht noch aus. Bei Intel sind die Probleme wesentlich geringer.
Insgesamt verringerte sich der Nettogewinn im dritten Quartal 2012 um 14,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr - dennoch entspricht das immer noch einem Gewinn von knapp drei Milliarden US-Dollar. Insgesamt betrug der Umsatz 13,457 Milliarden US-Dollar. Auch das entspricht einem Rückgang von 5,5 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal. Die Gründe dafür hat Intel schnell gefunden: Die Nachfrage in dem Bereich der PCs ging in letzter Zeit zurück - gleichzeitig floriert aktuell der Tablet- und Smartphone-Markt. Dort jedoch finden bisher Intel-Chips so gut wie nie Verwendung. Genau hier sieht Intel aber seine Chancen.
Darüber hinaus entwickelt sich der Ultrabook-Markt nicht so gut wie ursprünglich erwartet. Hoffnungen setzt man bei Intel auf Windows 8. Mit der Version für Tablets und Smartphones werden auch mehr mobile Geräte mit Intel-Chips erscheinen. Für Intel ist es wichtig, dass sich ihre Chips auch in diesem florierenden Bereich etablieren. Für das vierte Quartal gibt Intel eine Umsatzprognose von 13,6 Milliarden US-Dollar (Schwankung: +/- 0,5 Mrd.). An der Börse ging es leicht abwärts für Intel. Zur Stunde notiert der Kurs in Frankfurt bei einem Minus von gut 3 Prozent. Seit August ging der Börsenwert von Intel fast 25 Prozent zurück.
Das dürfte zu einem guten Teil an den schwachen Aussichten des PC-Marktes liegen. Weiterhin guckt der Markt vermehrt in Richtung ARM und mobiler Geräte.
Ich bin auch Laie, aber die Antwort steht schon im Artikel: Intel ist im Tablet und Smartphone Bereich so gut wie nicht vertreten. Und das bestrafen die Börsen Heinis natürlich, schließlich ist der PC ja "tot" in deren Augen.
Aber das "Problem" von Intel ist, das für Office Bereich und sogar Spiele drei Jahre alte Kisten reichen, genügsamen sogar noch ältere. Und im Office Bereich gibt es so gut wie keinen Grund neue Rechner zu kaufen solange die alten laufen, weil dort schon seit Jahren jeder Prozessor schnell genug ist. Beim Home Office ist es ja auch so. Manche haben uralt PC´s dort laufen, und wenn sie mal was neues wollen holen sie sich nen Tablet. Wenn es mal Gründe geben würde für mehr Power (bei Otto Normal) sähe die Sache anders aus.