Intel mit 40 neuen Xeons bis Mitte 2012 - Ivy Bridge mit über 4 GHz
Intel plant für das erste Halbjahr 2012 immerhin 40 neue Xeon-Prozessoren, davon elf Ivy-Bridge-Modelle, die die 4-GHz-Marke überschreiten, und 29 Modelle auf Sandy-Bridge-Basis. Serverkäufer erwartet eine breite Palette an Angeboten aus Kalifornien.
Während im Desktopbereich die Planungen für die Einführung von Ivy Bridge laufen, wird es im Serverbereich noch einmal zahlreiche Sandy-Bridge-Xeons bis Mitte 2012 geben. Intel plant nach Angaben des Branchendienstes Digitimes die Einführung von vierzig neuen Server-Prozessoren. Der Beginn des Marktstartes war ursprünglich schon für den Herbst 2011 vorgesehen, doch nun folgt eine partielle Einführung bis in den Sommer dieses Jahres.
Die Verzögerung soll im Chipsatz Patsburg (C600) zu finden sein, wo es angeblich Probleme mit dem SAS-Controller gab. Digitimes nennt Bezeichnungen der Modelle, hat aber zu diesen keine finalen Taktraten oder Ausstattungsmerkmale. Im ersten Quartal 2012 sollen die ersten zwanzig Modelle erscheinen, im zweiten Quartal folgt dann die zweite Welle, vornehmlich mit etwas sparsameren Modellen. Im ersten Quartal sind E5-1660 und E5-1650 interessant, die vier Kerne haben. Ihnen beisiete gestellt sind sieben Achtkerner inklusive E5-2690, vier Sechskerner inklusive E5-2640 und drei Vierkerner inklusive E5-2609 sowie der Dualcore E5-2637.In der zweiten Jahreshälfte folgen elf E3-1290v2 (IB) und sieben E5-2470.
Im zweiten Quartal wird es aber auch die ersten Xeons auf Basis von Ivy Bridge geben, wie es oben zu sehen ist. Systemintegratoren können sich hier über die Sockelkompatibilität freuen. Sicher ist, dass die neuen Xeons mit Ivy-Bridge-Kernen die 4-GHz-Marke knacken werden, mindestens im Turbomodus. Intel verwendet das bereits eingeführte Bezeichungsschema und erweitert es lediglich um den Hinweis v2. Eine Folie legt nahe, dass dies auch künftig so bleiben wird, denn die Folie weist bereits v3 und v4 aus. Große Überraschungen werden sieht man keine, ähneln sich die Serverprozessoren doch sehr denen der Desktopversionen. An Bord sind dann nur ECC-Speicher-Support und andere Abstufungen in Takt und Ausstattung sowie die teils fehlende IGP.

mfg
Und zu den 40 neuen Xeons: ist echt ne Menge. Da noch die Unterschiede zu finden und sich das alles zu merken.
Zudem find ich die V2 bei der Namensgebung nicht schlecht.
Und damit ich den Überblick nicht verliere, immer schön PCGH lesen.
8 Kerne hat er, mit denen kann er sogar 32 Threads auf einmal abarbeiten...
Er hat aber tatsächlich "nur" maximal 4,1GHz, Preis und Auslegung machen den POWER 7 erst für sehr große Server oder HPCs interressant, in diesem Bereich ist er aber durchaus beliebt und konkurrenzfähig, sonst würde er ja nicht gebaut...
da freu ich mich schon auf den 1230 V2 die TDP sieht auch gut aus, hoffentlich bleiben auch die preise gleich.
Zudem find ich die V2 bei der Namensgebung nicht schlecht.