Intel kündigt Dualcore-Atoms für Netbooks auf der Computex 2010 an
Intel hat die aktuell stattfindende Computex dazu genutzt, um Werbung in Sachen Atom zu machen. Unter anderem kündigt man die bald startende Massenfertigung der Dual-Core-Atoms (Codename: Pineview) sowie die Verfügbarkeit der ersten Pineview-CPUs mit DDR3-Speichercontroller an.
Intel hat auf der Computex seine Roadmap für Atom-Prozessoren der Pineview-Ära aktualisiert. Unter anderem neu: Dualcore-Atoms mit Netbook-Pineview sowie DDR3-Unterstützung.
Atom mit DDR3-Speichercontroller
Intel gab bekannt, dass ab sofort auch erste Atoms mit integriertem DDR3-Speichercontroller verfügbar sind. Es handelt sich hier um die Pineview-CPUs Atom N455 (1,66 GHz) und Atom N475 (1,83 GHz). Die "5" am Ende steht dabei für den DDR3-RAM. Am den 21.6.2010 sollen auch noch die Dual-Core-Atoms D525 und D425 mit DDR3-Unterstützung für Einstiegs-Desktop PCs erscheinen.
Netbook-Atom mit zwei Kernen
Schon länger wird offen darüber spekuliert, dass Intel auch Netbooks Dualcore-Atoms spendiert, damit entsprechende Geräte leistungsfähiger sind. Nun hat Intel angekündigt, dass die Massenfertigung der Zweikerner-Atoms für Netbooks kommende Woche startet. Die Pineview-CPUs sollen gegen Jahresende im Handel erhältlich sein, zwei Kerne sind dann auf einem Die untergebracht. Damit lässt sich mutmaßlich eine bessere Leistung erzielen, da die Kommunikation zwischen den beiden Kernen effizienter abläuft. Intel verspricht, dass die neuen CPUs der N5x-Serie "deutlich schneller" als die N4x-Vorgänger in den gleichen kompakten Formfaktoren und bei gleicher Akkulaufzeit arbeiten sollen.
Oak Trail: Atom für Tablets
Intel hat daneben noch die Oak Trail-Plattform angekündigt, die neben der Pine Trail-Plattform existieren soll. Die speziellen Atom-CPUs sollen Anfang 2011 erscheinen und sind für "besonders schlanke Netbooks und Tablet PC-Designs" optimiert. Der Energiebedarf soll sehr niedrig sein, dank Power-VR-Grafik wird die Full HD-Videowiedergabe unterstützt. Als Betriebssystem stehen Meego, Windows* 7 und Google Chrome OS zur Wahl.

Naja, eigentlich ist ein Netbook ja irgendwie doch ein Sub-Notebook, daher finde ich bis 12" auch noch OK (für ein Netbook). Wenn es schon Netbook heißt, dann sollte es auch in der Lage sein das "Net" befriedigend darzustellen - und da reichen weder 1024x600 noch ein SC-Atom für aus. Daher ist die Ausdehnung der NB bis 12" und auf DC-Atoms mMn eine logische/überfällige Konsequenz.
Mein Eee 901 kommt ebenso auf 5h wie ein Eee 1201N, und letzteres hat eben einen 330er Atom samt Ion-Chipsatz (und 12" Display mit 1366x768). Alle Schwachstellen des 901 wurden beim 1201 beseitigt, ergo ist es auch das bessere/beste "Netbook".
oder sind ab 12,1' dann nicht netbook sondern sub-notebook?
Sub-Notebooks waren früher mal Geräte mit <12", aber im Gegensatz zu Netbooks meist mit ordentlicher Leistung. (und in dieser Kombination dann horrendem Preis).
So oder so wird der 330 und alle anderen bislang erschienenden Dual-Core-Atoms als "D"esktop vermarktet und haben auch eine deutlich höhere TDP als die Single-Cores. (was dem billig, leicht und ausdauernd Konzept eines Netbooks ebenso wiederspricht, wie ein 12" Display)
Und der Preis. Dafür bekommt man schon normale 15,4 Zoll Notebooks mit normalen Dual Cores.
Das wars aber auch schon. Leider.
Zusammen mit einem Ion-Chipsatz dürfte der Verbrauch auch nicht das Problem sein (Diamondville Atom 330 = 8 Watt, Pineview Atom D510 = 13 Watt)
Zum Intel Atom 330 sei gesagt das der eigtl nicht für Netbooks/Subnotes gedacht war zumindest laut Intel. Die neuen Dualcores sind explizit für Netbooks gedach. Ich hab aber schon mit dem N270 keine guten Erfahrungen gemacht.. der war bei mir schon beim normalen Surfen und Arbeiten überlastet WTF?