Intel bietet Übertaktungsversicherung jetzt auch für Ivy Bridge an
Halbleiterhersteller Intel weitet sein Versicherungsangebot für die hauseigenen Prozessoren weiter aus. Unter dem sperrigen Namen Performance Tuning Protection Plan bietet Intel geneigten Übertaktern die Option an, ihre CPU gegen ein vorzeitiges Dahinscheiden zu versichern. Dem bisher USA-exklusiven Angebot wurden nun neue Ivy-Bridge CPUs hinzugefügt.
Wie wir bereits im Januar 2012 berichteten wird die Dienstleistung des "Performance Tuning Protection Plan" zunächst für ein halbes Jahr in den USA getestet und steht daher in Europa bzw. Deutschland (noch) nicht zur Verfügung. Versicherte Prozessoren können bei Defekt einmalig ersetzt werden - das Ersatzmodell ist anschließend jedoch nicht mehr versichert und sollte daher pfleglicher behandelt werden. Das Programm wurde am 18. Januar ins Leben gerufen und scheint aktuell weiterhin ein interessantes Geschäftsmodell für Intel zu sein, denn nach den Prozessoren der Sandy-Bridge-Reihe wurden nun neue Ivy-Bridge-Prozessoren in die Versicherung aufgenommen.
Damit gesellen sich zu den bisherigen Modellen Core i5-2500K, Core i7-2600K, Core i7-2700K, Core i7-3930K und Core i7-3960X noch der Core i5-2550K, Core i7-3820, Core i5-3570K und der Core i7-3770K. Auf der zweiten Seite dieser News finden Sie die aktuellen Preise des Versicherungsangebotes. Ende Juli sind die von Intel anberaumten sechs Testmonate des Versicherungsangebotes vorbei. Sollte sich das Angebot als profitabel für Intel herausstellen, dürfen wir sicherlich zukünftig ebenso unsere Prozessoren versichern.
Quelle: Intel
Hintergrund: Intel Performance Tuning Protection Plan
Hin und wieder stirbt beim Übertakten eine CPU, meist durch allzu sportliches Spielen an der Kernspannung. Intel bietet für solche Fälle nun eine Versicherung an: Geht der Prozessor durch Betrieb außerhalb der Spezifikationen kaputt, ersetzt ihn Intel durch einen neuen. Die Versicherung kann beim Kauf eines neuen Prozessors abgeschlossen werden und kostet je nach Modell zwischen 20 und 35 US-Dollar innerhalb der typischen 3-Jahres-Garantie. Die Garantie schützt vor Defekten bei Normalbetrieb, die Versicherung für alle anderen Defekte.
Wie bei Versicherungen üblich, lohnt es sich, das Kleingedruckte zu lesen: Intel schickt maximal einen Ersatzprozessor, die Versicherung überträgt sich zudem nicht auf den neuen. Es lassen sich auch nicht mehrere Versicherungen für eine CPU abschließen. Versicherungsabschlüsse gibt es im Fachhandel oder bei Intel. Maximal ein Jahr nach Erwerb der CPU kann eine Versicherung abgeschlossen werden und wie von Rechtschutzversicherungen bekannt, greifen diese erst nach einer gewissen Zeit: Innerhalb der ersten 30 Tage kann keine CPU gemeldet werden. Bisher liegen noch keine Informationen zu einer Umsetzung in Deutschland vor, eine entsprechende Anfrage bei Intel läuft.

wenn ich 300€ für ne cpu bezahlt, habe ich die 18€ (oder so) auch noch und dafür jahrelang ein ruhiges gewissen
Tolle Idee von Intel für etwas Geld zu kassieren was sie bis jetzt kostenlos gemacht haben.
Defekte CPUs werdem zu 95% eh getauscht und so macht man wenigstens noch Geld dabei
oder aber man ist zufrieden und will mal munter drauf los testen und kriegt für minimales geld nen highend-ersatz-chip in einer neueren revision frisch aus dem werk ^^
Für Extrem übertakter wieso nicht,aber für normal User würde ich sagen Lohnt es sich eher weniger so eine Versicherung! da müsste man sich wirklich Dumm anstellen
Gilt das für mehrere, in reihe verbratene prozzis?