Intel Xeon E7: Modelle auf Ivy-Bridge-EX-Basis mit bis zu 15 Kernen und 37,5 MiByte Cache

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Die bisher bekannten Daten zur neuen Xeon-Serie von Intel.
Quelle: CPU-World

Letztes Jahr hatte Intel mit den Prozessoren der Xeon E5-Serie Modelle auf "Ivy-Bridge EP"-Basis für Systeme mit zwei Sockeln vorgestellt. Noch in diesem Quartal wird nun die E7-Reihe für den Sockel 1567 erwartet, die auch in Servern mit vier und acht Sockeln zum Einsatz kommen soll. Die Topmodelle werden gleich 15 CPU-Kerne und 37,5 MiByte Cache besitzen.

Die neuen Xeon E7-Prozessoren verwenden die "Ivy-Bridge-EP"-Architektur und sollen im Vergleich zu den bisherigen E7-Versionen für den Sockel 1567 bis zu 50 Prozent mehr CPU-Kerne und 25 Prozent mehr Cache bieten. Mit bis zu 15 Kernen und Hyper-Threading pro Prozessor und Unterstützung von acht Sockeln pro Server sind extrem leistungsfähige Systeme mit bis zu 12 TByte Arbeitsspeicher möglich. CPU World hat entsprechende Informationen aus vielen verschiedenen Quellen analysiert und die Spezifikationen von gleich 21 Xeon-E7-V2-Prozessoren zusammengestellt.

Die Xeon-E7-2800-V2-Serie unterstützt nur zwei Sockel und besteht aus vier Modellen mit 12 oder 15 CPU-Kernen, die 24 bis 37,5 MiByte Cache besitzen und zwischen 2,3 und 2,8 GHz schnell sind. Vier-Sockel-Systeme unterstützt die Xeon-E7-4800-V2-Reihe. Hier gibt es mit dem E7-4809-V2 ein Modell mit nur sechs Kernen und 1,9 GHz, einen Achtkerner E7-4820-V2 mit 2 GHz und den E7-4830-V2 mit 10 Kernen und 2,2 GHz. Die weiteren Modelle sind mit 12 oder 15 Kernen ausgestattet, zwischen 2,3 und 2,8 GHz schnell. Die schnellsten Modelle bieten erneut 37,5 MiByte Cache.

Die Xeon -E7-8800-V2-Serie schließlich ist für 8-Sockel-Server gedacht. Auch hier gibt es zwei kleinere Modelle mit 6 und 10 Kernen, ansonsten besitzen alle Prozessoren dieser Reihe 15 CPU-Kerne mit 2,3 bis 2,8 GHz und 37,5 MiByte Cache. Die TDP aller neuen Xeon-Prozessoren auf Ivy-Bridge-EX-Basis liegt zwischen 105 und 155 Watt. Die Preise der neuen Server-CPUs sind noch nicht bekannt, könnten aber beim schnellsten Modell auch 5.000 US-Dollar überschreiten.

Die bisher bekannten Daten zur neuen Xeon-Serie von Intel. Quelle: CPU-World Die bisher bekannten Daten zur neuen Xeon-Serie von Intel.
Quelle: CPU-World

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    • Kommentare (54)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Skysnake Lötkolbengott/-göttin
        Och die wurde schon genutzt bei Westemere-EX, der Markt ist eben nur sehr klein. Niemand hat Geld zu verschenken

        MAn kauft sich son Ding wirklich nur, wenn man es wirklich braucht, und das ist eben auf der einen Seite RAS und auf der anderen Abartige RAM-Mengen. Für was anderes nimmt man son Teil nicht. Wenn mans aber wirklich braucht, ist man auch bereit die Kohle dafür hin zu legen. Man hat eh keine Alternative.
      • Von Skysnake Lötkolbengott/-göttin
        Och die wurde schon genutzt bei Westemere-EX, der Markt ist eben nur sehr klein. Niemand hat Geld zu verschenken

        MAn kauft sich son Ding wirklich nur, wenn man es wirklich braucht, und das ist eben auf der einen Seite RAS und auf der anderen Abartige RAM-Mengen. Für was anderes nimmt man son Teil nicht. Wenn mans aber wirklich braucht, ist man auch bereit die Kohle dafür hin zu legen. Man hat eh keine Alternative.
      • Von ruyven_macaran Trockeneisprofi (m/w)
        Vermutlich. Die Interconnects auf Hardware-Ebene sollten jedenfalls einen vereinheitlichten Speicherbereich gegenüber dem Betriebssystem ermöglichen.
        Fraglich ist natürlich, in wie weit dies bei einer deutlichen Steigerung der Kernzahlen auch sinnvoll ist. Nur weil sich das System ähnlich verhält, wie mit direkter QPI-Anbindung, hat es ja noch lange nicht dessen Bandbreite oder Latenzen. Da dürfte man schnell an einen Punkt kommen, an dem es für 99,9% der Aufgabengebieter sinnvoller ist, Investitons- und Betriebskosten in einen Cluster mit schnellen LAN-Interconnects zu investieren, dessen Nodes deutlich einfacher ausfallen können. Bei den Westmere 10*2,4 GHz kosten die 8-Wege-Modelle schon 500 € mehr, als die 2-Wege. Statt 16 8-Wege-CPUs in einem System kann man also auch 18 2-CPUs in 9 Systemen kaufen. Berücksichtigt man die sicherlich extrem teuren Boards mit derartigen 3rd Party Interconnects (schon bei den normalen wird es oberhalb von 2 Wege ja schnell richtig teuer, vor allem wenn das ganze noch mit ordentlich Speicher und -bei IB- eventuell sogar PCIe-Geräten bestücken möchte), sind sicherlich auch 20-22 drin. Die kann man dann zwar mangels Verbindung nicht so gut ausnutzen - aber durch die höhere Gesamtleistung kann man sich eine geringere Auslastung halt auch erlauben bzw. direkt mit niedrigeren Taktraten/kurzen Schlafphasen dafür sorgen, dass auch der Stromverbrauch des (leichter, stromsparender zu kühlenden) Clusters mithalten kann.
        Da sich der saftige Preisaufschlag für die RAS-Features der E7 ohnehin für Systeme anbietet, die eine sehr große Anzahl an Kunden/Nutzern/... zuverlässig bedienen müssen, werden wohl nur sehr wenige Käufer Interesse an einem teureren xx-Wege-Systeme zeigen. (möglicherweise der Grund dafür, dass die Möglichkeit bei So1567 (quasi?) nicht genutzt wurde)
      • Von Kalmar Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Für AMD gab es NumaScale, da kann man auch viele Sockel in ein System integrieren, allerdings über den Umweg eines proprietären Interconnect. Das Ergebnis ist dann kein Cluster, sondern ein System mit NUMA- Speicherarchitektur. Wäre das sowas ähnliches - mit dem Brückenchip?
      • Von Skysnake Lötkolbengott/-göttin
        Nein, es gab bei Westmere-EX keine derartigen Systeme. Mir wären zumindest keine Bekannt. Das Maximum waren die 8P Systeme mit 6? DIMMs pro Channel.
      • Von ruyven_macaran Trockeneisprofi (m/w)
        3rd party aber. Sowas war schon zu Nehalem-Zeiten vorgesehen. (k.A., ob/welche Firmen es damals implementiert haben. Diese Leistungsklasse interessiert mich nur noch technisch, da habe ich keine Ahnung von faktischen Angeboten)
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