Intel Whiskey Lake-U: Hardware-Sicherung gegen Meltdown

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Intel Whiskey Lake-U: Hardware-Sicherung gegen Meltdown (2)
Quelle: Intel

Intels Vier- und Zweikern-Prozessoren der Familie Whiskey Lake-U kommen erstmals mit Anpassungen auf Hardware-Ebene daher, um sich gegen einige Varianten der Sicherheitslücke Meltdown abzusichern. Für diese sind keine Firm- oder Software-Patches mehr notwendig, was die Leistung verbessern soll.

Im Rahmen der IFA 2018 hat Intel für den Einsatz in Notebooks und 2-in-1-Geräten Whiskey Lake-U angekündigt. Die Prozessorfamilie löst den Kaby-Lake-U-Refresh ab, der 2017 erstmals bei Intel Vierkerner in die 15-Watt-Klasse brachte, allerdings noch den KBL-H-Siliziumchip nutzte - für die Verringerung von 45 auf 15 Watt TDP wurden die Dies selektiert und mit niedrigeren Taktraten betrieben. Whiskey Lake-U behält die Kombination aus vier Rechenkernen plus Hyperthreading (acht Threads) und GT2-iGPU (UHD Graphics 620) bei, nutzt jedoch einen neuen Die.

Whiskey Lake-U ist gegen Meltdown teilweise sicher

Die Webseite anandtech.com hat bei Intel nachfragt und konkret bestätigt bekommen, dass Whiskey Lake-U genauso wie die größeren Coffee-Lake-Ableger in 14++ statt 14+ wie Kaby Lake gefertigt wird. Der optimierte Prozess erlaubt höhere Turbo-Taktraten, was in bis zu 4,6 GHz beim Core i7-8565U resultiert. Außerdem hat Intel mit der Mobile-Prozessorgeneration sein Versprechen eingehalten, noch 2018 die ersten Prozessoren veröffentlichen zu wollen, die Hardware-Sicherungen gegen Meltdown beziehungsweise Spectre enthalten.

Mehr zu Intels neuen Mobile-CPUs: Whiskey Lake-U und Amber Lake-Y: Intels neue Mobilprozessoren takten höher

Konkret soll Whiskey Lake-U gegen die GPZ-Varianten 3 (die zuerst entdeckte Meltdown-Version) und 5 auf Hardware-Ebene geschützt sein. Laut Intel sei das um ein Vielfaches performanter als die bisherigen Lösungen auf Basis von Firmware- und Betriebssystem-Patches, wo der Chiphersteller von einem Leistungsrückgang von bis zu zehn Prozent spricht. Für die GPZ-Varianten 3a und 4 sehe Intel weiterhin Patches vor. Für einen Schutz gegen Spectre-Variante 2 habe die Zeit nicht mehr gereicht - einen solchen bringe erst Cascade Lake, der bis zum Jahresende zunächst für Server erscheinen soll. Amber Lake-Y, der kleine Bruder von Whiskey Lake-U, nutze indes weiterhin den Zweikern-Die von Kaby Lake und hat die Änderungen demnach noch nicht.

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    • Kommentare (11)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von BxBender Volt-Modder(in)
        Zitat von Casurin
        Nun, bei dem Prozessor geht ist speziell um Spectre 2 - in der Hinsicht ist Intel dort jetzt dann - nach Deiner "Logik" - sogar besser als AMD XD
        Und ob AMD von anderen Sicherheitslücken betroffen ist wissen wir noch gar nicht da einfach keiner bei AMD danach sucht, denn bisher ist es so abgelaufen das auf Intel CPUs nach Fehlern gesucht wurde und wenn was gefunden wurde hat man geschaut ob es das auch bei AMD gibt - beim Großteil war darauf die Antwort Ja.
        Äh, war doch eher meistens "nein"?
        Entweder gar nicht betroffen, nur bedingt bzw. nicht wirklich angreifbar (weil man schon direkt am PC sitzen muss). Und was bekannt ist, wurde bereits per Software gefixt und der Hardwarefix kommt laut News sicher eher als bei Intel.
        Jedenfalls ist wesentlich mehr über Intel bekannt und wird dementsprechend auch eher dann angegriffen. Siehe Office, Outlook, und IE-Lücken.
        Daher halte ich derzeit absolut AMD als risikoärmer, auch preislich sidn die besser aufgestellt.
        Werde also demnächst wieder zu AMD zurückwechseln, nachdem mein 3770K trotz guter Leistung ja jetzt durch die ganze Flickschusterei madig gemacht wird, um was Neues kaufen zu müssen.
      • Von BxBender Volt-Modder(in)
        Zitat von Casurin
        Nun, bei dem Prozessor geht ist speziell um Spectre 2 - in der Hinsicht ist Intel dort jetzt dann - nach Deiner "Logik" - sogar besser als AMD XD
        Und ob AMD von anderen Sicherheitslücken betroffen ist wissen wir noch gar nicht da einfach keiner bei AMD danach sucht, denn bisher ist es so abgelaufen das auf Intel CPUs nach Fehlern gesucht wurde und wenn was gefunden wurde hat man geschaut ob es das auch bei AMD gibt - beim Großteil war darauf die Antwort Ja.
        Äh, war doch eher meistens "nein"?
        Entweder gar nicht betroffen, nur bedingt bzw. nicht wirklich angreifbar (weil man schon direkt am PC sitzen muss). Und was bekannt ist, wurde bereits per Software gefixt und der Hardwarefix kommt laut News sicher eher als bei Intel.
        Jedenfalls ist wesentlich mehr über Intel bekannt und wird dementsprechend auch eher dann angegriffen. Siehe Office, Outlook, und IE-Lücken.
        Daher halte ich derzeit absolut AMD als risikoärmer, auch preislich sidn die besser aufgestellt.
        Werde also demnächst wieder zu AMD zurückwechseln, nachdem mein 3770K trotz guter Leistung ja jetzt durch die ganze Flickschusterei madig gemacht wird, um was Neues kaufen zu müssen.
      • Von wolflux Lötkolbengott/-göttin
        Immerhin, aber dann kommen noch 20 andere Möglichkeiten auszuspionieren
        Vergiss das Ganze, alles nur Show.
        Mich wundert es nicht, dass AMD Fans weniger frustriert zu sein scheinen und meist besser drauf sind.
        Ha ha
        Ist evt. nicht wirklich sachlich argumentiert aber rundet das Ganze irgendwo ab.
      • Von DKK007 Trockeneisprofi (m/w)
        Allein der Installer für den Microcode sollte schon prüfen, ob die Hardware passt.

        Unter Linux steht die CPU beim Microcode-Update auch immer mit dabei.
      • Von Pu244 Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Ryle
        Und wie wird das dann mit den OS und Microcode Patches im UEFI gehandled?
        Verliert die CPU dann nicht trotzdem an Leistung wegen der Patches?
        Die Mikrocodeupdates werden einzeln, für das jeweilige Board und CPU, aufgespielt, sonst gäbe gigantische Probleme, da der PC nicht funktionieren würde (Flash mal ein Asus Board mit einem MSI UEFI , viel Spaß mit dem kaputten Board). Bei den Windowsupdates weiß ich es jetzt nicht mit Bestimmtheit, AMD hat vor der manuellen Installation der Meltdownpatches gewarnt. Allerdings hat MS die alten Windowsversionen für Kaby Lake und neuere CPUs, im Rahmen der geplanten Obsoleszenz unbrauchbar gemacht, von daher sollten sie kein Problem haben die einzelnen CPUs zu unterscheiden.
      • Von Ryle BIOS-Overclocker(in)
        Und wie wird das dann mit den OS und Microcode Patches im UEFI gehandled?
        Verliert die CPU dann nicht trotzdem an Leistung wegen der Patches?
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