Neue Intel-Roadmap zeigt Desktop-CPUs bis Ende 2015
Eine neue Desktop-CPU-Roadmap von Intel, die bis zum Ende des Jahres 2015 reicht, zeigt sowohl Haswell-E und Broadwell-E als auch Broadwell und Skylake. Darüber hinaus ist auf dem Schaubild auch der Bay-Trail-Nachfolger Braswell zu sehen, der für die niedrigste TDP-Klasse vorgesehen ist. Natürlich ist auch Intels aktuelle Produktpalette zu erkennen.
Der US-amerikanische Prozessorhersteller Intel ist zurzeit eigentlich recht gut aufgestellt. Im High-End-Bereich sind die Ivy-Bridge-E-CPUs das Maß aller Dinge und auch im oberen Performance-Segment hat die Konkurrenz den neuen Devil's-Canyon-Modellen Core i7-4790K und Core i5-4690K nichts entgegenzusetzen. In den niedrigeren Preisbereichen können AMDs Prozessoren, vor allem die beliebten APUs, aber durchaus mithalten. Deshalb arbeitet Intel emsig weiter an seinen zukünftigen Produkten. Eine Roadmap, die bei Wccftech veröffentlicht wurde, gewährt nun Einblick in die Zukunftspläne des Branchenriesen.
Demnach werden die ersten Haswell-E-CPUs, die bis zu acht Kerne besitzen und DDR4-Speicher unterstützen werden, für das dritte Quartal 2014 erwartet. Broadwell-E soll ein Jahr später erscheinen. Für die meisten Nutzer ist der Performance-Bereich aber wesentlich interessanter, da High-End-Prozessoren schlicht und ergreifend unverhältnismäßig teuer sind. Hier wird als nächstes Broadwell-K erscheinen. Wie das Kürzel "K" bereits verrät, werden diese CPUs über einen nach oben offenen Multiplikator verfügen. Die Roadmap gibt das erste Quartal 2015 als Release-Zeitraum an. Im weiteren Verlauf des Jahres 2015 sollen schließlich die ersten Skylake-Prozessoren erscheinen.
Die Einsteigermodelle der U-Serie sind mit einer Leistungsaufnahme von maximal 20 Watt spezifiziert. Im dritten Jahresviertel 2014 werden hier angeblich die ersten Broadwell-CPUs unterkommen, die von Skylake auch in dieser Klasse wieder Mitte 2015 abgelöst werden. In der niedrigsten TDP-Klasse (10 Watt) werden die aktuellen Bay-Trail-Prozessoren im ersten Quartal 2015 durch die Braswell-Modelle ersetzt. Die SoCs werden mit 64-Bit-Unterstützung daherkommen und sollen für besonders günstige und genügsame Computer sowie für Notebooks und Tablets geeignet sein.
Quelle: ISY
Ansonsten stimmts natürlich, wirklich toll skalieren werden diese Mobilarchitekturen wahrscheinlich eher nicht, und IPC-mäßig sind die im Durchschnitt noch schwächer als Bulldozer oder vielleicht gerade auf dem Niveau der ersten FX-Generation, das sollte man nicht vergessen.
Das kommt aber auch darauf an, ob sich Puma gut skalieren lässt. Sollte die TDP etwa unverhältnismäßig schnell ansteigen mit steigendem Takt, wäre die Effizienz bei normalen (non AM1) Desktop CPUs dahin. Allerdings gehe ich auch davon aus, dass diese neue Architektur, die für 2016 angekündigt ist, wohl auf dessen Basis entwickelt wird. Und falls dies der Fall sein sollte, ist es durchaus möglich, dass AMD diesmal keine Verspätung bekommt und wirklich 2016 released wird.
Dafür bräuchte man keine neue Architektur, dafür hat man mit Puma schon gute, wenn auch im Vergleich mit Silvermont sehr ineffiziente Kerne im Angebot. Denke schon, dass da was größeres kommt, zumal man sicherlich auch weiterhin den Servermarkt bedienen will.