Intel Processor 300: Dieser Raptor sollte aussterben [Bericht]
Intels kleinster Prozessor der Generation "Raptor Lake" oder gar "Raptor Lake Refresh", der Intel Processor 300, ist nach wie vor ein "Alder Lake" und hätte in der Analogie seines Namens wohl als erster Dinosaurier das Zeitliche gesegnet.
Intels aktuell kleinster Prozessor der neuesten Generation "Raptor Lake" oder gar "Raptor Lake Refresh", der Intel Processor 300, ist nach wie vor ein "Alder Lake" und hätte seinerzeit in der Analogie seines Namens wohl als erster aller Dinosaurier das Zeitliche gesegnet. Wie erste Tests zeigen, geht mit nur zwei Prozessorkernen und insgesamt vier Threads nicht mehr wirklich viel und so sollten Anwender bei den aktuellen Angeboten ab 107 Euro sicher besser nicht zuschlagen. Sowohl Singlecore-Performance als auch Multithread-Performance sind nicht mehr zeitgemäß und begrenzen das Einsatzgebiet der CPU doch erheblich.
Ein Core i3 sollte es mittlerweile schon sein
In einem ausführlichen Test hat sich die Website PC Watch das komplette Portfolio der Core-i-14000-CPUs angesehen, darunter auch der Intel Processor 300. Im direkten Vergleich mit dem kleinsten aktuellen Core-Prozessor, dem Core i3-14100 wurden die Spezifikationen noch einmal an allen Ecken und Enden zusammengestrichen. Die maximale Taktfrequenz wurde von 4,7 auf 3,9 GHz begrenzt, was auch mit der Begrenzung auf 46 Watt Processor Base Power ("PBP") einhergeht. Der Zwischenspeicher wurde ebenfalls auf 6 MiByte L3-Cache halbiert.
Core i3-14100 (Quelle) vs Intel Processor 300 (Quelle)
- 4C/8T → 2C/4T
- 4,7 GHz → 3,9 GHz
- 12 MB L3 → 6 MB L3
- 60 Watt → 46 Watt PBP
- Intel UHD 730 → UHD 710
Die von PC Watch durchgeführten Benchmarks sprechen für sich, der Intel Processor 300 liefert eine nochmals signifikant niedrigere Leistung als der Core i3-14100 ab und eignet sich damit nur für wirklich ausgewählte Anwendungsbereiche. Im aktuellen Cinebench 2024 werden 88 ("Single Core") und 216 ("Multi Thread") erreicht.
Quelle: PC Watch
Während zumindest Spiele in Full HD ("1080p") noch einigermaßen beschleunigt werden können, ist der Intel Processor 300 in so gut wie allen Produktivanwendungen bereits am Limit, wenn nicht sogar längst überfordert. Zumindest der direkte Vorgänger, der Pentium Gold G7400, wird geringfügig geschlagen.
Das rund einstündige Testvideo liefert weitere Details und demonstriert, dass eine CPU vom Schlage eines Intel Processor 300, welcher auf zwei Performance-Cores vom Typ "Golden Cove" und somit weiterhin nicht auf "Raptor Cove" setzt, in der Zwischenzeit nicht mehr wirklich zeitgemäß für heutige Anwendungen ist.
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Quelle: PC Watch via Videocardz

Äh, ich weiß ja nicht, welche Spiele man heutzutage noch mit einem 2+2 Core spielen kann. Die Beschleunigung findet dann sicher nur bei "Brett und Kartenspielen" statt.
Diese CPU kann man in ein selbstbau NAS stopfen, der wirklich nichts zu tun hat. Sonst kaum zu gebrauchen.
Ja ja, ich weiß schon..... Neue Plattform und so.... Aber selbst der i5 12400F kostet nur 130€.
Ok, die haben zwar keine Grafikeinheit, aber trotzdem...
Der 300 dürfte höchstens 40€ kosten!
Der i3 14100 kostet 150€!!!! Und dann nur mit der 730er igpu! Was für ein Witz!
Ob in 10000 Jahren jemand einen Artikel über den "I9 Human-Lake" rausbringt?