Intel: Nettoverlust im ersten Quartal 2009 möglich
Chiphersteller Intel könnte Berichten zufolge im laufenden Quartal erstmals seit mehr als sieben Jahren mit einem Nettoverlust abschließen.
Quelle: http://www.intel.com
Ob Intel im ersten Quartal Verluste einfahren wird, ist momentan noch offen.
Intel veröffentlichte keine offizielle Prognose für das erste Quartal 2009, rechnet aber intern mit einem Umsatz von 7 Milliarden US-Dollar, was im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einen Rückgang um 28 Prozent bedeutet. Einer vertraulichen Mitteilung an Mitarbeiter soll sich entnehmen lassen, dass Intel einen Nettoverlust für das aktuelle Quartal nicht ausschließt. Momentan sei es für eine konkrete Aussage allerdings noch zu früh. Es ist das erste Mal seit Otellinis 34-jähriger Konzernangehörigkeit, dass Intel keine Prognose für das nächste Quartal veröffentlicht hat.
Intel-Präsident und CEO Otellini weist daher auf den Ernst der Lage hin: "Wir werden nicht in sechs Monaten aufwachen und alles wird wieder rosig aussehen." Unbesetzte Stellen würden momentan nur von Fall zu Fall neu besetzt. Während die Investitionen in zukünftige Technologien weiterhin in voller Höhe getätigt werden sollen, sollen Sonderzahlungen und die Produktion zurückgefahren werden. Otellini hält sich an das auferlegte Motto "Jeder Dollar zählt".
Laut Bloomberg rechnen Analysten mit einem Gewinn von 228,9 Millionen US-Dollar. Im vergangenen Quartal standen 234 Millionen US-Dollar zu Buche. Dieses Ergebnis wäre ohne eine massiven Wertrückgang bei den Anteilen an der Firma Clearwire allerdings um eine Milliarde US-Dollar höher ausgefallen.

.Haben sich ja vorher dumm und dusselig bei den Preisen verdient
.Nur gut das AMD einigermaßen gegensteuern kann und mit guten Preisleistungsverhältnissen bei Intel die Notbremse gezogen hat.Sonst wäre der PC bald nur noch ein Spielzeug für Reiche.
Ich hoffe echt, dass diese ganze Kriese bald mal ein Ende hat. Wenn jetzt sogar schon Intel Verluste macht, wirds echt krass...
Richtig so. Wenn die Kriese vorbei ist, muss man mit guten Produkten am Markt sein. Das schlimmste wäre wenn man jetzt die Entwicklung kürzen würde. Die Kriegskasse dürfte bei Intel ja recht gut gefüllt sein...