Intel Nehalem 6-Kern-CPU für LGA1366 noch in diesem Jahr?
Auf Basis des Nehalem soll Intel bis Ende des Jahres zusammen mit den Lynnfield-CPUs einen 6-Kern-Prozessor vorstellen, der auf dem Sockel LGA1366 und X58-Mainboards laufen wird.
Quelle: PC Games Hardware
Intel Nehalem 6-Kern-CPU für LGA1366 noch in diesem Jahr?
Quellen, die Intel sehr nahe stehen, sollen nun verlauten haben lassen, dass der CPU-Hersteller zusammen mit den Lynnfield-Prozessoren (ehemals Core i5) eine Nehalem-CPU mit sechs Kernen auf den Markt bringen will. Diese soll im Sockel LGA1366 Fuß fassen.
Der X58-Chipsatz soll mit der 6-Kern-CPU umgehen können - entsprechende Mainboards benötigen jedoch ein BIOS-Update. Die meisten Mainboard-Hersteller sollen aber bereits eine entsprechende Unterstützung haben oder planen. Die 6-Kern-CPU soll nicht mit dem Namen Core i7 vermarktet werden. Gerüchte besagen, dass Intel die Core-i7-Serie zum Ende des Jahres auslaufen lassen will.
Nachdem nun klar zu sein scheint, dass Lynnfield nicht unter dem Namen Core i5 auf den Markt kommen wird, sieht es so aus, als würde Intel die Namensgebung seiner Prozessoren erneut überdenken.

Da bin ich auf den Performance verglich gespannt?
@ruyven_macaran
danke für die ganzen erläuterungen. jetzt blick ich durch.
thx
Da bin ich aber mal gespannt
Und in Anbetracht der ersten Lynnfield Tests müssen "Enthusiast"-CPUs ab dem Herbst deutlich mehr Leistung haben, als Bloomfield zur Zeit bieten kann.
Also den einzigen Sockel (mobile ausgenommen), den sie seit 2004 ausgewechselt haben, ist der 771, dieses Jahr kommt dann der 775 dazu.
Bei den Bezeichnungen gabs n paar mehr Wechsel, aber mir ist das ehrlich gesagt lieber, als wenn drei verschiedene Produkte unter dem gleichen Namen verkauft werden. (und im Gegensatz zu gewissen Grafikkartenherstellern wechselt Intel die Namen bislang mit der Technik)
wenn der i7 ausläuft, bleibt intel garantiert darauf sitzen
Die hohen Preise für seltene CPUs werden da nicht von Intel gemacht (die verkaufen für 1000€ nen i975 samt Board), sondern von den Händlern bzw. etwas merkwürdigen Leuten, die viel Geld für veraltete CPUs ausgeben.
Dass die derzeit schnellste AMD CPU nur im Intel-Mittelfeld liegt und somit zu erschwinglichen Preisen angeboten werden muss, ist schön für den Käufer - aber nichts, was "AMD" schaff, sondern etwas, was AMD zähneknirschend hinnehmen muss, bis man wieder einen Chip hat, der sich auch als 1000$ "FX"-Modell verkaufen lässt.
Wer jetzt für 600€ eine CPU kaufen will, der kauft trotzdem Intel, auch wenn er keinen 975 dafür bekommt. Für den kann man dann nochmal 250€ mehr einnehmen, wenn man jemanden findet, der bereit ist, 850€ auszugeben.
Man muss die gesamte Palette an Kunden, vom 50€- bis zum 1000€-Käufer abdecken und jedesmal gerade soviel Leistung bieten, dass man ~knapp besser als die Konkurrenz bzw. das nächst günstigere, eigene Modell ist.
Alles, was man noch zusätzlich an Power draufpackt sorgt nur dafür, dass die Kunden die CPU länger nutzen und man ihnen nicht so schnell eine neue verkaufen kann.
(Merke: Härstester Konkurrent in der PC-Branche ist die Vorgängergeneration, weswegen auch die ganzen Ängste vor hohen Preisen im Falle eines Monopols unbegründet sind)
Warum muss das immer so kompliziert sein
Und so kompliziert ist das, damit sich 98% der potentiellen Käufer jetzt noch keine Gedanken drüber machen, sondern brav die aktuelle Core2/i7-Technik kaufen, anstatt zu warten und damit das Geschäft der nächsten beiden Monate zu ruinieren.
Außerdem müssen die Computermagazine doch irgendwo von leben
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oder doch erst 2013...?