Intel Meteor Lake Sample mit bis zu 20 Kernen gesichtet

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Quelle: Intel

Aus Linux Boot Logs konnten erste Informationen zu Intels kommenden Meteor-Lake-Prozessoren entnommen werden, die sich noch in einer frühen Testphase befinden. Ein erstes Engineering Sample wurde dabei mit einer Taktrate von 1,2 GHz bei 16 oder 20 Kernen identifiziert. Lesen Sie dazu im Folgenden mehr.

Intels Raptor Lake oder die 13. Generation der Intel-Core-Prozessoren steht in den Startlöchern und die Informationen um die neue Plattform verdichten sich zusehends. Die neuesten Gerüchte sehen die offizielle Ankündigung im September und erwarten einen Launch der neuen Prozessoren im Oktober, während günstigere Modelle ohne K-Suffix mitsamt einfacheren Chipsätzen im Januar erwartet werden. Nach Raptor Lake soll die 14. Generation in Form von Meteor Lake folgen und dazu gibt es neue Entwicklungen.

Auf der japanischen Webseite Coelecanth Dream sind Analysen von Linux Boot Logs aufgetaucht, die ursprünglich über Github von thesofproject geteilt worden waren. Darin wird der neue Meteor-Lake-Chip gesichtet und klar identifiziert. Im jetzigen Stadium ist es nicht verwunderlich, dass die CPU als Engineering-Sample (ES) gelistet ist und als Genuine Intel ® 0000 identifiziert wird. Das Erkennungsmerkmal, das den Chip verraten hat, ist das Direct Media Interface (DMI), das ihn als "Intel Corporation Meteor Lake Client Platform / MTL-P DDR5 SODIMM SBS RVP" aufführt.

Zuvor war eine solche Identifikation anhand des CPU-ID-Strings durchgeführt worden. Die getestete CPU lief, wie es für Samples typisch ist, mit einem reduzierten Takt von 1,2 GHz. Aus den Logs scheint auch hervorzugehen, dass Intel diesmal AVX-512 deaktiviert hat und das Instruktionsset nicht vorhanden ist. Bezüglich der Kerne sind die Logs unklar, an einer Stelle lassen sich derer 16 ausmachen, während an anderer Stelle die Rede von 20 Kernen ist. Diese Unklarheiten sind aktuell noch auf Diskrepanzen zwischen APIC ID und Die ID bzw. eine noch nicht optimierte Unterstützung seitens des Linux Coreboot UEFI zurückzuführen.

Quelle: Toms Hardware

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