Intel Ivy Bridge: Doch nur fester Referenztakt von 133 MHz?

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Die Hoffnungen auf mehrere Referenztakte bei Ivy Bridge schwinden wieder. Die Gerüchte kamen auf, weil Intel bei Sandy Bridge E das starre Referanztakt-Korsett lockern wird. Doch nach neuesten Informationen wird es bei Ivy Bridge nur einen Referenztakt (BCLK) von 133 MHz geben - 33 MHz mehr als bei Sandy Bridge.

Bei Intel-Prozessoren ist der Referenztakt (BCLK) der wichtigste Dreh- und Angelpunkt, wenn es um das Übertakten der Prozessoren geht. Über ihn lässt sich die CPU mit festem Multiplikator übertakten. Nun hatte Intel bei Sandy Bridge den Taktgenerator in den Chipsatz verlagert, was zum Ergebnis führte, dass nur noch 100 MHz maximal 10 Prozent Spielraum möglich sind.

Dann machte vor wenigen Tagen das Gerücht die Runde, dass Intel bei Ivy Bridge wieder einen externen Taktgenerator verwendet, der wieder mehr Spielraum zulässt. Die Gerüchte entstanden aufgrund einer Folie zu Sandy Bridge E, den Chip CK505 zeigt. Dieser ist der Taktgeber der High-End-Plattform, der nach Gerüchteküche voraussichtlich Werte zu 100, 125, 166, 200 und 250 MHz mittels eines PEG/DMI-Ratio-Mechanismus liefern soll. Schnell ging man davon aus, dass dies auch bei Ivy Bridge der Fall sein wird, da es der Nachfolger von Sandy Bridge (E) ist.

Nach Informationen von VR-Zone soll dies aber nicht der Fall sein. Ivy Bridge wird demnach wie schon Sandy Bridge deutlich eingeschränkt sein und nur 133 MHz Referenztakt bieten (Sandy Bridge: 100 MHz), wenn auch jener CK505-Chip bei Ivy Bridge angeblich vorhanden sein soll. Doch soll er eben nicht das Ratio-Portfolio an Referenztakten bieten, wie es bei Sandy Bridge E der Fall soll.

Der Grund, und dieser ist plausibel, soll schlichtweg darin liegen, dass Intel sich mit Ivy Bridge nicht selbst das Wasser abgraben will. Sandy Bridge E soll parallel, obwohl auf der älteren Architektur basierend, als High-End-Produkt am Markt platziert werden. Da würden moderne und gut übertaktbare Ivy-Bridge-Prozessoren nicht ins Konzept passen. Außerdem lassen sich so wieder K-Modelle mit freiem Multiplikator verkaufen. Overclocker scheinen im kommenden Jahr wohl vorerst auf die alte Architektur zurückgreifen zu müssen.

Quelle: VR-Zone

Die oben gezeigte Folie stammt aus dem folgendem Video:

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    • Kommentare (37)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von XE85 Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von quantenslipstream
        Doch, das weiß man mehr oder weniger, ein Brett, das höher als 105MHz geht, ist schon sehr selten und 110MHz sind unmöglich.
        Das liegt aber an der CPU und nicht am Board - Es gibt nämlich auch ein S1156 Board mit P67 von Asrock und dieses errreicht wie die P5x Boards hohe Takte beim BCLK. AN den Boards scheitert es also sicher nicht.

        mfg
      • Von XE85 Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von quantenslipstream
        Doch, das weiß man mehr oder weniger, ein Brett, das höher als 105MHz geht, ist schon sehr selten und 110MHz sind unmöglich.
        Das liegt aber an der CPU und nicht am Board - Es gibt nämlich auch ein S1156 Board mit P67 von Asrock und dieses errreicht wie die P5x Boards hohe Takte beim BCLK. AN den Boards scheitert es also sicher nicht.

        mfg
      • Von ruyven_macaran Trockeneisprofi (m/w)
        Zitat von quantenslipstream
        Doch, das weiß man mehr oder weniger, ein Brett, das höher als 105MHz geht, ist schon sehr selten und 110MHz sind unmöglich.
        So?
        Wie findet man denn mit einer CPU, die Mühe hat, 106 MHz zu erreichen, heraus, ob das Board mehr als 110 MHz kann? Mir wäre kein Sandy Bridge Exemplar bekannt, dass 150 MHz mitmacht, mit dem man bequem Boards testen könnte.
        Umgekehrt hat das Sockel 1156 P67 Asrock iirc spielend hohe BCLKs erreicht.

        Zitat
        Die Meldungen sind beide alt, vom Februar, da wusste niemand, was ist, da war noch nicht mal der Sata Bug bekannt. Niemand weiß, ob Intel nicht doch was verändert hat und am Ende eben lieber neue Chipsätze mit Ivy bringt oder nicht und dass ein neuer Chipsätz mit Ivy kommt, ist ebenso bekannt.
        Mal abgesehen davon, dass die Boards bereits im Januar zurückgerufen und Ende Februar die ersten B3s auftauchten (obwohl man nichts davon wusste?) gibt es wenig Gründe, neue Meldungen zu einem bekannten und aus mehreren Quellen mit expliziter Berufung auf Intel (nicht auf irgendjemandem-der-wo-jemanden-kennt-der-behauptet-bei-Intel-zu-arbeiten, sondern Intel höchst selbst) bestätigten Sachverhalt zu bringen. Insbesondere nicht solange alle Gerüchte, die man (über ES) hört, diesen Sachverhalt bestätigen.
      • Von quantenslipstream Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Zitat von ruyven_macaran
        Du weißt weder, was aktuelle Boards an BCLK mitmachen noch weißt du, mit was Ivy kommt noch hast du irgendwelche Anhaltspunkte dafür, dass es neue Boards nötig werden.
        Dagegen stehen ziemlich eindeutige Aussagen
        Doch, das weiß man mehr oder weniger, ein Brett, das höher als 105MHz geht, ist schon sehr selten und 110MHz sind unmöglich.


        Die Meldungen sind beide alt, vom Februar, da wusste niemand, was ist, da war noch nicht mal der Sata Bug bekannt. Niemand weiß, ob Intel nicht doch was verändert hat und am Ende eben lieber neue Chipsätze mit Ivy bringt oder nicht und dass ein neuer Chipsätz mit Ivy kommt, ist ebenso bekannt.
      • Von Ob4ru|3r Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von PCGH_Andreas
        Ja, mehr Kerne. Aber die müssen, wie die Vergangenheit schon gezeigt hat, net zwingend schneller sein in Praxisanwendungen (Spiele) wie weniger Kerne. Ein hochgetakteter IB ist bestimmt mit vier Kernen gut genug, um einen SBE mit mehr Kernen stehen zu lassen. Wenn man dann nich die Anschaffungskosten einrechnet, könnte das schnell kippen. /glaskugeln off
        Stimmt schon, aber das muss einem vorher klar sein: Wenn man sich eine CPu mit mehr Kernen anschafft dann muss man dafür auch performancetechn. Gründe haben, schon alleine der doch recht hohen Anschaffungskosten wegen. Wenn das benötigte Anwendungsszenario aber gegeben ist, und die 6 Kerne wirklich genutz werden, dann dürfte SBE ausser Konkurrenz laufen, daher ist die Daseinsberechtigung durchaus da, unabhängig davon ob man bei Ivy 'n bisserl freier an der Taktschraube drehen darf oder nicht (es sei denn das OC-Potential wäre jenseits von Gut und Böse, da sehe es natürlich anders aus ^^).
      • Von PCGH_Andreas Software-Overclocker(in)
        Zitat von PsychoQeeny
        Du meintest bestimmt "noch" ... (was ein falscher Buchstabe im Gesamtbild verdrehen kann, gibt es nur im deutschen).

        Japp, so isses.
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