Intel Galileo: Entwicklerplattform für Quark-SoC angekündigt
In einer Pressemitteilung hat Intel in Zusammenarbeit mit dem Open-Source-Anbieter Arduino LLC die Galileo-Plattform angekündigt, welche für Entwickler von interaktiven Objekten und Umgebungen herhalten soll. Dabei arbeitet man mit zahlreichen Universitäten zusammen, um deren Lehrpläne zu bereichern. Das Herz des Mainboards selber bildet dabei der Quark X1000, den der Chip-Hersteller auf dem diesjährigen IDF vorgestellt hat.
Obwohl Intel Mitte September beim neu vorgestellten System on a Chip (SoC) Quark X1000 wegen der geringen Größe und Leistungsaufnahme die Eignung für die sogenannten Wearables, also beispielsweise Smartwatches, anpries, sollen zunächst Entwicklerplattformen für Universitäten erscheinen. Momentan stellt man, laut eigenen Angaben, 17 verschiedenen Universitäten Galileo-Mainboards samt verlötetem Quark X1000 zur Verfügung, um entsprechende Lehrpläne zu entwickeln. Darunter gehört auch das Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Innerhalb der nächsten 18 Monate sollen weltweit 1.000 Universitäten mit insgesamt 50.000 mit der Hardware versorgt werden.
Beim SoC selber gibt Intel nunmehr an, dass es sich um einen modifizierten 32-Bit-Pentium-Prozessor mit x86-Architektur ohne Grafikeinheit und Hyperthreading handelt. Der einzelne Kern taktet dabei mit bis zu 400 MHz. Falls die volle Leistung nicht benötigt wird, verringert sich die Frequenz auf 200 respektive 100 MHz. Der L1-Cache umfasst 16 Kilobyte sowohl für Daten als auch Instruktionen, wobei noch 512 KByte Embedded-SDRAM mit an Bord sind. An Arbeitsspeicher wird ein einzelner Riegel mit einer Kapazität von bis zu zwei GiB unterstützt, der bei 1,5 Volt maximal 400 MHz (DDR3-800) schnell sein darf. Eine ECC-Unterstützung ist für Letzteren sowie dem ESDRAM vorgesehen. Der Strom wird indes über einen Micro-USB-Anschluss bezogen.
Die Konnektivität umfasst USB 2.0 und Ethernet mit bis zu 100 Megabit. Außerdem ist ein Micro-SD-Kartenleser vorhanden, wobei man zusätzliche Geräte über Mini-PCI-Express 2.0 anschließen kann. Als Betriebssystem soll eine Linux-Distribution zum Einsatz kommen, welche in Zusammenarbeit mit Arduino entstanden ist und folglich auch die entsprechenden Bibliotheken unterstützt. Die Galileo-Plattform soll man jedoch auch über Windows beziehungsweise Mac OS programmieren können.
Als Einsatzzweck sieht man Entwickler vor, die sich nicht umfassend mit der Technik auskennen, da man ihnen einen unkomplizierten Start ermöglichen könne. Dabei spezialisiere man sich auf die Darstellung interaktiver Objekte und Umgebungen. Als Beispiele nennt Intel eine Spanne von Möglichkeiten: Simple Designs wie die Steuerung von LED-Displays, komplexere Automatisierungsvorgänge bei Haushaltsgeräten und lebensgroße Roboter, die von Smartphones gesteuert werden.
Quelle: Pressemitteilung

ich sag da nur eins: Was für ein QUARK!
Da bekommt Intel wohl kalte Füße wegen der Konkurenz durch Raspberry Pi, Marsboard und Co.
darüber haben wir uns im physikunterricht auch lustig gemacht
*früchtequark xD
hab ich schon, hole mir nocheinen
Würde mir trotzdem lieber ein Raspberry Pi kaufen anstatt Quark...
Ich bin ja eher für Jogurt...