Intel-CFO über 7 nm, 10 nm und Zen 2
Intels Finanzchef hat sich zur aktuellen Lage in Santa Clara geäußert. Dabei ging es auch um die mittlerweile fast schon endlosen Verzögerungen bei 10 nm, um 7 nm und den Druck von AMD, wo man mit Zen 2 nicht nur architektonisch schnelles Silizium hat, sondern auch jede Menge davon.
George Davis, CFO bei Intel, hat sich zur Lage des Konzerns geäußert und gibt dabei einen Einblick in die strategischen Planungen in Santa Clara. Spannend sind dabei vor allem natürlich der Blick auf die Fertigung und die Konkurrenz durch AMD, wo man mit Zen 2 architektonisch deutlich auf Intel aufgeschlossen hat und das gepaart mit Takt und Menge sehr gut einsetzen kann, um Druck auszuüben. Interessante Zeiten für Intel, wo man sich lange Zeit ungestört Sonnen konnte.
Davis betont noch einmal, dass es 10 nm nur stufenweise geben wird. Die ersten Prozessoren aus dem Mobilbereich sind bereits verfügbar und so soll es auch weitergehen. Irgendwo weiter hinten stehen dann die größeren Desktop- und Serverprozessoren. Laut Davis konzentriert sich Intel nach wie vor darauf, einen guten Rohertrag zu erwirtschaften. Bei den Einheitenkosten ist man aber in Zukunft ein wenig im Hintertreffen, weil sich 10 nm verzögert hat. Das soll sich auch noch bis Ende 2022 hinziehen und erst 2023 rechnet Davis dann mit deutlichen Zuwächsen im Ertrag und Explosion der Marge. 2023 sagt er - das deckt sich mit den Erwartungen, dass erste Desktop-Prozessoren in 10 nm erst 2022 erscheinen sollen. Bis dass dann finanziell voll zum tragen kommt, ist es sicher 2023.
Durch diese ruppige Zeit müsse man nun laut Davis durch, weil 10 nm ein "bisschen" spät dran ist. Dafür erwartet er einen wesentlich schnelleren Wechsel zu 7 nm, wo bereits im zweiten Halbjahr 2021 die ersten Produkte verfügbar werden sollen. Das bedeutet wohl auch, dass die Zeiten vorbei sind, in denen Intel zumindest zeitweise das komplette Angebot auf einem Node hatte. Das Tick-Tock-Thema im klassischen Sinne scheint endgültig durch zu sein.
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Immerhin macht man sich bei Intel nichts vor: In den kommenden 18 bis 24 Monaten erwartet man von AMD auf jeden Fall strammen Gegenwind, insbesondere bei den Geschäftskunden mit Server-Prozessoren. Es dürfte also interessant werden, wie gut AMD die Epyc-Prozessoren vom Type Rome unterbringen kann. In den letzten Quartalszahlen war da durchaus noch Potenzial.
Quelle: Barron's

Gegen die ersten Athlon 64 X2 hatte Intel nur 2 damals sogenannte geklebte P4 Kerne. Alles was du anführst stelle ich da garnicht in Frage kam nur alles später.
Erst als Intel später zwei Core 2 Duo zu einem Quad kombinierte, ging das Geflame los. Zufällig ausgehend von einem Konkurrenten, der diesmal den geklebten Chips unterlegen war. Ein paar Jahre später, als AMD "geklebte" Opterons im Angebot hatte, blieb wieder alles ruhig – zufällig hatte der Konkurrent damals stärkere Monolithen im Angebot. Dann kam Zen und AMD bot 32-Kern-CPUs an, während die Konkurrenz bei 24 stand und gerade einen 28-Kerner als brandneue Sensation vorstellen wollte. Und zufällig tauchte der "zusammengeklebt"-Vorwurf wieder auf.
Zufallig. Alles rein zufällig.
Wir wissen die APU der PS5 wird in jedem Fall 8 logische Kerne haben. Alles andere sind Gerüchte. Genau wie die 3,2 GHz, die schon länger durchs Netz geistern. Hättest du erst mal die zitierten Teile von Sandworms Post gelesen, bevor du losgepoltert wärst, wüsstest du, dass er die 3,2 GHz und die 35 W ins Spiel gebacht hat. Ich habe daraus meine Schlüsse gezogen und halte momentan einen 8 Kerne ohne SMT für die logischste Variante. Außer SIE besteht auf dunkeles Silizium, was ich jetzt einfach mal bezweifele. (Ich kann mich natürlich irren, aber das wird jetzt einer zitieren und ich glaub ich weiß schon wer... Ich steht auf 4D Schach....)
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@PCGH_Torsten
Gegen die ersten Athlon 64 X2 hatte Intel nur 2 damals sogenannte geklebte P4 Kerne. Alles was du anführst stelle ich da garnicht in Frage kam nur alles später.
90 nm: +26 Monate
65 nm: +21 Monate
45 nm: +22 Monate
32 nm: +25 Monate
22 nm: +27 Monate
14 nm: +34 Monate (Desktop)
14nm war der erste Prozess den man so massiv verschoben hat aufgrund schlechter Yields und Co. Mal sehen, wie das weiter geht.
sonst gäbs ihn ja.. seis drum...