IDF 2011: Solarzelle reicht für Quake auf dem PC
Auf der letzten Keynote-Ansprache des Intel Developer Forums zeigte Forschungschef Justin Rattner, was sich mit dem experimentellen Chip "Claremont" anstellen lässt. Golem-Redakteur Nico Ernst berichtet von der Messe.
Claremont, so der Codename für einen Intel-Prozessor aus der Forschungsabteilung, basiert auf der Architektur des ersten Pentium - nur, dass dessen Transistoren auf extremes Stromsparen getrimmt wurden. Während Intelchef Paul Otellini nur auf die Sparsamkeit einging, erklärte CTO Justin Rattner, was die Schaltungstricks noch ermöglichen.
Bei seiner Vorführung wurde der Prozessor wie zuvor per Solarzelle gespeist - der Rest des PCs wird bei diesem System stets von einen Neztteil versorgt -, aber er durfte mehr Leistung aufnehmen. Die genauen Werte, wie auch die Takte, verriet Intel auch diesmal nicht. Aber alleine schon der Rahmen der Leistungsaufnahme ist erstaunlich: Claremont arbeitet mit weniger als 10 Milliwatt. Statt nur einer Animation einer Katze, wie bei der ersten Vorführung von Claremont, konnte die CPU nun parallel das erste Quake in seiner Windows-Version in einem Fenster ausführen. Dieses Spiel war 1996 ein Hardwarefresser, heute läuft es auf einem Prozessor mit weniger als 10 Milliwatt.
Ziel der Vorführung war, die Skalierfähigkeit der Transistoren zu belegen. Der Clou an Claremont ist nämlich, dass die Transistoren auch noch in einem engen Bereich um ihre eigentliche Schaltschwelle arbeiten können. Bei bisherigen Bauformen gilt es stets, diesen "Threshold" zu überschreiten, was mehr Energie benötigt. Intel nennt die Technik daher auch "near threshold voltage" (NTV). Wie die Chipentwickler stets betonen, wird aus dem mit 22-Nanometer-Technik gebauten Claremont kein Produkt. Die noch nicht näher beschriebene Transistorbauweise des Forschungschips soll aber für mobile Geräte, die dann auch per Solarzelle betrieben werden können, weiter entwickelt werden. Auch massiv parallele Anwendungen in Rechenzentren könnten von sehr vielen sparsamen Kernen profitieren, so Justin Rattner.
Neben der Entwicklung des Chips an sich war auch das richtige Mainboard dafür nicht leicht zu finden, wie ein Mitarbeiter aus Rattners Team anschließend sagte. Das Asus P55TP2P4 sei letztlich gewählt worden, weil sich davon recht viele Exemplare beschaffen ließen, unter anderem per Ebay. Da auch das Mainboard mit geringerer Spannung als vorgesehen läuft, war eine große Auswahl nötig, um die zu finden, die zu finden, bei denen dieses Undervolting am besten funktioniert.
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Soweit ich weiß nein, zumindest nicht offiziell - ich hab mal was von Quake auf OpenGL gehört da könnte richtig was drin sein. Die maximale Auflösung die das Spiel offiziell bot war 320x240 - das dürfte auch die sein die hier gezeigt wurde, vielleicht auch noch 240x160
Intern kann das Spiel aber wesentlich mehr was damals nur nicht im Optionsmenü verfügbar war da es ohnehin keine Rechner gab die das ansatzweise konnten.
Man kann aber einfach per Parameter zum Beispiel
quake.exe -width 1280 -height 1024 -bpp 32 -heap 32000
eingeben und schon spielt man in 1280x1024 bei 32bit Farbtiefe; "- heap" hebt die RAM-Nutzung auf rund 32MB da die standardmäßigen ich glaube 2MB als Maximum bei der Auflösung natürlich nurn Blackscreen verursachen
Die Überschrift ist sehr irreführend, denn im Text steht ja auch, dass nur die CPU 10 Milliwatt verbraucht. Daher stimmt es einfach nicht, dass 10 Milliwatt genügen. Denn dann dürften das Mainboard, Grafikkarte, PCI Karten und Festplatte gar keinen Strom brauchen!
Trotzdem ist es beeindruckend wie wenig Strom die CPU braucht!
Ich fänds cool wenn Intel diese CPU in Kleinserie für Sockel 7 herstellen würde
Das wäre doch der Hammer! stellt euch vor.....eine Sockel 7 Retrokiste mit 5 Ghz CPU
Ich bin ja nicht so der Intel-fan, aber technologisch sind die einfach ganz weit vorne.....Respekt!
Kommt auf die Software an. Musste mich vor dem Millenium mit einem ALDI Rechner quälen. Der Pentium 2 war mit 350MHz natürlich an einer DVD am nagen, aber soweit ich mich entsinne lief es. Hab etlich Programme in unterschiedlichen Versionen und mit verschieedenen Codecs durchprobiert, bis es flüssig abgespielt wurrde und mein 5.1 auch richtig tat. Ja damals hatte man eine Menge Zeit "G"
Soso 10mW. Sollen se aber vernünftig anwenden. Hab heut ein mini ITX board mit einer Atom 330 CPU im Briefkasten gefunden. Wozu zum Henker braucht das ding 4 threads??? Bin vor der Bucht von nem simplen dual core ausgegangen. Das Ding hat doch eh schon kaum Leistung und die Verteilung auf 4 virtuelle Kerne bringt mir definitiv garkeinen Vorteil. Es sei den Winamp profitiert von 4 Kernen aufwärts, dann hab ich nichts gesagt....
Ihre Chips mit den hunderten kleinen Co Prozessoren wie GPU shader könnten se natürlich nach dem Prinzip aufbauen. Viel Parallele Leistung und niedriger Verbrauch währen dann mehr als Top.
Waren die so exotisch? Selbst Dr. Wiki gibt 128MB als die maximale Größe von 72 Poligen PS/2 SIMMs an