Gigabyte bestätigt Spezifikationen von Sandy Bridge E
Zu Sandy Bridge E wurden bereits die meisten Geheimnisse gelüftet, doch fehlte es meist an Bestätigung für die Gerüchte. Mainboard-Hersteller Gigabyte festigt nun einige Daten, die bisher als Gerücht durch das Web schwirrten.
Mit Sandy Bridge E startet noch im vierten Quartal 2011 die neue High-End-Plattform von Intel. Gerüchte gab es bisher zahlreiche zu den technischen Spezifikationen – Gigabyte untermauert nun in einer Präsentation so manche Aussage. Vor allen Dingen macht die Präsentation von Gigabyte klar, dass die Waimea-Bay-Plattform nur 40 PCI-Express-2.0-Lanes bietet – Gerüchte hierum gibt es schon länger. Die restlichen Eckdaten sind soweit bekannt und werden von der Präsentation gestützt. Lediglich bei den Taktraten fehlt noch die Bestätigung. Beim Topmodell Core i7-3960X geht man von 3,6 Gigahertz Basistakt und 3,9 Gigahertz im Turbo aus. Er wird jedoch keinen integrierten Grafikkern haben. Darunter platziert sich der Core i7-3930K mit 3,2/,8 GHz und nur 12 statt 15 MiByte L3-Cache. Das Einsteigermodell in die High-End-Riege heißt Core i7-3820, bietet vier Kerne samt SMT und 3,6-3,8 GHz bei 10 MiByte L3-Cache.
Auf Achtkerner wird man derweil vorerst verzichten müssen, wie sich dieser Tage herausstellte. Bei Intel wird es Prozessoren mit acht Kernen lediglich als Sandy Bridge EP für den Sever-Markt geben. Nach Intels Aussage sind sechs Kerne im Desktop-Bereich derzeit mehr als ausreichend. Eine breitere Rechenleistung sei nur auf Servern sinnvoll. Zudem müsse man sich dem Problem der TDP stellen. Sandy Bridge EP erreicht mit acht Kernen eine TDP von 150 Watt bei reduzierten 3,1 GHz Leistung. Mit sechs Kernen bei Sandy Bridge E sind 3,2 bis 3,3 GHz unter Einhaltung von 130 Watt TDP machbar. Zwei Extra-Kerne würden hier 150 bis 160 Watt TDP bedeuten.
Quelle: Expreview