Intel-Fertigung: Standorte in Oregon, Irland und Israel werden ausgebaut
Bei Intel will man sich im Datacenter-Markt etablieren, der mit 300 Milliarden Vertragsvolumen lockt. Deswegen lässt die Firma drei Standorte ab 2019 jahrelang ausbauen, was zu 60% gestiegener Produktionskapazität in 14-nm-Fertigung führen soll. Währenddessen wird der Standort in New Mexico auf Speicherlösungen der nächsten Generation fokussiert, der Ausbau von Fab 42 läuft gut.
Der Prozessorhersteller Intel hat in einer Pressemeldung bekanntgegeben, dass die Firma drei Fertigungsstätten für Mikrochips ausbauen lässt. Durch den Ausbau sollen die Fabriken eine flexiblere und besser auf die Nachfrage reagierende Fertigung ermöglichen. Die drei Standorte in Oregon, Irland und Israel werden beginnend in 2019 in einem mehrjährigen Prozess erweitert, um die Fertigungskapazitäten in 14-Nanometer-Strukturbreite zu erhöhen. In allen diesen Fabriken werden schon aktuelle 14-nm-Produkte hergestellt, wahrscheinlich wird bei der Umrüstung auch auf die zukünftige 10-nm-Massenproduktion abgezielt. Nach dem guten Fortschritt bei der Aufrüstung der Fab 42 in Arizona hat man sich entschieden, die Entwicklung und Fertigung von Speicherlösungen der nächsten Generation - also wahrscheinlich 3D-Xpoint- und moderne Flash-Speicherchips - in der Fertigungsstätte in New Mexico durchzuführen.
Intel bietet mehr als nur CPUs für Heimcomputer
Intel will sich vom PC-Markt auf den lukrativeren Datacenter-Markt umorientieren, welcher mit Verträgen lockt, die nach Schätzungen einen Gesamtwert von 300 Milliarden US-Dollar haben. Man sei mehr als nur die Firma, die CPUs für Heimcomputer liefert, sondern liefere auch Technologien für Autos, Mobiltelefone und der Cloud, so Intel. Der Ausbau der drei Standorte soll zu einer Erhöhung von Intels Angebot um etwa 60% führen. Das Investement und einige Genehmigen will die Firma in den nächsten Wochen und Monaten mit den örtlichen Behörden diskutieren.
Mehr zum Thema: Intel rüstet 10 nm teilweise auf 14 nm zurück
Der Prozessorhersteller will auch in Zukunft neben der eigenen Fertigungsanlagen in einigen Fällen auf externe Foundries setzen, wie man es schon seit fast zwei Jahrzehnten tut. Behauptungen vom SemiWiki besagen, dass das Programm Intel Custom Foundry - also die Fertigung von Fremdchips bei Intel - im Gegensatz dazu praktisch tot ist. Überraschend ist dies nur bedingt, da Intel nie wirklich viel Hardware von Fremdherstellern bei sich produzieren ließ. Die Softwaretools und Designrichtlinien von Intel sollen angeblich ungeeignet für anderen Firmen sein, weswegen sich die Fertigung stets verzögerte und man im Vergleich zur Konkurrenz durch Firmen wie TSMC und Samsung schlecht dar stand.
Quelle: Intel.com, SemiWiki via Computerbase.de




Wenn schon keine Zinsen mehr anfallen,
dann müssen die megareichen Hedgefonds und Privatleute
eben neues Wachstum generieren.
Der "kleine Mann" wird davon nix haben, den kann man ja abmelken ohne Ende.
Die Gier nach immer mehr, wird diese Zivilisation ohnehin
in spätestens 100 Jahren verschwinden lassen.
Dann wird wieder Luft,
vlt. übernehmen dann, in ein paar Millionen Jahren,
die Insekten hier mal das Ruder.