Die Top-Themen des IDF 2011: Intel mit Ivy Bridge, 22 Nanometer und Ultrabook
In San Francisco startet am 13. September 2011 offizell das Intel Developer Forum, kurz IDF. Im Zentrum wird unter anderem die nächste Architektur Ivy Bridge stehen, aber auch neue Ultrabooks und Neuigkeiten zum 22-Nanometer-Prozess bzw. Trigate werden erwartet. PC Games Hardware ist für Sie vor Ort und gibt einen Ausblick auf die vermutlich spannendsten Themen.
Quelle: Golem
Intel IDF 2011: Raytracing-Spezialist Daniel Pohl ist auch dabei
Zwei Tage vor dem Beginn von Intels Großveranstaltung IDF 2011 ist dem Moscone Center in San Francisco von außen nicht anzusehen, dass in seinem Inneren noch das übliche Chaos vor einer Messe tobt. Das gilt jedoch nur für den Ausstellungsbereich "Technology Showcase", denn das IDF ist bekanntlich weit mehr als eine Messe.
Was 1997 noch als Konferenz für einige Hundert Softwareentwickler begann, ist inzwischen mit Tausenden Besuchern aus aller Welt eine der wichtigsten Veranstaltungen der IT-Branche. Die Fachvorträge für Ingenieure nehmen weiterhin den breitesten Raum ein, am meisten Aufmerksamkeit erregen jedoch die Ankündigungen von neuen Produkten und Strategien. So ist das IDF nun vor allem eine Marketingveranstaltung.
Nach einem Einführungstag für die Presse mit Vorstellungen aus der Forschung wird Intel-Chef Paul Otellini das IDF 2011 eröffnen. Ganz allgemein lautet das Thema "Evolution of Computing". Dass Otellini diese Weiterentwicklung unter anderem der für 2012 erwarteten Architektur Ivy Bridge zuschreiben wird, gilt als ausgemacht.
Wesentlich konkreter will am Tag 2 des IDF Intels PC-Chef Mooly Eden werden. Das Thema seiner Keynote-Ansprache lautet schlicht "Ultrabooks". Mit dieser von Intel selbst so bezeichneten Kategorie von Notebooks unter 1.000 US-Dollar, für die es wenig Gewicht, aber hohe Rechenleistung geben soll, will der Chiphersteller den boomenden Tablets einen hausgemachten Trend entgegensetzen. Spannend bleibt dabei auf dem IDF vor allem, ob Eden mehr Geräte als die drei schon auf der Ifa gezeigten Ultrabooks von Acer, Lenovo und Toshiba vorweisen kann. Die dort gezeigten Geräte waren vergleichsweise teuer und nicht einmal die Marktteilnehmer selbst sind von den Geräten überzeugt.
Den dritten Tag des IDF beschließt traditionell die Forschungs-Keynote von Intels jetzigem CTO Justin Rattner. Was er sich unter "Future Technolgies" vorstellt, ist stets ein gut gehütetes Geheimnis. Von neuen Taktfrequenzrekorden bis zum Strom ohne Kabel ist dabei alles möglich. Zwischen diesen drei Keynotes gibt es zahlreiche weitere Vorträge, unter anderem zu Intels 22-Nanometer-Technik, die mit Ivy Bridge eingeführt wird. Ebenfalls auf dem Programm: Neuigkeiten zur letztens etwas ins Stocken geratenen Weiterentwicklung der Atom-Prozessoren. Sie finden sich immer noch kaum in Tablets und gar nicht in Smartphones. Intel will das endlich ändern.
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