AMD Epyc: Auch Cloudflare setzt künftig auf AMD-Hardware
Cloudflare hat jüngst die nächste Server-Generation aus eigenem Hause gezeigt. Mit Gen X wendet sich das Unternehmen vorerst von Intel ab. Stattdessen wird zur zweiten Epyc-Generation von AMD gegriffen.
Nach Twitter und Google hat sich AMD mit Cloudflare den nächsten Großkunden im Server-Markt geangelt. Wie Cloudflare selbst mitteilt, habe man für die hauseigene zehnte Servergeneration zum aktuellen Aufgebot an AMD Epyc-Prozessoren gegriffen. Wie auch bei Twitter und Google wird zur 2019 vorgestellten, zweiten Generation gegriffen.
AMD-Hardware mache aktuell am meisten Sinn, Intel noch nicht gänzlich abgeschrieben
Wie Cloudflare via Blog-Beitrag mitteilt, erweisen sich die AMD-Server-Prozessoren als wesentlich effizienter, wenn es um die Workloads der Kunden geht. Gegenüber den Intel-basierten Gen 9-Servern können die Gen X-Server mit AMD-Unterbau 36 Prozent mehr Anfragen bearbeiten und das bei deutlich geringeren Kosten. Ein niedrigerer Stromverbrauch, geringere Fehleranfälligkeit und verbesserte Latenz kämen hinzu.
Weiter heißt es, dass Server ohne Intel-Hardware bis vor kurzem gar nicht denkbar gewesen seien und die jetzige Entscheidung im deutlichen Kontrast zu den eigenen vormaligen Server-Generationen stünde, die sich in weiten Teilen bei der Intel-Produktpalette bedienten. Zugleich wird jedoch auch angemerkt, dass das Pendel in der Welt der Technik stets hin und her schwinge und sich alles wieder in die andere Richtung bewegen könne.
Aktuell habe die AMD-Hardware für das Unternehmen den meisten Sinn gemacht. Die ersten Gen X-Server seien bereits in den ersten Großstädten der USA im Einsatz, während die Hardware für den Rest der Welt aktuell auf den Versand vorbereitet werde.
Auch lesenswert: AMD Zen 2 soll PS5 und Xbox Series X näher zum PC bringen
Was die genaue Ausgestaltung der Hardware von Gen X-Servern angeht, hat man sich bei Cloudflare für einen einzelnen AMD Epyc 7642-Prozessor mit 48 Kernen und 96 Threads entschieden. Laut Blog seien mehr Kerne im Angesicht des eigenen Software-Stack relevanter, da dieser gut skaliere. Zudem ziehe man eine hohe Energieeffizienz vor. Weniger relevant seien daher hohe Taktraten. Nichtsdestotrotz wurde nicht zu AMDs Server-Spitze mit 64 Kernen gegriffen. Grund sei, dass die zusätzlichen Zugewinne im Kontext der eigenen Software nicht ansprechend genug waren.


[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
Gruß T.
[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
einfach mal so verVIERFACHT. ich hab das damals schon gewusst...
der 64er hat die gleiche tdp wie der 32kerner ergo der 48 kerner. das zauberwort nennt sich effiziens. da sind wohl 48 kerne wohl das beste. zwischen verbrauch und kernen waren es 48 kerne.
Erst Desktopbereich und HEDT, dann Konsolen, gefolgt von der Laptopsparte, weiter mit Supercomputern und zu guter Letzt auch noch die Server.
So kalt kann gar kein Winter auf der Erde werden, wie Intel Gänsehaut bekommt. 0 Kelvin
Hoffentlich nimmt dies Intel als Anreiz, wieder innovativer zu werden und was richtig Cooles rauszuhauen.
Selbst den hartgesottensten Intel-Fans wird es schwerfallen, hier noch schönreden zu können.
Hätte ich Depp nur damals AMD-Aktien gekauft, als Diese noch günstig waren
Gruß T.
Da kann man AMD wirklich nur gratulieren. Das ist ein großer Erfolg.