AMDs Marktanteil im x86-Sektor wächst
AMDs Marktanteil verkaufter x86-Prozessoren steigt um fast zwei Punkte innerhalb eines Jahres. Intel ist mit fast 80 Prozent Marktführer, büßt aber einen fast gleich großen Anteil ein. Die Fusion-APUs scheinen ein Erfolgsprodukt zu sein.
Mercury Research, Experte für PC-Marktforschung, hat neue Quartalszahlen veröffentlicht, die AMD ein leichtes Wachstum im Anteil aller verkauften x86-Prozessoren bescheinigen. So stammen 19,4 Prozent der zwischen Anfang April und Ende Juli verkauften CPUs aus dem Hause AMD. Im gleichen Zeitraum vor einem Jahr waren es 17,8 Prozent; selbst im ersten Quartal 2011 lagen die Werte mit 18,2 Prozent nur unwesentlich darüber.
Umgekehrt verläuft dieses Spiel für Marktführer Intel: Im zweiten Quartal 2011 stammten 79,9 Prozent aller x86-Prozessoren aus Santa Clara, im gleichen Quartal im Jahr zuvor waren es noch 81,3 Prozent und zwischen Anfang Januar und Ende März 2011 noch 81,0 Prozent. Die restlichen Anteile fallen unter anderem mit 0,9 Prozent an Via.
Mercury-Analyst Dean McCarron sagte, die Veränderungen lägen an den AMDs Fusion Chips, insbesondere an den Fusion C-Serie "Ontario" für kleinere PCs sowie die neuere A-Serie "Llano" für Mainstream-Systeme. "Insgesamt konnte AMD mit diesen Geräten seine Ausfuhr im Mobil-Sektor um zehn Prozent steigern. Das ließ es zu, dass man die Konkurrenz überflügelt hat und Marktanteile im zweiten Quartal dazugewonnen," sagte McCarron in einer Stellungnahme.
AMD begann im Januar auf der Consumer Electronics Show offiziell damit, die Llano-APUs der Öffentlichkeit vorzustellen. Die Verschmelzung der CPU und einer relativ starken GPU in einem Silizium waren sowohl vom Leistungs- als auch dem Stromspar-Aspekt sehr werbewirksam. HP, Dell, Lenovo und Acer übernahmen die Chips in ihren Geräten und warben mit Turbo Core, umschaltbarer Grafik und langen Akkulaufzeiten. AMDs Finanzchef Thomas Seifert sagte, durch die guten Absätze ließ sich im zweiten Quartal 2011 ein Gewinn von 61 Millionen Dollar einfahren.
Quelle: E-Week Europe

Darüber hinaus ist es eben marketingtechnisch vom Vorteil, auch wenn es technisch gesehen nicht wirklich so ist, siehe die Erleuterung von "Inkredible Alc".
MfG
AMD sollte sich am besten bei euch entschuldige das die überhaupt existieren.
Ich kann mir zumindest nicht vorstellen das es soooo oft vorkommt das eine Int-Pipe praktisch überläuft das sich die Auslagerung der branch-prediction auf die zweite Pipe lohnen würde. Da kann man Transistoren besser verwenden^^
Was ich zumindest unter "Two Strong Threads" bisher gelesen habe ist äquivalent zum CMT-Konzept - also das man zwei Kerne zu einem Modul ohne (größere) Flaschenhälse verschmilzt anstatt wie Intel einen Kern zu geschätzten 1,3 aufzupumpen (Hyper-Threating, SMT).
Es soll sogar die Technologie Two Strong Threads geben wenn der eine(integer) Kern nichst zu tun hat berechnent der zweite (integer)Kern die Daten für Kern 1 spekulativ vor .ohne Gewähr!
Und ich glaube, dass gerade die Anwendungen die Leistung brauchen kaum mehr nur einen Kern nutzen.
Die allermeisten Anwendungen benötigen nicht mal einen Bruchteil der Leistung einer solchen CPU - und die richtig rechenintensiven Dinge werden wohl in Zukunft noch mehr als heute bereits auf Mehrkernsysteme ausgelegt werden.
Interessant wärs zu wissen, ob der 4 Modul aka 8Kern Bulli, von Pogrammen (bzw internen Scheduler) als 4 oder 8 Kerner angesprochen wird, da 1 Modul mit 2 Kernen einen Thred abwechselnd so um einiges fixer abarbeiten könnte ...weiß da wer was ?