AMD stellt offiziell die Opteron-6100-Serie mit 8 und 12 Kernen vor

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Heute ist der offizielle Launch von AMDs Opteron 6100-Serie. Die CPUs, mit dem Codename Magny-Cours, gibt es als Acht- und Zwölfkerner.

AMD stellt offiziell die Opteron-6100-Serie vor (5) Quelle: AMD AMD stellt offiziell die Opteron-6100-Serie vor (5) AMD gibt den Startschuss für die Maranello-Plattform frei, mit der AMD hauptsächlich seine Servergeschäfte erweitern möchte. Mit zur Plattform gehören die neuen Opteron 6100-Serie CPUs, die den Codename Magny-Cours haben. Sie finden auf dem Sockel G34 Platz und besitzen acht oder gar zwölf Rechenkerne. AMD liefert seit Ende Februar einige Opteron 6100-CPUs an bestimmte Partner aus. Zehn Modelle hält AMD zum Start bereit, jeweils fünf 8-Kerner und fünf 12-Kerner (2x Lisbon = 1x Magny Cours). Der stärkste Zwölfkerner läuft dabei mit einer Taktfrequenz von 2,3 GHz. Die Achtkerner haben allgemein eine leicht höhere Taktung, so erreicht das Topmodell 2,4 GHz. Die Leistungsaufnahme gibt AMD als Average CPU Power (ACP) an. Der schnellste Zwölfkerner kommt so auf einer ACP von 105 Watt, was einer TDP von 137 Watt entspricht. Detaillierte Informationen zu den einzelnen Modellen der Opteron-6100-Serie können Sie der Tabelle entnehmen.

Eine der größten Neuerungen ist jedoch Hypertransport 3.0. Dieser Bus verbindet auch die beiden Dies auf dem Package. Insgesamt sind pro CPU drei HT-Links verbaut. So können Systeme mit bis zu vier CPUs und je 12 Kernen gebaut werden, die dann direkt miteinander kommunizieren. AMD nennt dieses System Direct Connect 2.0. Solche Systeme wurden bereits werbewirksam als 48-Kern-Systeme feil geboten.

Für die neuen Prozessoren brauchte AMD auch einen neuen Chipsatz, der nun die Nummer 5600 trägt. Dieser unterstützt Hypertransport 3.0 und die Virtualisierung von Schnittstellen. AMD hat eine Webseite online gestellt, die erste Opteron-6100-Benchmarks liefert. In den kommenden Tagen soll dann Intels Nehalem-EX als Konkurrenzprodukt erscheinen.

AMD stellt offiziell die Opteron-6100-Serie vor (6) Quelle: AMD AMD stellt offiziell die Opteron-6100-Serie vor (6)
Patrick Patla, Vice Präsident bei AMD sagt über die Opteron 6100-Serie:

"As AMD has done before, we are again redefining the server market based on current customer requirements. The AMD Opteron 6000 Series platform signals a new era of server value, significantly disrupts today's server economics and provides the performance-per-watt, value and consistency customers demand for their real-world data center workloads.”

Bildergalerie

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    • Kommentare (31)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von CPU-GPU BIOS-Overclocker(in)
        ich weiss gar nicht wieso sich die leute die nur n desktop rechner haben, für diese neuen CPUs interessieren. Die sind voll für server ausgelegt und für desktop-rechner sinnlos
      • Von CPU-GPU BIOS-Overclocker(in)
        ich weiss gar nicht wieso sich die leute die nur n desktop rechner haben, für diese neuen CPUs interessieren. Die sind voll für server ausgelegt und für desktop-rechner sinnlos
      • Von Olstyle Trockeneisprofi (m/w)
        Der Sockel ist der G34(steht auch im Artikel). Wenn ich mir die Bilder so ansehe wäre es auch eher unwahrscheinlich dass das Ding in einen AM2/AM3 Slot passt(ausser man setzt in der Mitte den Dremel an ).
      • Von ll_tim_ll PC-Selbstbauer(in)
        Ich hätt da mal ne Frage: So wie ichs durchgelesen hab , fand ich leider keine Angaben welchen Sockel diese Prozzies haben. Könntem an diese nicht einfach in nen normalen PC reinstecken, das wärs doch son 12 Kerner einfach so !

        Greez ,
        Tim
      • Von ruyven_macaran Trockeneisprofi (m/w)
        Wir reden hier von Server- Buisness- und Grafikanwendungen mit z.T. hochparallelisierbaren Aufgabenstellungen und einem Vergleich, bei dem das hochtaktende System auch schon mit 12 Kernen an den Start geht.
      • Von bingo88 BIOS-Overclocker(in)
        Mehr Kerne bringen erst mehr als hoher Takt, wenn die Anwendungen auch entsprechend optimiert sind. Im Server bzw. Businessbereich sind die Hersteller oftmals eher zu Optimierungen bereit als im Consumer-Markt.
        Naja, und irgendwann greift dann eh das Amdahlsche Gesetz
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