Intel-Anwälte überprüfen Lizenzabkommen
Nachdem AMD aus finanziellen Überlegungen heraus seit einigen Tagen nicht mehr Haupteigentümer der Dresdner Chipfabriken ist, droht neue Unruhe durch eine von Intel ausgehende lizenzrechtliche Überprüfung.
Quelle: Intel
Seit Jahrzehnten konkurrieren AMD und Intel um die Vorherrschaft im CPU-Markt. (Bild: Intel)
Die Anwälte des Konkurrenten Intels prüfen im Moment die Gültigkeit eines 1995 abgeschlossenen und 2001 erneuerten Lizenzabkommens zwischen AMD und Intel, das teilweise geheim ist und beiden Firmen die gegenseitige Nutzung bestimmter Technologien ermöglicht. Neben dem SSE-Befehlssatz und der 64 Bit-Technologie AMD64 fällt darunter auch die Lizenz für die dominierende x86-Architektur, die AMD schon einmal vor 22 Jahren von Intel entzogen wurde.
Zwar gilt das Lizenzabkommen auch für Tochterfirmen wie die ATIC (Advanced Technology Investment Company), allerdings gemäß Sektion 1.22 des nur teilweise öffentlichen Dokumentes angeblich nur dann, wenn AMD mindestens die Hälfte der Anteile und Kontrollrechte für sich verbuchen kann. Im Moment hat sich AMD zwar 50 Prozent der Direktorenposten gesichert, hält aber nur 44,4 Prozent an den Dresdner Chipfabriken.
Obwohl der Verlust der x86-Lizenz ein herber Rückschlag für AMD bedeuten würde, wiegt sich der Hersteller selbst in Sicherheit. So wird Firmensprecher Jan Gütter mit den Worten "Unsere Anwälte haben diese Problematik sehr sorgfältig geprüft" von den Dresdner Neuesten Nachrichten zitiert. Auch Harry Wollin, Vizepräsident für Rechtsfragen sei "fest überzeugt" davon, dass "bei der Gründung der Foundry Company der Rahmen des Abkommens strikt beachtet wurde".

Naja ich habe mir vor einiger Zeit einen AMD X2 4850e gekauft. Von der Leistung reicht der dicke aus und war dazu noch wesentlich günstiger als ein vergleichbarer Intel. Werde mir jedenfalls auch in Zukunft keinen Intel CPU kaufen.
Jetzt stell sich mal einer vor, AMD und Intel wären durch den Kartellstreit plötzlich absolut gleichberechtigt an der X86-Lizenz.
Oder falls sie die Lizenz verlieren, stellt evtl. IBM sie her, die sind doch immerhin Technologiepartner und falls ich das richtig aufgeschnappt habe, soll wohl IBM auch ne X86-Lizenz haben.
falls das falsch war, ok... aber schön wärs gewesen..
2. in einem, in dem freie Marktwirtschaft herrscht, das durch entsprechende Behörden überwacht wird, wie es auch in anderen Ländern auch üblich ist..
2. In welchem Land bekommt ein Händler der sein Geschäft mit seiner Hände Arbeit und mit seinem Geld aufgebaut hat, diktiert was er zu verkaufen hat und was nicht? Wenn man das zu Ende denkt, bedeutet das ja das ich mein eigenes Geld nicht für das ausgeben dürfte was ich will, sondern der Staat dann auch noch direkt in meine Kasse greift und damit auf Einkaufstour geht
Wenn es so eine Regelung in Deutschland gäbe würde ich meine Firma sofort wieder stilllegen.
Ich kenn die amerikanischen Gesetze nicht, aber dass ist noch dümmer, als die tollsten Vorurteile
Sobald Intel ein Monopol hat, müssten sie extrem vorsichtig sein, dass ihnen niemand vorwerfen kann, es mit unfairen Mitteln zu verteidigen oder es zur Beeinflussung anderer Märkte zu verwenden. (wie z.B. M$)
Oder zumindest einer von AMDs Partnern??
Sicher: Die Einbrüche wären auch bei Intel extrem, da sich aufrüsten bis auf weiteres nicht lohnt.
Aber im Gegensatz zu AMD könnten sie zumindest noch CPUs für neue Geräte verkaufen, z.B. der komplette Netbookmarkt wäre von einem AMD64 Entzug unbetroffen.
Das sollte locker ausreichen, bis Intel seine eigene Lösung marktreif hat, zumal schlichtweg kein Konkurrent eine Alternative für einigermaßen leistungsfähige Endanwender PCs hat.
Die Basis an Anwendersoftware ist aber immer noch besser, als bei z.B. nem Ultrasparc und wenn es keine Dunnigtons und keine Optereons mehr gibt, dann ist IA64 immer noch besser als Iaaahhh
1. Intel kann auch im 3eck springen, das würd garnix ändern, sie können auch nicht viel tun (Kartellprozess ahoi)
2. Hat sich AMD genau an die im Vertrag vorhande Passage gehalten!
Sie haben zwar nur einen 44%igen Anteil an dieser Unternehmung, aber 50% Stimmrecht.
3. Besteht ja auch die Möglichkeit, das im Kartellprozess diverse Abkommen zwischen AMD und Intel unter die Lupe genommen werden könnten und auch einige davon annuliert werden können...
2. in einem, in dem freie Marktwirtschaft herrscht, das durch entsprechende Behörden überwacht wird, wie es auch in anderen Ländern auch üblich ist...
Und du willst doch nicht ernsthaft behaupten, das es hier keine illegalen Absprachen bzw Förderungen gäbe?!
Es ist nämlich eigentlich verboten, einen Händler dafür zu bezahlen, keine Produkte des Konkurenten im Sortiment zu haben...
Hier schmeiß ich mal SUNs Sparc rein, IBM müssts auch schon gehabt haben.
Und der Alpha damit ist nie erschienen.
Oder zumindest einer von AMDs Partnern??
Wie kommst du drauf, das heute noch jemand 32bit CPUs von Intel kaufen wird?!
Besonders im Servermarkt...
IA64 kann man auch vergessen, erstens ists nicht so richtig x86 kompatibel (=teuer, da Software dafür erst entwickelt werden muss bzw rar ist), zum anderen sidn die entsprechenden CPUs ziemlich teuer und auch nicht soo viel toller denn z.B. der Dunnington.
Hier hast du es wirklich nicht zuende gedacht...
Diese Architektur ist nun wirklich nicht besonders prickelnd, vorallendingen nicht im Desktop Bereich, da es unmengen an Cache braucht, um einigermaßen performant zu sein...
Und noch einige andere Dinge, die das in erster Linie teuer machen...
Und eventuell dazu führen könnte, das man Intel etwas schärfer bestrafen könnte, als man vor hätte bzw noch einen weiteren Punkt hinzufügen könnte?!
Du weißt, das Intel verdammt vorsichtig sein muss??
Und eventuell auch der Kartellprozess seitens der Behörden beschleunigt werden könnte sowie Intel richtig fiese Auflagen bekommen könnte??
-AMD wäre sicherlich froh, wenn ihnen 44% von ATIC gehören, de facto kauft aber ATIC zunehemend AMD Aktien auf
-und gründet zusammen mit AMD ein Joint Venture, dem dann die Fabriken gehören werden.
-das wird frühestens anfang nächsten Jahres der Fall sein, bis dahin ist AMD noch Besitzer der FABs.
2. Hat sich AMD genau an die im Vertrag vorhande Passage gehalten!
Sie haben zwar nur einen 44%igen Anteil an dieser Unternehmung, aber 50% Stimmrecht.
3. Besteht ja auch die Möglichkeit, das im Kartellprozess diverse Abkommen zwischen AMD und Intel unter die Lupe genommen werden könnten und auch einige davon annuliert werden können...