Bericht: AMD nimmt Produktion alter Ryzen-CPUs wieder auf
AMD möchte in die Zeit gekommene Low-End-Ryzen-Prozessoren wieder in die Produktion schicken. Das wird jedenfalls bei den chinesischen Boardchannels berichtet. Konkret soll es um die 3000G-CPUs gehen, die auf der Zen+-Architektur basieren und in 12 nm gefertigt worden sind. Ob es hardwareseitig Upgrades geben wird, ist nicht bekannt.
Momentan bewirbt AMD seine neueste CPU-Generation auf Zen-4-Basis, Codename Raphael, die Anfang April mit dem bislang letzten Modell in Form des Ryzen 7 7800X3D erweitert worden ist. Nun offenbart ein Boardchannels-Bericht aus China mit Berufung auf Videocardz, dass AMD die Produktion ein paar seiner älteren Prozessoren wiederaufnehmen möchte. Dabei soll es um die Low-End-CPUs aus der Ryzen-3000-Reihe gehen, die nicht unter dem Codenamen Matisse und damit Zen 2 liefen, sondern noch die Zen+-Architektur für sich beanspruchten und als Picasso-Chips bezeichnet worden sind.
Ryzen 3 3200G und Ryzen 5 3400G kehren zurück
Laut Boardchannels-Bericht sollen der Ryzen 3 3200G und der Ryzen 5 3400G erneut produziert werden. Die beiden 65-W-CPUs mit integrierter Grafik sind in 12 nm gefertigt und besitzen vier Kerne und acht Threads, wobei der Ryzen 3 3200G dank fehlendem SMT nur auf vier Threads zurückgreifen kann. Von diesen Modellen möchte AMD laut Bericht bis zu 30.000 Stück produzieren, die dann neben günstigen Mainboards wie solche aus der B450M-Serie vertrieben werden sollen. Aus dem Bericht wird jedoch nicht ersichtlich, ob es sich um die baugleichen Modelle aus 2019 handelt, als sie das erste Mal auf den Markt gekommen sind, oder ob es Aktualisierungen an der Hardware gibt.
Quelle: AMD
Ryzen 3000G: Die Spezifikationen
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Der Turbotakt des Ryzen 5 3400G beträgt unterdessen 4,2 GHz. Zugleich liefert die IGP Radeon-RX-Vega-11-Grafik. Damals sollten es die CPUs auf Leistungsebene mit Intels Core i5-9400 beziehungsweise Core i3-9100 aus der 9. Generation aufnehmen. Nach dem Release der Picasso-Chips führte AMD die Ryzen-G-Serie bei den 4000er- und 5000er-CPUs weiter fort. Zu Ryzen-Prozessoren mit integrierter Grafik auf Zen-4-Basis ist bislang noch nichts Konkretes bekannt. Im PCGH-Preisvergleich lässt sich derweil feststellen, dass der Ryzen 5 3400G für 95 Euro erhältlich ist (bei Amazon 8 Euro teurer), während der Ryzen 3 3200G bei Mindfactory 84 Euro kostet.
Quelle: Boardchannels via Videocardz


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aber 30000APUs ist sicher falsch dafür wirft doch keine die Production wieder an, denke eher es werden 30000Wafer sein, aber selbst das ist nicht sonderlich viel
Das einzige was ich mir so vorstellen kann: Hersteller müssen ja wohl eine gewisse Reserve für Austausch CPUs einplanen (Server und Embedded im speziellen auch sehr langfristig)
Diese sind nun aber bei weitem nicht abgerufen worden und bevor dann noch mehr sinnloserweise auf Halde produziert wird, wird die nun freie Kapazität eben dafür verwendet...