AMD Ryzen Threadripper 9000 im Juli mit viel mehr Leistung
AMDs neuesten HEDT- und Workstation-Prozessoren der Serien Ryzen Threadripper 9000 und Ryzen Threadripper Pro 9000 alias "Shimada Peak" erscheint im Juli und soll deutlich mehr Leistung als die Vorgängergeneration und Konkurrenz liefern.
AMDs neuesten HEDT- und Workstation-Prozessoren der professionellen CPU-Serien Ryzen Threadripper 9000 und Ryzen Threadripper Pro 9000 alias "Shimada Peak", welche im Rahmen der Computex 2025 offiziell präsentiert wurden, werden im kommenden Monat erscheinen und sollen deutlich mehr Leistung als die Vorgängergeneration und die direkte Konkurrenz von Intel liefern.
Wie AMD anhand hauseigener Hersteller-Benchmarks demonstriert hat, sollen die Ryzen Threadripper 9000 und Ryzen Threadripper Pro 9000, welche Zen 5 ("Nirvana") im Juli in High-End-Desktops ("HEDT") und Workstation-PCs bringen werden, zwischen 16 und 26 Prozent im Vergleich zu den Vorgängergenerationen aus den CPU-Serien Ryzen Threadripper 7000 und Ryzen Threadripper Pro 7000 alias "Storm Peak" zulegen können. Das Ganze bei einer unveränderten TDP von 350 Watt.
Dass AMD seinen einzigen Konkurrenten in diesem Segment gar nicht mehr ernst nimmt, zeigen die Benchmarks zwischen einem Ryzen Threadripper Pro 9995WX und einem Intel Xeon W9-3595 ("Sapphire Rapids-WS"), der schnellsten Workstation-CPU von Intel. AMD sieht sein Spitzenmodell mit 140 bis 245 Prozent deutlich in Front.
Quelle: AMD
Auch in Sachen Effizient spielt AMD aktuell in (s)einer eigenen Liga, denn Intels Spitzenmodell geht mit einer PBP ("Processor Base Power") von 385 Watt und einer MTP ("Maximum Turbo Power") von 462 Watt an den Start, während der 9995WX eine TDP von 350 Watt besitzt. Auch bei den immer wichtigeren KI-Workflows sollen die neuen Ryzen Threadripper 9000 und Ryzen Threadripper Pro 9000 ganz neue Bestwerte abliefern und die Xeon-Konkurrenz dabei deutlich abhängen.
Wie schon bei Ryzen Threadripper 7000 und Ryzen Threadripper Pro 7000 alias "Storm Peak" werden bis zu 128 PCIe-Lanes der 5. Generation und 16 PCIe-Lanes der 4. Generation geboten, während sämtliche HEDT- und Workstation-CPUs nach einem BIOS-Update mit der bekannten Plattform rund um den Sockel sTR5 ("LGA4844") sowie den beiden Chipsätzen AMD TRX50 und WRX90 kompatibel sind.
Sämtliche CPUs der beiden Serien besitzen eine TDP von 350 Watt und können mit bis zu 1 TB (Ryzen Threadripper 9000) respektive 2 TB (Ryzen Threadripper Pro 9000) an DDR5-6400 bestückt werden. Das DDR5-Speicherinterface ist einmal mehr mit vier respektive acht Speicherkanälen ausgelegt und unterstützt RDIMM-Module mit vollständiger ECC-Fehlerkorrektur. AMD möchte damit einmal die weltweit leistungsstärksten HEDT- und Workstation-CPUs im Angebot haben.
AMD Ryzen Threadripper 9000X
Ein Blick unter den besonders dicken Wärmeleiter, den sogenannten Integrated Heatspreader ("IHS"), gibt einen Blick auf die bis zu 96 Zen-5-Prozessorkerne und den bis zu 384 MiByte großen L3-Cache frei. Eine integrierte Grafikeinheit ("IGP") sowie den im Vorfeld spekulierten 3D V-Cache gibt es (noch) nicht.
AMD Ryzen Threadripper Pro 9000WX
Die AMD Ryzen Threadripper 9000X und Ryzen Threadripper Pro 9000WX sollen wie auch AMDs KI-Grafikkarte Radeon AI Pro R9700 im Juli verfügbar sein und sich preislich in etwa an den Vorgängern orientieren. Konkrete Preise oder ein Veröffentlichungsdatum nannte der Hersteller indes bislang nicht.
Quelle: AMD
KI-Workstation sollen mit einem Ryzen Threadripper Pro 9995WX und insgesamt vier Radeon AI Pro R9700 sowie 2 TB DDR5-6400 ECC angeboten werden. Hierfür hat sich AMD einmal mehr große OEMs wie Lenovo ins Boot geholt.
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Quelle: AMD


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Ihre CPUs kastrieren?
Catia
Ehrlich gesagt ist ein Vergleich mit dem W9-3595X aus Sicht technisch interessierter User sowieso wenig schmeichelhaft. Das Ding ist sogar offiziell immer noch "Sapphire Rapids", also die 2021 angekündigte Mehrkern-Version von Alder Lake (mit vollem Cache-Ausbau, den es im Desktop erst ab Raptor Lake gab). Ein Top-Konkurrent gegen Zen 3 und jetzt wirbt AMD stolz damit, dass Zen 5 schneller ist? Wenn man 60 Prozent mehr Kerne nimmt? I'm not impressed. Intel hat Jahre verbummelt, ehe sie es bei Sapphire Rapids überhaupt noch mal mit extra Workstation-CPUs versucht haben (das letzte große Update davor kam für diesen Markt 2017 mit Skylake X) und dieses Experiment wurde dann direkt wieder für tot erklärt. Der SPR-Nachfolger Emerald Rappids ist in der XCC-Fassung so konstruiert, dass er die 112-Lane-Workstation-Plattform nicht bedienen kann und für dessen Nachfolger, der seit letztem Jahr verkauft wird, gibt es überhaupt keine Workstation-Pläne. Ebenso wenig für den Nach-Nach-Nachfolger, der schon nächstes Jahr erscheinen könnte.
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Natürlich kann AMD nichts dafür, dass Intel diesen Markt einfach aufgegeben hat (okay: Doch, eigentlich können sie viel dafür
In meinem Alltag ist da alles Single Thread. Daher bevorzuge ich Speed statt Core.
Jedenfalls der umstieg von 3970 auf 7970 war echt brachial
In meinem Alltag ist da alles Single Thread. Daher bevorzuge ich Speed statt Core.