AMD Ryzen Threadripper 5990X: Mehr als 100.000 Punkte im CB R23 mit 64 Kernen
Der Übertakter SkatterBencher hat ein Engineering-Sample eines Ryzen Threadripper 5990X übertaktet und dabei mehr als 100.000 Punkte im Cinebench R23 erreicht. Dabei war stets die eingesetzte Wasserkühlung der limitierende Faktor, der knapp 700 Watt Package-Power bewältigen musste. Lesen Sie dazu im Folgenden mehr.
AMDs Threadripper-Prozessoren stellten bisher als HEDT-Plattform einen Kompromiss aus vielen Kernen, wie sie mit Epyc im Serversegment zu verorten wären, und Ryzen-Prozessoren für den Desktop dar, die vor allem höhere Taktraten und entsprechende Spieleleistungen bieten. Bisher ist das Threadripper-Spitzenmodell der Ryzen Threadripper 3990X, da das Threadripper Pro Lineup eigentlich für Workstations vorgesehen ist. Der bis dato schnellste Chip dieser Serie ist der Ryzen Threadripper Pro 5995WX mit 64 Kernen und Octa-Channel-Speicherinterface für Sockel sWRX8, während die Non-Pro-Modelle auf Sockel sTRX4 und Quad-Channel setzen und nicht mit Zen 3 bedient werden.
Nun hat der Übertakter "SkatterBencher" einen "Ryzen Threadripper 5990X" auf Zen-3-Basis übertaktet und einen Score von mehr als 100.000 im Cinebench R23 erreicht. Die getestete CPU ist nicht offiziell erhältlich und wird als Engineering-Sample mit der Kennung "100-0000000443-40_Y" geführt. Eine Veröffentlichung als Threadripper ist mittlerweile sehr unwahrscheinlich, da der Fokus auf den Pro-Modellen liegt. Anders als die Pro-Modelle passt sie auf Sockel sTRX4 und taktet serienmäßig mit bis zu 2,65 GHz. Sie verfügt über 64 Kerne und 128 Threads sowie 288 MiB L3-Cache.
Im Test wurde das Sample mit vier 8 GiB-DDR4-Modulen mit 2.133 MHz auf einem Asus ROG Zenith II Extreme Alpha betrieben. Zur Kühlung wurde eine Custom-Wasserkühlung benutzt. Das beste CCD der CPU konnte dadurch mit 4,82 GHz bei 1,45 Volt betrieben werden. Um den maximalen Score von 100.191 Punkten im Cinebench R23 zu erreichen, mussten jedoch aufgrund der limitierten Kühlung Taktraten von 4,325 - 4,525 GHz pro CCD ausgewählt werden. Der Durchschnittstakt des Prozessors lag bei 4,403 GHz bei 1,265 Volt. Der Übertakter bezeichnet in seinem Video die Kühlung als den limitierenden Faktor, da die CPU dabei bereits Temperaturen von 95 °C erreicht und die Package-Power bei immensen 691 Watt liegt.
Quelle: SkatterBencher

Wieso hat der Typ nur 4 Module genutzt und nicht 8 Speicherriegel bei Octa Channel?
K4ckn00b!
Nimm halt Trockeneis oder flüssigen Stickstoff
...
Frischwasserkühlung und gut ist, Wasser ist ja noch bezahlbar.
Bei 4,5Ghz könnte man auf der CPU auch vernünftig gamen XD.
Und man sieht das der automatische Boost deutlichen Ausbaubedarf hat.
Auch bei Ryzen CPUs.
Dabei war stets die eingesetzte Wasserkühlung der limitierende Faktor
Nimm halt Trockeneis oder flüssigen Stickstoff