AMD Ryzen AI 400: Zen-5-APUs kommen auch in den Desktop-PC

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AMD Ryzen AI 400: Zen-5-APUs kommen auch in den Desktop-PC
Quelle: AMD

AMD hat die neuen Zen-5-APUs der Prozessorserie Ryzen AI 400 alias "Gorgon Point" offiziell gemacht und möchte damit sowohl das Notebook als auch erstmals den Desktop-PC mit gesockelten Modellen adressieren.

AMD hat im Rahmen seiner Keynote zur CES 2026 die neuen Zen-5-APUs aus der Prozessorserie Ryzen AI 400 alias "Gorgon Point" offiziell gemacht und möchte damit in verlöteter Version sowohl das Notebook und Mini-Systeme als auch erstmals den Desktop-PC mit gesockelten Modellen adressieren. Insgesamt sieben Modelle in verschiedensten Konfigurationen mit 4 bis 12 Zen-5-Prozessor werden ab Q1 angeboten, welche zudem 12 bis 36 MiByte Cache (L2+L3) besitzen.

AMD Ryzen AI 400 (1) Quelle: AMD An der Spitze steht der Ryzen AI 9 HX 475 mit 12 Prozessorkernen auf der Basis von Zen 5 ("Nirvana") und Zen 5c ("Prometheus") und einer integrierten Radeon 890M mit 16 Compute Units auf Basis von RDNA 3.5 ("GFX115X"). Der ebenfalls implementierte Neuralprozessor, die NPU ("Neural Processing Unit"), auf der Basis von AMD XDNA 2 ermöglicht eine KI-Rechenleistung von bis zu 60 TOPS. Der Systemspeicher, der wahlweise auf DDR5 oder LPDDR5X basiert, arbeitet mit bis zu 8.533 MT/s.

AMD Ryzen AI 400 (2) Quelle: AMD Erstmals überhaupt sollen die Ryzen AI auch als gesockelte Desktop-APUs kommen, wie AMD bei der Vorstellung entsprechend betont. In sämtlichen Benchmarks sieht AMD seine Zen-5-APUs im Vergleich zu Intel Core Ultra 200V ("Lunar Lake") sehr deutlich im Vorteil. Ryzen AI 400 muss sich aber mit Panther Lake messen.

Welche Modell gesockelt in den Desktop-PC kommen, hat AMD bislang nicht verraten und nur die Aussage als solche und ein Rendering verraten, dass Ryzen AI 400 auch in den Sockel AM5 kommen wird. Die Ryzen 9000G als reine Desktop-APUs sind damit voraussichtlich aus dem Rennen. Ryzen AI 400 adressiert beide Plattformen. Die Desktop-Versionen finden in AMDs Präsentation aber keinerlei Erwähnung.

Ryzen AI 400 Quelle: AMD Die Ryzen AI 400 sollen im Laufe des ersten Quartal 2026 in Notebooks von Partnern wie Asus, Acer, Dell, HP, Lenovo und weiteren in den Handel gebracht werden. Auch hier werden die Desktop-APUs nicht gesondert genannt. AMD betonte aber noch einmal, dass Ryzen AI 400 erstmals Copilot+ PCs im Desktop ermöglicht.

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Quelle: AMD

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    • Kommentare (20)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von CD LABS: Radon Project
        Der Rest des Postings enthielt zentrale Punkte!

        AMD hat NPU-Performance satt, Intel hat sie Notebook auch, im Desktop halt nicht. AMD ersetzt (im TDP-limitierten Einsatz) quasi 1:1 ihre teureren Chiplet-Ryzen. Und die iGPU braucht es aktuell nun einmal auch nicht mehr nur für Gaming, sondern auch für LMStudio und co...
        KI als der eine zentrale Punkt? Das hören die Marketing-Abteilungen von Microsoft, AMD und u.a. auch Intel sicherlich gerne. Aber wie viele Leute kennst du, welche nach zwei Jahren Dauerbeschallung ihre neue Desktop-CPU tatsächlich nach der NPU-Leistung kaufen? Der Kreis dürfte winzig sein, da zieht eher noch natives USB4/TB4 bei Arrow Lake Anwender an. Von PCI-Express 5.0 mal ganz zu schweigen; mit 24 GB/s insgesamt für Erweiterungen ersetzt man garantiert keine 96-GB/s-CPU oder Intels entsprechend stärkere Plattformen drum herum. Zumal man mit deren zusätzlichen PCIe-Lanes diverse kleine KI-Beschleuniger mit einem vielfachen an Leistung nachrüsten kann, wenn man unbedingt will. Und wenn du gar die IGP für KI nutzen willst, steckst du ganz schnell im Support-Chaos, wo Intels große Software-Abteilung ggf. noch vor AMD über die Ziellinie geht. (Stichwort in dem Fall: OpenVINO)

        Aber unabhängig davon, wie man die Größe der im Schnittpunkt aller KI-Aspekte verbleibenden Nische mit absoluter AMD-Überlegenheit einschätzt: Auch hier gilt meine Aussage "alles bleibt beim alten". In allen von dir genannten Punkten hatte auch schon Phoenix die Nase vorn. AI 400 AM5 wird diesbezüglich 1:1 in die Fußstapfen von Ryzen 8000G treten.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von CD LABS: Radon Project
        Der Rest des Postings enthielt zentrale Punkte!

        AMD hat NPU-Performance satt, Intel hat sie Notebook auch, im Desktop halt nicht. AMD ersetzt (im TDP-limitierten Einsatz) quasi 1:1 ihre teureren Chiplet-Ryzen. Und die iGPU braucht es aktuell nun einmal auch nicht mehr nur für Gaming, sondern auch für LMStudio und co...
        KI als der eine zentrale Punkt? Das hören die Marketing-Abteilungen von Microsoft, AMD und u.a. auch Intel sicherlich gerne. Aber wie viele Leute kennst du, welche nach zwei Jahren Dauerbeschallung ihre neue Desktop-CPU tatsächlich nach der NPU-Leistung kaufen? Der Kreis dürfte winzig sein, da zieht eher noch natives USB4/TB4 bei Arrow Lake Anwender an. Von PCI-Express 5.0 mal ganz zu schweigen; mit 24 GB/s insgesamt für Erweiterungen ersetzt man garantiert keine 96-GB/s-CPU oder Intels entsprechend stärkere Plattformen drum herum. Zumal man mit deren zusätzlichen PCIe-Lanes diverse kleine KI-Beschleuniger mit einem vielfachen an Leistung nachrüsten kann, wenn man unbedingt will. Und wenn du gar die IGP für KI nutzen willst, steckst du ganz schnell im Support-Chaos, wo Intels große Software-Abteilung ggf. noch vor AMD über die Ziellinie geht. (Stichwort in dem Fall: OpenVINO)

        Aber unabhängig davon, wie man die Größe der im Schnittpunkt aller KI-Aspekte verbleibenden Nische mit absoluter AMD-Überlegenheit einschätzt: Auch hier gilt meine Aussage "alles bleibt beim alten". In allen von dir genannten Punkten hatte auch schon Phoenix die Nase vorn. AI 400 AM5 wird diesbezüglich 1:1 in die Fußstapfen von Ryzen 8000G treten.
      • Von Schori Volt-Modder(in)
        Die 100 MHz mehr Takt des 450 gegenüber meines 350 wird man wahrscheinlich auch null merken.
        Also eher ein Refresh für die Notebook Hersteller.
        Der ryzen AI 350 läuft übrigens prima unter Linux.
      • Von CD LABS: Radon Project Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von PCGH_Torsten
        Im Desktop hat AMD seit langem nahezu immer die Oberhand, was IGP-Leistung angeht, da ändert sich gar nichts. Und im Desktop dominieren sie den Markt für integrierte Gaming-Lösungen schon allein deswegen, weil es Intels CPUs mit etwas weniger schlechterer Leistung Preise haben, die für Lowest-End-Ultra-Budget-Systeme einfach nicht in Frage kommen. Da ändert sich also auch nichts. Und was ebenfalls konstant bleiben dürfte: Letzterer Markt ist, zumindest in Europa, ziemlich klein und mäßig lukrativ. Wer nicht gamed, dem bringt AMDs höhere IGP-Leistung auch nicht und Multimedia/Office/Anwendungsbeschleunigung kann Intel in der Regel auch gut genug. Wer halbwegs brauchbare Details, Frameraten und Auflösung möchte, dem bringt die höhere APU-Leistung ebenfalls nichts, weil erst eine dedizierte GPU ausreicht.
        Der Rest des Postings enthielt zentrale Punkte!
        Zitat von CD LABS: Radon Project
        Schließlich gurkt Intel noch mit NPUs der 10TOPS-Klasse herum und AMD muss eigentlich nur eines machen: Den Zwölfkerner zum Preis des 9900X, den Achtkerner zum Preis des 9800X anbieten. Bessere NPU, bessere iGPU, höhere Effizienz und zwar auch im Idle. Premiumaufschlag bleibt, schließlich kostet auch aktuell ein 9900X als Anwendungsprozessor zu viel.
        AMD hat NPU-Performance satt, Intel hat sie Notebook auch, im Desktop halt nicht. AMD ersetzt (im TDP-limitierten Einsatz) quasi 1:1 ihre teureren Chiplet-Ryzen. Und die iGPU braucht es aktuell nun einmal auch nicht mehr nur für Gaming, sondern auch für LMStudio und co...
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Turbo1993
        h einen PCIe 16x Port anschließen kann oder ist das ein PCIe 8x Port + M2 Anschlüsse sind?
        Zitat von der pc-nutzer
        Selbes wie bei Strix Point. 16 Lanes gesamt verfügbar, davon max 8 nutzbar für einen PCIe Slot
        Die Folien scheinen sich auf Notebookmodelle zu beziehen. Da sollte, wie bisher, gelten:
        1. [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] Gorgon Point hat 16 Lanes. Nimmt man die alle für die Grafikkarte, müsste man Massenspeicher über USB anbinden.
        2. [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] Gorgon Point hat bis zu 16 Lanes, teils nur 14. (Vergleiche 8100G/8300G "Phoenix")

        Im Desktop wären mit diesem Budget jeweils noch die Anbindung des I/O-Hub zu bestreiten, sowie, wenn AMD nicht das bisherige Chaos bei der AM5-Ressourcenverfügbarkeit in eine Katastrophe verwandeln will, zwei M.2-Slots. Naheliegende Option: ×4/×4/×4/×4 für IOH/M.2/M.2/GPU.

        Zitat von CD LABS: Radon Project
        Wird halt spannend, wie günstig AMD die im Desktop anbieten wird. Im Notebook werden sie schließlich keinen Blumentopf gegen PantherLake gewinnen können, aber im Desktop haben sie gute Chancen.
        Im Desktop hat AMD seit langem nahezu immer die Oberhand, was IGP-Leistung angeht, da ändert sich gar nichts. Und im Desktop dominieren sie den Markt für integrierte Gaming-Lösungen schon allein deswegen, weil es Intels CPUs mit etwas weniger schlechterer Leistung Preise haben, die für Lowest-End-Ultra-Budget-Systeme einfach nicht in Frage kommen. Da ändert sich also auch nichts. Und was ebenfalls konstant bleiben dürfte: Letzterer Markt ist, zumindest in Europa, ziemlich klein und mäßig lukrativ. Wer nicht gamed, dem bringt AMDs höhere IGP-Leistung auch nicht und Multimedia/Office/Anwendungsbeschleunigung kann Intel in der Regel auch gut genug. Wer halbwegs brauchbare Details, Frameraten und Auflösung möchte, dem bringt die höhere APU-Leistung ebenfalls nichts, weil erst eine dedizierte GPU ausreicht.
      • Von T-MAXX Volt-Modder(in)
        So ein CPU-Refresh mit weniger Takt & Co würde ich nicht kaufen wollen. Preislich will der Hersteller mehr haben, trotzdem bekommt der Kunde weniger vom P/L.
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