AMD Ryzen 7 7800X3D: Unter Linux schneller als unter Windows 11 in vielen Anwendungsbenchmarks
Der AMD Ryzen 7 7800X3D ist unter Linux in diversen Benchmarks zu produktiven Anwendungen schneller unterwegs als unter Windows 11. Wie Benchmarks von Phoronix bestätigt haben, arbeitet die effiziente CPU unter dem freien Betriebssystem rund 7 Prozent schneller.
Wie aktuelle Benchmark-Tests der auf Linux und Open Source spezialisierten Webseite Phoronix ergeben haben, erreicht der AMD Ryzen 7 7800X3D unter Linux in diversen Anwendungsprogrammen eine rund 7 Prozent höhere Leistung als unter Windows 11. Hierzu wurden zwei identische Systeme mit Ubuntu 23.04 sowie Windows 11 Pro miteinander verglichen.
Ubuntu 23.04 kann Windows 11 schlagen
Am Ende hatte das aktuelle Ubuntu 23.04 ("Luna Lobster") und dem aktuellen Betriebssystemkernel Linux 6.2 die Nase leicht vorne. Ähnliche Beobachtungen konnte die Webseite auch bereits mit dem AMD Ryzen 9 7950X machen.
Dabei kam die nachfolgende Systemkonfiguration für beide Betriebssysteme und insgesamt 80 Anwendungsbenchmarks und Einzeltests zum Einsatz.
Windows 11 vs. Ubuntu 23.04 - Testsystem
- AMD Ryzen 7 7800X3D
- Asus ROG Crosshair X670E Hero
- 32 GiByte G.Skill Trident Z5 DDR5-6000 CL30
- AMD Radeon RX 7900 XTX mit 24 GiByte
- 2 TiByte M.2 SSD mit PCIe 4.0 x4
- Windows 11 Professional
- Ubuntu 23.04
In den insgesamt 80 Tests ging das System mit Ubuntu 23.04 ("Luna Lobster") durchschnittlich mit 7 Prozent als Sieger hervor und konnte insgesamt 58 Tests für sich entscheiden, was exakt 72,5 Prozent entspricht. Das System mit Windows 11 Professional lag am Ende hingegen lediglich in 22 Testläufen in Front.
Quelle: Phoronix
AMD Ryzen 7 7800X3D: Windows 11 vs. Ubuntu 23.04
Speziell in den Benchmarks zu DaCapo (+ 50%), JPEG XL (+ 32%) OSPRay (+ 22%) und Blender (+ 21%) konnte der Ryzen 7 7800X3D seine Muskeln unter Linux deutlich besser spielen lassen als unter Windows 11. Hierbei hilft sicher der aktuelle Systemkernel Linux 6.2 mit optimiertem AMD P-State EPP-Treiber.
Weitere ausführliche Informationen sowie alle Einzelergebnisse liefert der umfangreiche Test von Phoronix.
AMD optimiert seine CPUs für Linux
Die CPU-Optimierungen durch die direkt in den Kernel erfolgte Integration des neuesten P-State EPP-Treibers, welche erstmals mit Linux 6.1 im Dezember 2022 verfügbar gemacht wurden, sollen speziell den maximalen sowie durchschnittlichen Taktfrequenzen von Zen-Prozessoren zuträglich sein. Der Treiber soll zudem für eine bessere Energieeffizienz als der generische ACPI CPUFreq-Treiber sorgen und ist für Zen 2, Zen 3, Zen 3+ und Zen 4 vorgesehen. Verbessert worden sein soll unter anderem auch Precision Boost und die Leistung unter geringen Lasten.
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? Nun ja dieses und noch sehr viel mehr hab ich alles gemacht und dann lief das immer noch nicht richtig.
Ganz ehrlich, für einen DAU war es noch nie so einfach unter Linux zu spielen wie momentan. Ausnahmen bestätigen die Regel
Ob das im kopf automatisch fest hängt oder man es nicht möchte liegt an den menschen die vor den monitor sitzt.
Wenn man andere "tar.xz" endungen hat. Da muss man zwangsläufig die Terminal / konsole bemühen.