AMD Ryzen 7 5800X3D: Erste synthetische Benchmarks veröffentlicht
Der Ryzen 7 5800X3D soll AMDs schnellster Spielechip werden und die letzte Upgrade-Option für den Sockel AM4 darstellen. Nun hat eine peruanische Webseite zwei Wochen vor offiziellem Release ein Exemplar erwerben und testen können und die ersten Ergebnisse sind eher ernüchternd. Lesen Sie dazu im Folgenden mehr.
AMDs Ryzen 7 5800X3D basiert nach wie vor auf der bekannten Zen-3-Architektur, bringt jedoch zusätzliche 64 MB L3-Cache mit. Offiziell soll der Prozessor am 20.04 veröffentlicht werden, doch der peruanischen Webseite XanxoGaming ist es bereits jetzt gelungen, einen Ryzen 7 5800X3D im Einzelhandel zu kaufen und zu testen. Als Testplattform nutzen sie ein Gigabyte X570 Aorus Master, 16 GiB DDR4 3200 MHz mit CL14 und eine Geforce RTX 3080 Ti, sodass der Prozessor möglichst wenig von anderen Komponenten limitiert werden kann.
In den synthetischen Benchmarks sind die Ergebnisse ernüchternd, wobei hier erwähnt werden muss, dass ein Beta-UEFI verwendet wurde und nicht klar ist, ob AMD bis zum finalen Release noch weiter optimierte Chipsatztreiber bereitstellen wird. Im Cinebench R23 kommt der Ryzen 7 5800X3D damit auf einen Score von 1.493 Punkten im Single Core respektive 15.060 Punkten im Multi Core. Ein Ryzen 7 5800X erreicht im Vergleich ca. 1.600 bzw. 15.500 Punkte.
Quelle: XancoGaming
Quelle: XanxoGaming
Intels Gaming-Flaggschiff in Form des Core i9-12900K spielt mit 2.000 bzw. 27.000 Punkten in einer völlig anderen Liga. Im Geekbench 5 erreicht der 5800X3D 1.639 bzw. 10.498 Punkte, während der 5800X mit 1.671 bzw. 10.339 Punkten ungefähr gleichauf liegt. Auch die CPU-Z Referenzwerte des 5800X3D sind mit 617 bzw. 6.506 Punkten nichts Besonderes. Der Core i9-12900K bietet hierbei 831 bzw. 11.440 Punkte und düpiert den AMD-Chip regelrecht.
AMDs versprochene Mehrleistung durch den 3D-Cache scheint sich also eher im Spielebereich auszuzahlen, das passt aber auch zum eigenen Anspruch; Benchmarks zu Spielen gibt es bisher nicht. Dafür muss der 5800X3D auf der Anwendungsseite Federn lassen und sich teilweise hinter dem höher getakteten 5800X einordnen. Intels High-End-Chips drehen derweil in den getesteten Anwendungen Kreise um den neuen Chip, der in Peru aktuell für ca. 550 US-Dollar erhältlich zu sein scheint.
Quelle: XanxoGaming

Läuft aber im Schnitt so wie die anderen Spiele in dieser Art.
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Also gut, mit ausreichend FPS, auch wenn die GPU-Auslastung nicht komplett hochgeht.
Anno 1800 habe ich leider nicht.
PS: Mir geht es nicht direkt um den 5800X3D Prozessor, weil es immer kleine Unterschiede geben wird und gefühlt auch jedes halbe Jahr was Neues und Schnelles.
Von 720p rede ich da eher nicht...Aufbauspiele gehen mit der Zeit halt auf die CPU da alles immer größer wird mit der Zeit.
Ob man da nun mehr als 40 FPS benötigt ist natürlich wieder eine andere Geschichte
Beispiel soll Anno so eins sein da kann man nue genug CPU Leistung haben da es generell schlechte Frames liefert.
Aber auch BF 2042 läuft im CPU-Limit, denn das habe ich selbst mit meinem Prozessor noch nicht ins GPU-Limit geschafft. Gut 90-93 % sind jetzt mehr als 60-70 % mit meinem vorherigem 9900K. Aber da wird nicht nur der L3-Cache mit beteiligt sein. Aber in allen diesen Spielen setze ich nicht besichtigt 720p ein, um noch stärker im CPU-Limit zu landen.
Ganz davon abgesehen, dass ich mit solch einer Auflösung Augenkrebs bekommen würde.
Aber mit Sooterspiele könnte ich die Gegner besser sehen.