AMD und Intel mit schwächelndem Umsatz - Hoffnung durch PS4 und Xbox One?
Der schrumpfende PC-Markt setzt offenbar beiden großen x86-Prozessorherstellern zu. Während Intel ein Umsatzminus von fünf Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum meldet, sind es bei AMD satte 18 Prozent. Hinzu kommt ein Verlust von 74 Millionen US-Dollar - doch PS4 und Xbox One sollen es richten.
AMD und Intel sind offenbar nicht vor den Folgen des schrumpfenden PC-Marktes gefeit. Neuen Quartalszahlen zufolge verzeichnen beide Konzerne einen Umsatzrückgang, der insbesondere für AMD unerfreulich sein dürfte. Hatte man im Vorjahreszeitraum noch gut 37 Millionen US-Dollar verdient, melden die Texaner nun ein Minus von 74 Millionen US-Dollar. Gleichzeitig schrumpfte der Umsatz um 18 Prozent auf nur noch 1,16 Milliarden US Dollar. Dabei schlägt sich AMDs Grafiksparte mit einem Umsatzrückgang von 13 Prozent (fünf gegenüber dem vorausgegangenen Quartal) noch einigermaßen wacker. Besonders stark hat es das Segment der Computing-Lösungen (CPUs, APUs, Chipsätze u.a) getroffen, das um 20 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal einbrach. Setzt man die Daten in Relation zum vorausgegangenen Quartal, konnte AMD den Umsatz der Prozessor-Sparte jedoch um zwölf Prozent steigern.
Anders als AMD ist Intel noch weit von der Verlustzone entfernt. Zwar sank auch der Umsatz des Marktführers auf 12,8 Milliarden US-Dollar, mit "nur" fünf Prozent jedoch weniger deutlich als beim Rivalen. Der Nettogewinn beträgt nunmehr rund zwei Milliarden US-Dollar - fast 30 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Als Konsequenz relativierte Intel seine Prognosen für 2013 und stellt seinen Aktionären einstweilen Stagnation in Aussicht. Zudem vermeldet der neue Intel-Boss Brian Krzanich, dass die Entwicklung von Chips für den sich rasch entwickelnden Markt der mobilen Geräte aktuell die höchste Priorität habe.
AMD sieht dagegen eine regelrechte Umsatzexplosion heraufziehen. Im laufenden dritten Quartal soll der Umsatz um satte 22 Prozent auf 1,416 Milliarden (plus/minus drei Prozent) Dollar zulegen. Der Grund dafür ist wohl hauptsächlich in die bevorstehende Auslieferung von Xbox One und Playstation 4 zu suchen, die beide auf AMDs Jaguar-CPUs samt GCN-Grafikarchitektur basieren. Damit ist AMD deutlich zuversichtlicher als Analysten. Zwar glauben auch sie, dass der Konzern seinen Umsatz im kommenden Quartal ausbauen kann, gehen jedoch nur von 1,223 Milliarden US-Dollar aus.
Quelle: Pressemitteilungen, standard.at

Wie du willst. Also hasse ich künftig ganz AMD und nicht nur AMDs Grafiksparte.
Ja und wo genau sind sie jetzt, die unverschämten Gewinne? 77,9 Mio Dollar Nettogewinn bei 954 Mio Umsatz sind doch vollkommen OK.
Offensichtlich sind Nvidias Preise tatsächlich angemessen.
Das rächt sich nun leider.
Wie sie es vergeigt haben ist zuerst mal egal. Wichtig ist, dass ATI wieder in die Gewinnzone kommt.
Warum gönnst du Nv dann die völlig akzeptablen 78 Milliönchen nicht?
Die bekommen großzügige Boni von Intel wenn sie diese Produkte bevorzugt anbieten. Sie haben auch AMD im Haus aber die erzählen den Leuten teilweiße unwahrheiten nur damit Intel gekauft wird. So kommt in einem Office PC schonmal ein I5 mit der begründung die IGPU ist deutlich besser für Office geeignet als die von AMD APUs^^
Dazu kann ich etwas sehr amüsantes erzählen. Sehr guter Freund von mir Arbeitet in einem großen Hardwaregeschäft. Is wie ein einkaufsladen so richtig mit Einkaufswagen ect nur das man dort nur Hardware bekommt.
Die bekommen großzügige Boni von Intel wenn sie diese Produkte bevorzugt anbieten. Sie haben auch AMD im Haus aber die erzählen den Leuten teilweiße unwahrheiten nur damit Intel gekauft wird. So kommt in einem Office PC schonmal ein I5 mit der begründung die IGPU ist deutlich besser für Office geeignet als die von AMD APUs^^
Dazu hatte ich schön öfter etwas geschrieben.
Ich habe im Media Markt als Softwaredisponent gearbeitet und kenne mich dort im Einkauf gut aus.
Intel schmiert nicht direkt den Einkauf. Das hat alles mit Jahresvereinbarungen zu tun.
Da wird vereinbart in großer Menge über einen oder wenige OEMs einzukaufen, damit der Bonus möglichst groß ist.
Wenn dann dieser OEM nur wenig von AMD im Angebot hat findet man auch nur wenig im MM.
Die Verkäufer im MM machen auch nicht direkt AMD schlecht, sondern verkaufen dass was da ist, meistens etwas mit Intel oder Nvidia.
AMD hat doch seit langer Zeit Probleme mit den OEMs.
Selbst wenn sie gute Produkte haben wird in OEM-PCs lieber etwas Anderes verbaut.
Ein gutes Bsp. dafür ist Kabini. Die CPU ist nun wirklich nicht schlecht, trotzdem muss man Geräte damit schon intensiv suchen.