AMD Carrizo: Hinweise auf 28-nm-Prozess bei Excavator-Mikroarchitektur
Excavator wird voraussichtlich nächstes Jahr die aktuelle Steamroller-Mikroarchitektur, die im Desktop-Bereich aktuell ausschließlich bei Kaveri zum Einsatz kommt, beerben. Zur Fertigung der Excavator-Kerne war bisher noch nichts bekannt, ein LinkedIn-Profil eines AMD-Ingenieurs deutet nun jedoch auf einen neuen Bulk-Prozess ("GF28A") hin.
Das soziale Netzwerk LinkedIn wird vorwiegend in der Geschäftswelt genutzt, indem dort vorwiegend berufliche Informationen geteilt werden. Dass sich darunter auch interessante, bisher unbekannte Informationen verbergen können, zeigte jüngst das Mitglied Saket Doshi. Der Ingenieur arbeitet zurzeit bei AMD, laut eigenen Angaben als "Lead designer for DFT logic on 28 nm (GF28A) Carrizo Soc". Mittlerweile wurde das Profil entsprechend geändert, sodass nur noch die Rede von einem "Next-Generation-SoC" ist.
Extremetech.com hat allerdings einen Screenshot des entsprechenden Eintrags hochgeladen, den Sie unten sehen können. Die Bezeichnung System on a Chip (SoC) ist dabei nicht unbedingt wörtlich zu verstehen. Im Marketing handelt es sich dabei um einen (Kombi-)Prozessor, auf deren Die die South-Bridge (bei AMD FCH, Fusion Controller Hub genannt) mit untergebracht ist. Herstellerintern benutzen allerdings zahlreiche Ingenieure den Begriff auch für klassische APUs, CPUs und teilweise sogar GPUs.
Wie ein weiteres LinkedIn-Profil verrät, handelt es sich bei "GF28A" um einen Bulk-CMOS-Prozess in 28 Nanometer beim Auftragsfertiger Globalfoundries. Bereits Kaveri wird dort in 28 nm produziert, allerdings im SHP (Super High Performance) genannten Prozess. Aufgrund der unterschiedlichen Namensgebung scheint es also Änderungen zu geben, über die aktuell aber nur spekuliert werden kann. Sollte sich letztendlich bewahrheiten, dass Excavator in 28 und nicht 20/22 nm gefertigt wird, dürfte die Zukunft für AMDs Carrizo-APUs gegen Intels 14-nm-FinFET-Prozessoren nicht gerade rosig aussehen.

Ob das "das Aus" für AM3+ ist, muss jeder für sich entscheiden. AMD wird diese Worte offiziell nicht in den Mund nehmen, bis die letzte AM3-CPU aus dem Lager verkauft wurde. Leute, die sich ohne Markenpräferenzen mit Platformen beschäftigen bezeichnen den AM3 dagegen schon seit 2 Jahren als klinisch tot.
Aber ich glaube durchaus, dass neue Fxens kommen werden, wie irgendwo am Anfang mal von mir geschrieben. Die neuen Warsaw's sind zwar in 1. Linie nur ein neues Stepping, aber immerhin ist der TDP bei anscheinend gleicher Leistung um 16 Watt gesunken (Was in 86% des Stromverbrauchs resultieren würde, aber machen wir mal 90-93 draus). Und n neues Stepping kostet nix. Und wenn der Nachfolger von Warsaw rauskommt werden mit Glück auch wieder n paar DIEs vom Band fallen
Ein paar % sind hoffentlich trotzdem drin, aber die retten bei Bulldozer nichts mehr.
Das ist das gleiche.
OR = Orochi.
Das Stepping C0 ist gleich geblieben.
AUA.
Das es kein neues Design wird, war ja klar und das AMD neue Codenmane auch ohne Silizium-Respin vergibt, weiß man mittlerweile - aber nicht mal an der Verdrahtungsebene wurde etwas aktualisiert??
Von Zambezi/Orochi bis Warsaw, d.h. in drei Marketing-Generationen und eben so vielen Jahren hat AMD ähnliche viele Überarbeitungen duchgeführt, wie Intels Prescott bis zur Einführung der ersten 64 Bit Modelle...