AMD bekräftigt Versprechen: AM5 soll bis 2025+ unterstützt werden und schnelleren Speicher erhalten

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AM5
Quelle: AMD

AMD hat sein zum Release der Ryzen 7000 abgegebenes Versprechen, seine aktuelle Plattform mit Sockel LGA1718 ("AM5") bis mindestens 2025 mit neuen Prozessoren - CPUs wie APUs - zu unterstützen, noch einmal entsprechend erneuert.

AMD hat sein zum Release der Ryzen 7000 ("Raphael") abgegebenes Versprechen, seine aktuelle Plattform mit Sockel LGA1718 alias AM5 noch bis mindestens 2025 mit neuen Prozessoren - CPUs wie APUs - zu unterstützen, noch einmal in Person seines Vize-Präsidenten David McAfee gegenüber Overclockers UK erneuert.

Langzeitunterstützung und Fortschritte beim Speicher

Zuerst kamen Briony Hannam von Overclockers UK und der AMD-Manager auf die versprochene Langzeitunterstützung der aktuellen AM5-Plattform zu sprechen. Der Hersteller möchte sein Wort halten und den Sockel AM5 mit neuen Prozessoren und Technologien bis mindestens 2025 und darüber hinaus unterstützen. Zen 5 2024 und Zen 6 2025 werden damit aller Voraussicht im Sockel LGA1718 ihren Platz finden. Im kommenden Jahr wird AMD Ryzen 9000 ("Granite Ridge") erwartet.

Das Versprechen gilt absolut noch!

Ich denke, dass wir erkannt haben, dass die Langlebigkeit der Plattform einer der Hauptgründe für den großen Erfolg von Ryzen und AM4 gewesen ist, und während wir jetzt über die Zukunft nachdenken, 2025 und darüber hinaus, ist die Entscheidung, auf eine nächste Generation von Sockel umzusteigen, eine, die wirklich sehr sorgfältig durchdacht wird.

Wir kennen die enormen Auswirkungen, welche der Wechsel zu einem neuen Sockel mit sich bringt, und wir wollen so lange es uns möglich ist auf AM5 bleiben.

Wir sind fest entschlossen, bis 2025 und darüber hinaus auf AM5 zu bleiben, und wir werden sehen, wie lange dieses Versprechen dann über 2025 hinaus Bestand hat.

- David McAfee, AMD -

Bereits im August 2022 äußerte sich David McAfee, der bei AMD als General Manager den Geschäftsbereich "Client Channel Business" verantwortet, erstmals zu diesem Thema und gab dabei das initiale Versprechen zur Langzeitunterstützung ab.

Wir haben die Plattform auf der Grundlage von Next-Gen-Technologien aufgebaut, sodass ihr heute etwas zusammenstellen und im Laufe der Zeit aufrüsten könnt, wenn eure Anforderungen wachsen

Und genau wie bei AM4 verpflichten wir uns, die AM5-Plattform mit neuen Technologien und Next-Gen-Architekturen bis mindestens 2025 zu unterstützen.

- David McAfee, AMD -

Auch in Bezug auf einen verbesserten Support von RAM äußerte sich David McAfee kurz, aber eindeutig und stellte auf Nachfrage von Overclockers UK weitere Verbesserungen auf diesem Gebiet in Aussicht.

Wir arbeiten ständig an Wegen, die Signalintegrität und das Speicherlayout zu verbessern. Gemeinsam mit unseren Partnern, welche AM5-Mainboards anbieten, wollen wir die Speicherunterstützung weiter Schritt für Schritt verbessern. Absolut ja, wir arbeiten daran.

Wir schauen uns das Thema aus jedem möglichen Blickwinkel an, um die Fähigkeiten der AM5-Plattform hinsichtlich der Speicherskalierung auch zukünftig noch weiter auszubauen.

- David McAfee, AMD -

Weitere spannende Details zu den Themen Ryzen, Ryzen Threadripper, Speicher und der Zukunft der AM5-Plattform liefert das rund 22-minütige Interview auf dem offiziellen YouTube-Kanal von Overclockers UK.

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Quelle: AMD via Overclockers UK

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    • Kommentare (81)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Keinrent Schraubenverwechsler(in)
        Zitat von PCGH_Torsten
        Neu installieren muss man heute in der Regel nichts mehr. Mein aktuelles Privat-OS müsste schon auf der vierten CPU und auf alle Fälle auf dem zweiten Mainboard laufen, vom dritten Datenträger, und dabei wechsle ich meine Hardware seltener als mancher Kollege die Lebensabschnittsgefährtin. Vermutlich wäre es dennoch längst die dritte Platine und die fünfte CPU, wenn das nicht wegen eingestelltem OS-Support auch eine komplette Neueinrichtung des eigentlich weiterhin runnenden System erzwingen würde.

        Wie beschrieben: Ich mache den Werte einer solchen Unterstüztung daran fest, ob die Leistung weiter gesteigert wird und in welchem Maße. AMD hat auch jahrelange weiter AM3-Prozessoren verkauft, aber die waren halt gleichbleibend lahm. Intel hat den Sockel 2066 von 2017 bis Anfang diesen Jahres unterstützt, aber die zum Schluss verfügbaren CPUs waren nur wenig besser getaktete Ableger der 2017er Technik. Wenn AMD also 2024 langsamere Salvage-Modelle einer seit 2021 bereitstehenden Technik veröffentlicht, dann ändert das für mich nichts daran, dass eine Weiterentwicklung seit 2022 nur noch im Sockel AM5 stattfindet.
        Es gibt im Leben und in der Entwicklung des Menschen nichts, was mit solcher Heimlichkeit ins Werk gesetzt wird, wie die Errichtung des Persönlichkeitsideals.
        Alfred Adler
      • Von Keinrent Schraubenverwechsler(in)
        Zitat von PCGH_Torsten
        Neu installieren muss man heute in der Regel nichts mehr. Mein aktuelles Privat-OS müsste schon auf der vierten CPU und auf alle Fälle auf dem zweiten Mainboard laufen, vom dritten Datenträger, und dabei wechsle ich meine Hardware seltener als mancher Kollege die Lebensabschnittsgefährtin. Vermutlich wäre es dennoch längst die dritte Platine und die fünfte CPU, wenn das nicht wegen eingestelltem OS-Support auch eine komplette Neueinrichtung des eigentlich weiterhin runnenden System erzwingen würde.

        Wie beschrieben: Ich mache den Werte einer solchen Unterstüztung daran fest, ob die Leistung weiter gesteigert wird und in welchem Maße. AMD hat auch jahrelange weiter AM3-Prozessoren verkauft, aber die waren halt gleichbleibend lahm. Intel hat den Sockel 2066 von 2017 bis Anfang diesen Jahres unterstützt, aber die zum Schluss verfügbaren CPUs waren nur wenig besser getaktete Ableger der 2017er Technik. Wenn AMD also 2024 langsamere Salvage-Modelle einer seit 2021 bereitstehenden Technik veröffentlicht, dann ändert das für mich nichts daran, dass eine Weiterentwicklung seit 2022 nur noch im Sockel AM5 stattfindet.
        Es gibt im Leben und in der Entwicklung des Menschen nichts, was mit solcher Heimlichkeit ins Werk gesetzt wird, wie die Errichtung des Persönlichkeitsideals.
        Alfred Adler
      • Von 7seven7
        Jaja AMD, bis die es wieder mit dem Chipsatz versuchen.
      • Von Kondar Volt-Modder(in)
        Zitat von theGucky
        Bis 2025 wären 3 Jahre. AM4 wurde auch nicht länger als das unterstützt.
        AM4 kam 2017 raus und Ryzen 5000 kam 2020 raus.

        Bei Intel ist es meist "nur" ein Jahr weniger.

        Aber bei dem Tempo wie sich DDR5 entwickelt, hat man 2025 deutlich schnelleren RAM als 6000er und damit verliert man sicherlich >10% Leistung, als wenn man ein aktuelles Board nutzt.
        Desweitere kostet das "E" locker 100€ mehr, das KÖNNTE bei der nächsten Board wegfallen...

        Bis 2025 sind es 3 Zen Desktop Generationen...eine pro Jahr... 2023,2024,2025
        Jein.
        Eine neue Gen. ist ja das eine; wenn ein Jahr später eine (deutlich?) schneller CPU für den selben Sockel
        mit der akt. Gen. auf dem Markt kommt das andere.
        Unter dem Strich kauft man ja nicht Zen 3, 4 oder 5 sondern eine (deutlich) schnellere CPU.
        Man kann also sagen das für AM4 fünf+ Jahre lang neues High-End Futter gab und nicht nur ggf. langsammere CPUs / APUs um irgendein Marketingversprechen einzuhalten.

        Es ist auch ein Unterschied ob man nur ein Speedupdate, Refresh oder neune Gen. kommt.
        Auch bringt einem schnelleren Ram nichts wenn das MoBo / Chipsatz und oder CPU das nicht wirklich mitmachen.
        Auch wage ich zu bezweifeln das man -ausser in Cherrypicking- 10% wenger Leistung hat wenn man etwas langsammeren Ram nutzt. Ob man heute 6000er oder in zwei Jahren 7000er nutzt
      • Von PCGH_Dave Lötkolbengott/-göttin
        Guter Speicher wird natürlich auch gerne empfohlen
        Aber ja, alles über DDR5-5200 bei halber DIMM-Belegung und DDR5-3600 (!) bei kompletter (Vier-)DIMM-Belegung ist außerhalb der Spezifikationen von AMD und muss nicht laufen. Das gilt auch für Intel-CPUs, im Übrigen. Ist jetzt auf Desktop bezogen.
      • Von RyzA Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Zitat von PCGH_Dave
        Ach, du meinst damit die User, die einfach ihre Systeme übertakten und sich dann wundern, wenn nichts mehr läuft? Dafür können die EXPO nichts. Zitat Kingston: "Profilbasierte Übertaktung ist eine sichere und bewährte Methode, um die Leistung des Arbeitsspeichers zu maximieren." Der Speichercontroller sitzt jedoch in der CPU, und der muss die angestrebte Übertaktung natürlich auch stemmen können.
        Zählt nicht schon alles über 5200 Mhz als OC?
        Die meisten kaufen sich 6000 Mhz Speicher.
        Und der wird auch am häufigsten in den Kaufberatungsforen empfohlen.
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