AFDS12, Eröffnungskeynote: HSA Foundation von AMD, ARM, TI, ImgTec und MediaTek gegründet
The Key is to run the right workload on the right processor at the right time - unter diesem Motto stand der letzte Teil von AMDs Corporate Fellow Phil Rogers' Keynote, in dem er auch die Gründung der HSA Foundation bekanntgab. Dieses Konsortium soll mit den Gründungsmitgliedern ARM, Imagination Technologies, MediaTek, Texas Instruments und natürlich AMD selbst die Verbreitung und Nutzung von HSA fördern.
Quelle: PC Games Hardware
HSA Foundation
HSA, also Heterogeneous System Architecture, ist AMDs Zukunft und Hoffnung. Das jedenfalls ließ Dr. Lisa Su, Senior Vice President und General Manager Global Business Units bei AMD, in ihrer Einführung zum Fusion Developer Summit 2012 mehrfach verlauten - man habe die Zukunft AMDs auf heterogene Systeme und APUs gesetzt.
Da GPU-Compute in Sachen Programmierung und damit Verbreitung im Massenmarkt noch eher etwas für Code-Ninjas sei, wie Adobes Chief Software Architect Tom Malloy ausführte, ist auch die weite Verbreitung ein Problem. Um unter anderem diesen Missstand zu beheben, hat AMD zusammen mit seinen Partnern ARM, Imagination Technologies, MediaTek und Texas Instruments die HSA Foundation ins Leben gerufen. Bei diesem Gremium sollen ausdrücklich auch weitere Firmen mit ins Boot geholt werden um die Akzeptanz und die Qualität des HSA-Ökosystems hoch genug ist, um attraktiv für Programmierer zu sein.
Die HSA Foundation ist als sogenannte non-profit Organisation angelegt, soll also primär keinen Gewinn erzielen, sondern die Standards für für HSA-Plattformen festlegen sowie Verbreitung der angeschlossenen Architekturen fördern, indem zum Beispiel die Entwicklung von Tools und Standard-Bibliotheken gefördert wird.
Die fünf genannten Firmen sind Gründungsmitglieder, es werden aber auch weitere Teilnehmer mit demselben Status ("Founder") akzeptiert. Weitere Stufen, in denen Interessenten der HSA Foundation beitreten können sind Promoter, Supporter, Contributor, Academic und Associate. AMD und seine Partner hoffen, dadurch auch kleinere Firmen oder Forschungseinrichtungen gewinnen zu können.
In der anschließenden Präsentation machten die Repräsentanten der an der HSA beteiligten Firmen immer wieder deutlich, wie wichtig sowohl die Tools und deren Benutzbarkeit für Mainstream-Programmierer sind - auch AMDs Phil Rogers stimmte in diesen Tenor mit ein. Einig war man sich außerdem, dass die Zeit alleinstehender Hans-Dampfs-in-allen-Gassen für Prozessoren vorbei sei. Phil Rogers veranschautlichte das am Beispiel von Gesichtserkennung mithilfe des HAAR-Algorithmus. Hier wird in mehreren Stufen nach bestimmten Mustern von Kontrastmerkmalen gesucht, welche typisch für Gesichter sind. Vollständig parallel gearbeitet kann dabei nur in der Anfangsstufe werden, danach verzweigen sich die Rechenschritte zunehmen, sodass bald gar eine Mehrkern-CPU schneller arbeitet. Clevere Programmierung kann diesen Algorithmus auf APUs jeweils auf den Rechenkernen laufen lassen, welche nicht nur die jeweils beste Performance sondern gleichzeitig auch die niedrigste Leistungsaufnahme versprechen.
Quelle: PC Games Hardware
HAAR Face Detection 4
Besonders im mobilen Bereich sei nicht nur Performance sondern auch das Einhalten einer gewissen Leistungsaufnahme wichtig, so Matthew Locke von Texas Instruments.Aber auch in Daten- und Rechenzentren wie zum Beispiel Cloud-Anbieter sie vorhalten, sei der Stromverbrauch aufgrund der hohen Dichte an Prozessoren auf engem Raum sowie der entstehenden Kosten zum bestimmenden Element geworden.
Zurzeit ist die Homepage der HSA-Foundation noch etwas leer, lediglich eine einzige Spezifikation vom März 2011 ist verfügbar, doch das dürfte sich in Zukunft bald ändern.
Ne, über solche Details ist noch nichts bekannt.
Da könnten die AMD APUs einen richtigen AUfwind bekommen, weil eben auf Sie UND ihre ISA hin oprimiert werden.
Da könnten die AMD APUs einen richtigen AUfwind bekommen, weil eben auf Sie UND ihre ISA hin oprimiert werden.
Die zweite Konsole mit x86 und dann noch mit HSA und anderen Features. Das könnte das ganze interessant voran bringen.
Im Leben nicht