Bulletstorm: Hands-on-Test und neue Screenshots des stylishen Brutalo-Shooters

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Zu seinem kommenden Action-Titel Bulletstorm hat Electronic Arts einige neue Screenshots veröffentlicht. Außerdem liefert Ihnen PC Games Hardware einen Hands-on-Test - wir durften den Titel in London anspielen.

Das futuristische Szenario von Bulletstorm wird in den neuen Screenshots eingefangen, die EA heute veröffentlicht hat. PC Games Hardware konnte den Titel im Übrigen in London anspielen und vermittelt Ihnen einen ersten Eindruck. Bulletstorm soll am 25. Februar 2011 für PC, Playstation 3 und Xbox 360 erscheinen und ist damit einer der ersten großen Titel, die das neue Jahr einläuten. Die Unreal Engine 3 stammt von Epic, das fertige Produkt von People can fly, den Machern von Painkiller.

Bulletstorm: Der gezeigte Multiplayer
PC Games Hardware hat das Spiel in London über zwei Stunden angespielt - daher auch nur ein kleiner Hands-on-Test. Gezeigt wurde dieses Mal der Multiplayer in den Modi "Echo" (eine Art Leaderboard-Modus), "The Hideout" und "Anarchy" (ein Koop-Modus, der in extra Arenen stattfindet und quasi auf dem typischen "Gegnerwellen abwehren"-Prinzip basiert). Und schon hier wird es auch gleich problematisch: In Deutschland wird es der Titel sehr schwer haben, denn es geht beispielsweise darum, auf einer Map mit KI-Kumpel Gegner möglichst talentiert ("Kill with skill") um die Ecke zu bringen - am besten auch an der gleichen Stelle wie zuvor. Je kranker die Aktion, je spektakulärer das Ableben, desto mehr Punkte regnet es auf's Konto (das sich freilich in einer weltweiten Rangliste wiederfindet). Gesehen hatte man die Level schon auf der Tokyo Games Show, doch hier waren sie im Story-Modus eingebunden. Der Mehrspieler wurde nur um Story und Cutscenes befreit.

Ein simpler Headshot etwa gibt 100 Punkte, wer eine "Chain Reaction" hervorruft, kassiert gleich 500 Punkte. Wenn man noch die (teils) zerstörbare Umgebung mit einbezieht oder mehrere Gegner, erhöht sich die entsprechende Punktezahl. Das gezeigte Waffenrepertoire reichen vom Standard-MG ("Peacemaker Carabine") samt Zweitfunktion, den Gegner in ein glühendes Skelett zu verwandeln, über eine Shotgun ("Boneduster"), einen Strahl, der Gegner und Objekte heranzieht oder auf den Boden peitscht ("Leash"), bis hin zu abgefahrenem Zeug wie dem "Bouncer", der zwei per Kette verbundene Granaten verschießt.

Bulletstorm: Die gezeigte Gewalt
EA wird es aber noch schwerer haben, den Titel am deutschen Markt platzieren zu können: Gegner wie Objekte lassen sich treten und und man kann in sie hinein rutschen. Bei ersterem wird es wohl für die BPjM kritisch. Die Brutalität im Spiel sucht seinesgleichen, sofern wir das nach gut zwei Stunden Spielzeit einschätzen können. Der durch die Punkte und die ständige Action erzeugte Flow zieht den Spieler in seinen Bann, genauso wie die ästhetisierte, selbstironische Gewalt samt Slow-Motion-Kills und Blut-Orgien. PC Games Hardware ist sich aber sicher, dass der Titel in dieser Form nicht nach Deutschland kommt - und ob lange geschnitten in Deutschland durchhält, steht in den Sternen.

Bulletstorm: Die gezeigte Technik
Technisch arbeiten People can fly wie eingangs erwähnt mit Epic Games zusammen, ergo Unreal Engine 3. Optisch eine anschauliche Sache (u.a. Depth of Field, Motion Blur, SSAO, HDR, God Rays Color Grading, Detail Shader, leichter Comic-Look, wuchtige Explosionen samt Debris und Partikeln) mit vielen Technik-Gimmicks, aber eben nur Cross-Platform-Optik. Wir "mussten" auf der Xbox 360 spielen, als wir das Event besuchten - das bedeutet: 720p bei 30 Fps ohne AA/AF. Bei der Präsentation hatte das Spiel auch noch Performance-Probleme, die aber bis zum Februar nicht mehr vorhanden sein sollten.

Bulletstorm: Die bekannten Elemente
Ein paar Details zur Story gibt es auch: Demnach wird in Bulletstorm die Geschichte einer futuristischen Föderation erzählt, die von einer Gruppe Elitesöldnern mit dem Namen "Dead Echo" beschützt wird. Als die beiden "Dead Echo"-Mitglieder Grayson Hunt und Ishi Sato spitz bekommen, dass sie für die falsche Seite arbeiten, werden sie von ihrem Kommandanten verraten und in die Tiefen der Galaxie verbannt. Grayson und Ishi finden sich in Bulletstorm in einem verlassenen Paradies wieder, in dem unter anderem Mutanten-Horden und fleischfressende Pflanzen anzutreffen sind. Zwei Ziele stehen für die genannten "Dead Echo"-Mitglieder an oberster Stelle: Den Planeten lebend zu verlassen und sich an dem Mann zu rächen, der sie dorthin verbannt hat.

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    • Kommentare (12)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Painkiller Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat
        Ich finde den Titel grandios.
        Ich schließ mich an.

        Werd ihn wohl über Amazon.de ordern. Natürlich die AT-Version.
      • Von Painkiller Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat
        Ich finde den Titel grandios.
        Ich schließ mich an.

        Werd ihn wohl über Amazon.de ordern. Natürlich die AT-Version.
      • Von PCGH_Marc Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von byaliar
        Ich bin gespannt,ob der Fuss genauso gut kommt wie bei dark messiah
        Tut er Ich finde den Titel grandios.
      • Von Dolomedes Software-Overclocker(in)
        Wird auch Zeit das wir "UT" & PK spieler mal ein Game bekommen
      • Von Namaker Software-Overclocker(in)
        Endlich mal wieder ein Spiel, was einen schönen Brutalitätsgrad und hoffentlich auch gutes Gameplay bietet
      • Von Prozessorarchitektur Lötkolbengott/-göttin
        ich glaub eher das epic damit ein engine update bringt,sonst würden die ja auch gears of war 2 oder 3 bringen.
        Ich bin gespannt,ob der Fuss genauso gut kommt wie bei dark messiah
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