Ports of Call: Kulttitel aus Deutschland kommt als Brettspiel zurück - Kickstarter startet 2026
Der deutsche Wirtschaftsspiel-Klassiker Ports of Call wird 2026 als Brettspiel neu aufgelegt. Die Tabletop-Version setzt auf globale Handelsrouten, Fabriken, dynamische Märkte und Mehrspieler-Rivalität für bis zu vier Personen.
Ein Stück deutscher Spielhistorie steht vor seinem Comeback. Aus der Wirtschaftssimulation Ports of Call, die in den 1980er-Jahren auf Amiga und MS-DOS Kultstatus erreichte, entsteht ein modernes Brettspiel für Strategie-Fans. Die Tabletop-Version soll 2026 über Kickstarter an den Start gehen und überträgt die Kernelemente des Originals in ein klassisches Gesellschaftsspielformat.
Schiffe und dynamischer Weltmarkt
Die Hauptaufgabe ist erneut der Aufbau eines globalen Schifffahrtsimperiums. Zwei bis vier Spieler übernehmen die Rolle von Reederei-Unternehmern, kaufen Frachter, planen Handelsrouten und wickeln Containergeschäfte zwischen internationalen Häfen ab. Am Ende der Partie entscheidet der Wert des aufgebauten Logistik-Konzerns über den Erfolg. So soll der ökonomische Geist des Computer-Klassikers in neuer Form erhalten bleiben.
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Besonders spannend wirkt die Übertragung der Marktmechaniken: Ein gemeinsamer Weltmarkt reagiert dynamisch auf Angebot und Nachfrage. Wer viele Container in Umlauf bringt, drückt den Preis, kann aber zugleich andere Spieler mitproduzieren lassen und indirekt an deren Einkäufen verdienen. Dazu kommen Fabriken, die Rohstoffe in höherwertige Waren verwandeln und langfristige Investitionsentscheidungen ermöglichen.
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Auch zufällige globale Ereignisse sollen jede Runde verändern und für unvorhergesehene Momente sorgen. Sie beeinflussen Handel und Bewegung und halten die Spieler dazu an, ihre Strategien flexibel anzupassen. Genau dieser Mix aus Kalkulation, Risiko und Konkurrenz erinnert stark an die Stärken der Vorlage, die einst für ihre dichte Wirtschaftssimulation gelobt wurde.
Lange Spielzeit und nostalgische Fallhöhe
Die Spielzeit fällt mit 90 bis 240 Minuten deutlich umfangreicher aus als bei vielen modernen Familienspielen. Dafür richtet sich das Projekt klar an Fans anspruchsvoller Wirtschafts- und Handelsspiele. Gespielt wird auf Deutsch und Englisch, das empfohlene Alter liegt bei 15 Jahren. Als Designer wird Keld V. Rasmussen genannt. Wer möchte, kann den Entstehungsprozess unter anderem über die offizielle Facebook-Gruppe verfolgen.
Aus Sicht der Fans ist vor allem die mögliche nostalgische Fallhöhe interessant: Ports of Call gehörte zu den frühen deutschen Management-Spielen mit internationaler Strahlkraft. Dass daraus fast 40 Jahre später ein Brettspiel entsteht, passt hervorragend in den aktuellen Trend, digitale Kulttitel als physische Strategie-Erlebnisse neu zu interpretieren. Entscheidend wird sein, ob die Brettspielumsetzung nicht nur atmosphärisch, sondern auch spielmechanisch die frühere Tiefe erreicht.
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Quelle: via PoC-Boardgame


Und wieso VGA, meine Version war CGA, hatte trotzdem ewig viel Spaß damit ... und ja, das Anlegen in den Häfen von Hand war mire in Grauß, aber gab es ja ein einfaches Mittel: Einfach Rückwärts aus dem Hafen raus, dann gabs eine Geldstrafe und das Schiff war doch automatisch angelegt
https://store.steampowere...
ps. das Original spiele ich inzwischen ab und an auf m Handy (Android) da gibts das Spiel inzwischen auch.
früher hatte ich es auf m Amiga 500 von meinem "großen" Bruder gespielt ^^