X3D Turbo Mode 2.0 mit Ryzen 7 9800X3D getestet: Was ist dran am Gigabyte KI-Voodoo? [Update]

Gigabyte stellt einen neuartigen Modus speziell für AMDs 3D-V-Cache-Prozessoren vor, den X3D Turbo Mode 2.0. Laut dem bekannten Mainboard-Hersteller soll sich die Leistung damit um bis zu 25 Prozent verbessern lassen. PCGH macht den Test mit einem Ryzen 7 9800X3D!

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X3D Turbo Mode 2.0 mit Ryzen 7 9800X3D getestet: Was ist dran am Gigabyte KI-Voodoo?
Quelle: PCGH

Seit jeher versuchen Hersteller, ihre Produkte mit besonderen Funktionen ins Rampenlicht zu rücken. Gigabyte geht beim neuen X870E Aorus Elite X3D noch einen Schritt weiter und richtet sich mit Namen und Ausstattung ausdrücklich an Spieler mit einem X3D-Prozessor. Schon auf der Produktseite wird man mit großen Versprechen empfangen. Dort prangt der Slogan "Incredible X3D Performance unleashed by AI", der suggeriert, dass die Leistung einer X3D-CPU durch das Mainboard in unvorstellbare Höhen getrieben werden kann. Das Herzstück dieser Ankündigung ist der sogenannte X3D Turbo Mode in der Version 2.0. Laut Gigabyte handelt es sich dabei um eine Weiterentwicklung des bisherigen Turbo Mode, die auf moderne KI-Konfigurationen setzt. Kern des Versprechens ist eine Kombination aus künstlicher Intelligenz und speziellen Schaltungen auf dem Mainboard. Diese sollen die Parameter des Prozessors in Echtzeit überwachen, anpassen und so für bis zu 25 Prozent mehr Leistung sorgen. Wie funktioniert das und was bringt es wirklich? PCGH macht den Test, mit einem Ryzen 7 9800X3D!

Update vom 02.10.25: Gigabytes Antworten auf unsere Fragen

Wir haben Gigabyte unsere Beobachtungen zum X3D Turbo Mode 2.0 übermittelt und im Zuge dessen mehrere Nachfragen gestellt. Nachfolgend geben wir die Antworten des Herstellers auf Wunsch sinngemäß wieder.

PCGH: Auf der Homepage wird ein Leistungsplus von "bis zu 25 %" genannt, ohne nähere Angaben. In unseren Benchmarks konnten wir eine derart hohe Steigerung nicht nachvollziehen. Worauf bezieht sich diese Aussage?

Gigabyte: Dieser Wert ergibt sich im Vergleich zwischen Standard- und Extreme-Gaming-Modus auf einem System mit Ryzen 9 9950X3D, RTX 4090/5090 und DDR5-6000-EXPO-Speicher. Im Benchmark von Cyberpunk 2077 bei 1080p und hohen Details ist dabei ein Zuwachs von 25,42 bis 25,64 Prozent messbar. (Anm. d. Red.: Nicht klar an dieser Stelle ist, ob "Standard" dabei den bereits übertakteten automatischen Modus meint.)

PCGH: Gigabyte sieht in seinen Profilen einen ECLK von 106 MHz und einen Curve Optimizer von +20 für alle Kerne des 9800X3D als stabil an. In unseren Tests traten jedoch Instabilitäten auf. Auf welcher Grundlage erfolgt diese Einschätzung?

Gigabyte: Nach Herstellerangaben wurden die Profile mit über 100 verschiedenen X3D-CPUs validiert. Dabei hat sich gezeigt, dass die Einstellungen unter der Voraussetzung einer geeigneten Kühlung stabil funktionieren.

PCGH: Neben den dokumentierten Anpassungen (ECLK 106 MHz, CO +20, SMT off im Extreme-Gaming-Modus) - beinhaltet der X3D Turbo Mode 2.0 weitere Änderungen, die nicht unmittelbar ersichtlich sind?

Gigabyte: Ja. Im Max-Performance-Modus bleiben SMT aktiv, der ECLK wird dynamisch angepasst, die Temperatursteuerung für CPU-OC feinjustiert und die maximale Boost-Taktrate erhöht. Im Extreme-Gaming-Modus werden hingegen SMT deaktiviert, der ECLK angehoben, PBO aktiviert, die Limits für PPT, TDC und EDC erweitert, der PBO-Scalar auf 10x gesetzt und der Speicher auf hohe Bandbreite optimiert.

PCGH: Laut Gigabyte umfasst der X3D Turbo Mode 2.0 ein "eingebautes KI-Modell und Hardware-Schaltungen". Welche Funktion übernimmt diese KI konkret? Der Eindruck liegt nahe, dass lediglich der CPU-Boost über den ECLK angehoben wird, was grundsätzlich jedes Board mit ECLK erlaubt.

Gigabyte: Es wurde ein dedizierter Hardwareblock auf der Platine implementiert, der einen Algorithmus enthält, der von Hunderten X3D-CPUs trainiert wurde und der sich je nach Zustand Ihrer CPU und der Systemauslastung entsprechend anpassen kann. Dieses Verhalten können Sie insbesondere im Modus "Max Performance" erleben (bitte testen Sie dies mit der hauseigenen Software OnFly X3D von GBT).

Auf die fünfte Frage, warum unser Sample des Ryzen 7 9800X3D bereits im automatischen "Spec"-Zustand des Mainboards übertaktet wird, wurde leider nicht eingegangen.

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Das Testsystem

Prozessor AMD Ryzen 7 9800X3D (8c/16t)
Mainboard Gigabyte X870E Aorus Elite X3D
Grafikkarte Zotac Gaming Geforce RTX 5090 Solid
Arbeitsspeicher 32 GiB DDR5-5600, H16A, SR
Datenträger Corsair MP600
Netzteil NZXT C1500
Kühlsystem Asus Ryujin III 360 ARGB

Der X3D Turbo Mode 2.0 im Detail

Turbo oder Gaming Mode sind im Zeitalter der AMD-X3D-Prozessoren längst keine Neuerfindung mehr. Auch andere Anbieter wie Asus, Asrock oder MSI führen vergleichbare Optionen in ihren BIOS-Menüs. Der Effekt dieser Funktionen fällt jedoch sehr überschaubar aus. In der Praxis geschieht in erster Linie nichts anderes, als dass SMT (Simultaneous Multithreading) abgeschaltet wird. Das führt je nach Anwendung zu unterschiedlichen Resultaten. Manche Spiele profitieren tatsächlich leicht von der Deaktivierung, andere verlieren an Fps. In Programmen, die stark parallelisiert arbeiten und viele Threads gleichzeitig nutzen, bedeutet der Verzicht auf zusätzliche logische Prozessoren fast immer einen klaren Nachteil bei der Rechenleistung. Der X3D Turbo Mode 2.0 soll laut Gigabyte ein integriertes KI-Modell sowie spezielle Schaltungen nutzen, um die Parameter von X3D-Prozessoren in Echtzeit zu optimieren. Auch die Bedienung wird beworben: Mit nur einem Klick soll sich die Beschleunigung aktivieren lassen - schneller, aggressiver, präziser. Wie das im Detail im UEFI aussieht, zeigt Ihnen unser Klickvergleich:

Die Gigabyte-"Spezifikation"

Bevor wir aufzeigen, welche Funktionen der X3D Turbo Mode 2.0 tatsächlich verändert, lohnt ein Blick auf die automatisch gesetzten Vorgaben des Gigabyte X870E Aorus Elite X3D - denn die haben es in sich. Ein AMD Ryzen 7 9800X3D arbeitet normalerweise mit einem maximalen Boosttakt von 5.225 Megahertz bei einem PPT-Limit von 162 Watt und einer TDP von 120 Watt. Diese Werte gibt AMD verbindlich vor und sie gelten für alle Modelle des 9800X3D. Anders als bei Intel erwartet AMD von den Mainboard-Herstellern, dass diese Spezifikationen eingehalten werden. Nutzer können also in der Regel davon ausgehen, dass die Auto-Einstellungen eines Mainboards diese als sicher eingestuften Parameter umsetzen.

Beim X870E Aorus Elite X3D sieht das jedoch anders aus. Hier lädt Gigabyte nach dem Einbau eines Ryzen 7 9800X3D - und mutmaßlich auch bei anderen X3D-Prozessoren - bereits ab Werk ein ganzes Paket an Übertaktungsoptionen. So wird Precision Boost Overdrive automatisch aktiviert, was die erlaubten Power Limits anhebt; zudem ist ein Boost Override von plus 200 Megahertz hinterlegt. Darüber hinaus setzt Gigabyte den Curve Optimizer für alle Kerne pauschal auf einen Wert von minus 20, was einer Absenkung der Spannung um rund 0,1 Volt entspricht. Der Blick in den Ryzen Master 3.0 bestätigt das.

X3D Turbo Mode 2.0 mit Ryzen 7 9800X3D getestet: Was ist dran, am Gigabyte AI-Voodoo? (5) Quelle: PCGH Auf den ersten Blick wirkt es verlockend, wenn die CPU scheinbar automatisch optimiert wird. Wer sich über höhere Leistung freut, übersieht jedoch leicht einen wichtigen Punkt: Jede CPU unterscheidet sich in ihrem Verhalten und benötigt individuelle Einstellungen, die erst nach gründlichen Stabilitätstests als zuverlässig gelten können. Genau diesen Schritt überspringt Gigabyte. Das mag in vielen Fällen problemlos funktionieren, doch ebenso groß ist das Risiko, dass es zu Instabilitäten kommt. Für den normalen Nutzer ist kaum zu erkennen, dass das Mainboard diese Änderungen überhaupt automatisch vornimmt. Gleichzeitig verschafft sich Gigabyte damit den Vorteil, in Vergleichstests ein Stück besser dazustehen.

AMD Curve Optimizer – Was ist das?

Der Curve Optimizer ist eine Funktion von AMD, die es erlaubt, die werkseitig hinterlegten V/F-Kurven der Prozessoren zu verschieben. Statt feste Spannungen in Millivolt einzustellen, wird ein Zählerwert genutzt, der die gesamte Kurve um positive oder negative Offsets anpasst. Die tatsächliche Spannung legt weiterhin die System-Management-Unit (SMU) in Echtzeit fest, der Curve Optimizer verändert lediglich die Referenzwerte. Eine einzelne Stufe entspricht keinem exakt definierten Millivolt-Wert. Als grobe Orientierung gelten etwa 3 bis 5 Millivolt pro Zähler. Je nach Prozessorgeneration, Temperatur und Taktbereich kann der Effekt unterschiedlich ausfallen. Der Curve Optimizer kann global, pro Chiplet oder pro Kern angewendet werden, wobei die genauen Einstellmöglichkeiten vom Mainboard und BIOS abhängen.

Max Performance Modus

Nachdem bekannt ist, was Gigabyte ab Werk vorgibt, stellt sich die Frage, welchen Effekt der Turbo Mode 2.0 zusätzlich bietet. Während frühere Modi lediglich SMT deaktivierten, greift der Max-Performance-Modus deutlich tiefer ein. Nach der Aktivierung staunen wir nicht schlecht, denn die Analyse-Tools zeigen einen Takt von 5,65 GHz! Der Ryzen 7 9800X3D verfügt zwar über einen freien Multiplikator, doch praxisnahe Overclocking-Tests haben gezeigt, dass dieser kaum stabil nutzbar ist. Die Erklärung liefert ein Detail, das bisher nur Kennern auffiel: Auf dem Gigabyte X870E Aorus Elite X3D ist ein externer Taktgeber (ECLK) verbaut, der in dieser Preisklasse nicht selbstverständlich ist. Gigabyte setzt den ECLK gezielt ein und legt im Max-Performance-Modus 106 MHz an. Sechs Megahertz mehr als der Standardwert von 100 MHz erscheinen gering, doch der resultierende Takt von 5,65 GHz verdeutlicht den Effekt. Zusätzlich bleibt ein Boost-Override von 75 MHz aktiv. Auch der Curve Optimizer wird angepasst: Statt −20 ist er auf +20 gestellt, was einer rund 0,1 Volt höheren Spannung unter Last entspricht. Diese Anpassung ist notwendig, da der ECLK zwar höhere Frequenzen ermöglicht, gleichzeitig aber die ursprüngliche V/F-Kurve verschiebt und so den Spannungsbedarf reduziert. Wieder der Ryzen Master 3.0 zur Veranschaulichung:

X3D Turbo Mode 2.0 mit Ryzen 7 9800X3D getestet: Was ist dran, am Gigabyte AI-Voodoo? (6) Quelle: PCGH Ein ECLK von 106 MHz zusammen mit einem Curve-Optimizer-Wert von +20 für alle Kerne bedeutet für einen X3D-Prozessor nichts anderes als ein massives werkseitiges Übertakten. Das ist keine kleine Feinjustierung, sondern eine deutliche Änderung der Betriebsbedingungen, die weit über das hinausgeht, was AMD als Standard vorgibt. Fraglich bleibt, wie Gigabyte behauptet, dass solche Werte bei jedem Nutzer stabil laufen. In unseren Tests zeigen sich bei mehreren Benchmarks klare Instabilitäten. Die Bandbreite reicht von kurzen Systemhängern über längere Freezes hin zum vorzeitigen Beenden von Anwendungen. Genau diese Effekte wünscht sich kein Anwender, der auf einen einfachen One-Click-OC vertraut. Hinzu kommt der erhöhte Kühlungsbedarf. Durch die angehobene Spannung um etwa 0,1 Volt steigt die Abwärme deutlich, sodass Kühllösungen, die zuvor ausreichend waren, an ihre Grenzen kommen. Das hat Folgen für Lautstärke, Temperaturverhalten und letztlich die Langzeitlebensdauer des Systems.

Was ist ein externer Taktgeber (ECLK)?

Ein externer Taktgeber ist ein separater Oszillator auf dem Mainboard oder ein zusätzlicher Baustein, der den Basistakt für Prozessor und Komponenten liefert. Er erzeugt eine stabile Referenzfrequenz, von der sich Multiplikatoren und Teiltakte ableiten. Mit anderen Worten: Der Taktgeber bestimmt, wie schnell die Grundschwingung läuft, die dann von CPU-Multiplizierern in die effektive Prozessortaktfrequenz übersetzt wird. Technisch funktioniert das so: Die CPU-Frequenz ergibt sich aus Multiplikator × Basistakt. Wird der Basistakt leicht erhöht, steigt die CPU-Frequenz proportional. Eine Erhöhung des Basistakts um ein Prozent führt also zu einer Erhöhung der resultierenden Kernfrequenz um ein Prozent. Kleine Änderungen am Basistakt verschieben also alle davon abhängigen Takte gleichzeitig.

Das hat Vor- und Nachteile. Positiv ist, dass sich durch feine Basistaktanpassungen Frequenzen erreichen lassen, die mit reinen Multiplikatoränderungen schwer erreichbar sind. Ein externer Taktgeber kann zudem geringere Jitter-Werte liefern als einfache Onboard-Oszillatoren und so potenziell stabilere Taktraten erlauben. Da ein ECKL vom Rest des Systems abgekoppelt ist, hat dieser nur Einfluss auf die CPU-Frequenz.

Extreme-Gaming-Modus

Der Extreme-Gaming-Modus unterscheidet sich vom Max-Performance-Modus nur in einem zentralen Punkt. Er deaktiviert SMT, also Simultaneous Multithreading. Ein Ryzen 7 9800X3D hat laut Spezifikation acht Kerne und 16 Threads. Ohne SMT stehen dem System nur noch acht Threads zur Verfügung. Das bringt Vor- und Nachteile. Bei Spielen mit schlechter oder starrer Lastverteilung kann das zeitweise helfen, weil das Betriebssystem weniger logische Prozessoren koordinieren muss und dadurch Thread Scheduling sauberer wirkt. Kurz gesagt: Spiele, die keine feingranulare Parallelisierung unterstützen, erleben mitunter einen leichten Vorteil. Gleichzeitig ist die Kehrseite offensichtlich. Anwendungen (auch Shader-Kompilierung), die echte Parallelisierung nutzen, rechnen langsamer, wenn die Anzahl der verfügbaren logischen Prozessoren halbiert ist. Für produktive Workloads und viele moderne Engines ist das ein klarer Nachteil. Beim Extreme-Gaming-Modus bleiben zusätzlich die aggressiven Werkseinstellungen aktiv. Der ECLK läuft bei 106 MHz, der Curve Optimizer steht pauschal auf plus 20 für alle Kerne und der Boost Override liegt bei 75 MHz. Der Screenshot aus Ryzen Master zeigt kein abweichendes Bild zum Max-Performance-Modus, deshalb sparen wir ihn ein.

Auf der kommenden Seite gehen wir mit zahlreichen Benchmarks auf die unterschiedlichen Auswirkungen des X3D Turbo Mode 2.0 ein. Wir laden dazu weitere Prozessoren aus unseren umfangreichen Tests ein, die Vergleiche über die eigentliche Funktion hinaus ermöglichen. Auch die Effizienz wird beleuchtet, zudem ziehen wir ein Fazit.

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  1. Seite 1 Übersicht: X3D Turbo Mode 2.0
  2. Seite 2 Benchmarks in Spielen und Anwendungen
    • Kommentare (47)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Systemcrash Freizeitschrauber(in)
        Vielleicht ein Marketingfehler von Gigabyte dieses Feature so sehr zu bewerben.

        Ohne diese Spielerei könnten diese Mainboards ganz gut sein, außer vielleicht vom UEFI.
      • Von Systemcrash Freizeitschrauber(in)
        Vielleicht ein Marketingfehler von Gigabyte dieses Feature so sehr zu bewerben.

        Ohne diese Spielerei könnten diese Mainboards ganz gut sein, außer vielleicht vom UEFI.
      • Von Ellina BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von BiTbUrGeR
        Zu viel RAM!
        Naja, wenn ich video bearbeitung mache benötige ich ram. Da komme ich mit 32 nicht vorne und hinen hin.
        Zumal es 4 riegel sind die aus einer packung heist aus einer getesteten stück sind und nicht wild gewürfelt.

        Zitat von BiTbUrGeR
        Vollbestückung bedeutet immer höchstarbeit für den Speichercontroller, dann noch OC ist ganz heftiges Lotto. Kein Wunder das du da viel Arbeit mit hattest.
        Auch das is mir bekannt und bewust. Ich habe ja das OC ohne D.C.C.O (xmp) gemacht. Und das erst später dazu genommen.
        Aber hab es stabiel hin bekommen läuft schon bestimmt ne jahr stabiel.

        Schön und gut aber hilft mir jetzt auch nix. Es is wie es ist. Und ich kenne die risiken und bin froh das es so stabiel läuft.
      • Von BiTbUrGeR Software-Overclocker(in)
        Zitat von Ellina
        Anno 2000er oder so wenn ich mich nicht ganz irre. Hatte halt nie eine.

        Finde das Max performens setting schon an effiktivsten wenn man zockt. Wie viel arbeit das dann ist steht auf ne anderen Blat papier.
        Daher das nur bisschen bessere reicht wo möglich von den amd speks werten her auch für ein wenig mehr leistung.

        Ich selber hab nicht aufgegeben blos gemerkt wie schwer es ist auf AM4 basic ne 5950x mit PBO & Curve optimiser den richtigen takt raus zu bekommen. Ich habe es relativ stabiel mit knapp 5ghz auf 1-2 kernen und sonst 4,8-4,9 ghz und multi 4,5-4,6 ghz aber das ist dann ausreichent mal je nach dem multi kern auch 4,7 bin ich zufrieden.
        Wohl gemerkt 128GB ram und der ca.. 2,933 mhz wo ich aber ne 3.200er kit habe. Bekomme es halt nicht stabiel. Egal was ich mache blos altags mässig will ich keine 1,4+ volt spannung an liegen haben.
        Zu viel RAM!

        Vollbestückung bedeutet immer höchstarbeit für den Speichercontroller, dann noch OC ist ganz heftiges Lotto. Kein Wunder das du da viel Arbeit mit hattest.

        Bei meinem x5950 war es zielführend 2 Sticks zu ziehen und 2 größere Module zu stecken... Läuft weiter auf 32 GB aber nicht 4 double sided Module sondern 2 Single sided Module.

        Das reduziert die fehleranfälligkeit erheblich!
      • Von Ellina BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von PCGH_Raff
        "Voodoo" war schon mal besser.
        Anno 2000er oder so wenn ich mich nicht ganz irre. Hatte halt nie eine.

        Finde das Max performens setting schon an effiktivsten wenn man zockt. Wie viel arbeit das dann ist steht auf ne anderen Blat papier.
        Daher das nur bisschen bessere reicht wo möglich von den amd speks werten her auch für ein wenig mehr leistung.

        Ich selber hab nicht aufgegeben blos gemerkt wie schwer es ist auf AM4 basic ne 5950x mit PBO & Curve optimiser den richtigen takt raus zu bekommen. Ich habe es relativ stabiel mit knapp 5ghz auf 1-2 kernen und sonst 4,8-4,9 ghz und multi 4,5-4,6 ghz aber das ist dann ausreichent mal je nach dem multi kern auch 4,7 bin ich zufrieden.
        Wohl gemerkt 128GB ram und der ca.. 2,933 mhz wo ich aber ne 3.200er kit habe. Bekomme es halt nicht stabiel. Egal was ich mache blos altags mässig will ich keine 1,4+ volt spannung an liegen haben.
      • Von BiTbUrGeR Software-Overclocker(in)
        Zitat von zetzet13
        Ich finde die Bezeichnung „Schlangenöl“ sehr treffend.

        Werbung verkauft schnelle Lösungen. Versprochen werden bessere sportliche Leistung durch Schläger, Schuhe oder Kompressionswäsche, besserer Schlaf durch Nahrungsergänzungsmittel und besseres Kochen durch Küchenmaschinen.

        Gutes Werkzeug ersetzt kein Training. Nahrungsergänzungsmittel ersetzen keine gesunde Lebensführung. Automaten ersetzen keine Arbeit; sie brauchen Wartung und Pflege.

        Gleichzeitig werden Geräte unzugänglich: kaum reparierbar, modifikationsfeindlich, abopflichtig, oft mit geplanter Obsoleszenz.

        Wir übersehen, wie viel Freude, Selbstvertrauen und Kompetenz entstehen, wenn wir Zeit investieren und Frustration aushalten.

        Wenn Menschen wieder zu Werkzeug greifen, sehe ich oft ein Lächeln – auch wenn nicht alles perfekt gelingt.

        Ich hoffe, dieser Ansatz setzt sich wieder stärker durch. Ich verbringe lieber einen Nachmittag oder Abend damit, etwas zu reparieren, statt Geld zu verdienen, um denselben Gegenstand noch einmal zu kaufen.

        Was denkt ihr dazu?
        Definitiv, aber man muss auch Freude daran haben Dinge selbst zu erledigen.

        Nicht alles bereitet mir Freude, so könnte ich zum Beispiel auch nähen oder stricken. Habe es während der Wehrdienstzeit auch mal gelernt. Aber Freude bereitet mir das definitiv nicht.

        Im Umkehrschluss mache ich es aber dann trotzdem wenn die Jacke beispielsweise teuer war, und ich für eine Neuanschaffung zu geizig bin. Dann gebe ich mir auch Mühe und freue mich dann darüber wenn es im Ergebnis sogar aussieht als hätte es ein Profi gemacht.

        Egal wieviel Zeit es gekostet hat. Getreu dem Motto -> Mir egal wie lang es dauert, mach es gescheit oder lass es bleiben!

        So nen turbo 2.0 gedöns hat für mich aber eher den Flair eines Diddl-Maus Flickens den man auf die Hose Näht... Die Hose ist danach maybe funktional, aber es sieht halt fürchterlich Schwul aus. Entschuldigt die Wortwahl aber isso!
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