Kaufberatung für Beamer: Flexibles Bild, auch in 4K - jetzt neu mit dem Epson Lifestudio Flex EF-72

Jetzt neu mit dem Epson Lifestudio Flex EF-72! Sie wollen Kino in Ihr Zuhause bringen, mit Projektor, Leinwand und hoher Qualität? Dann sollten Sie sich den Kauf eines 4K-Beamers überlegen. Wir erklären, warum das so ist und welche Modelle empfehlenswert sind.

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Kaufberatung für Beamer: Flexibles Bild, auch in 4K - jetzt neu mit dem Epson Lifestudio Flex EF-72
Quelle: Acer/XGIMI/Samsung

Kino, aber zu Hause: Immer mehr Menschen holen sich das Kinoerlebnis direkt ins Wohnzimmer - bequem auf der Couch, allein, mit Freunden oder der Familie. Keine störenden Köpfe im Bild, kein Gequatsche aus der letzten Reihe - stattdessen volle Kontrolle über Licht, Lautstärke und Pause-Taste. Damit das Heimkino aber nicht nur gemütlich, sondern auch beeindruckend wird, denken viele über einen 4K-Beamer nach. Doch lohnt sich die hohe Auflösung überhaupt? Und gelten beim Kauf dieselben Kriterien wie bei einem Fernseher?

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Epson Lifestudio Flex EF-72

Projektoren stehen im Wohnzimmer oft vor einem grundlegenden Problem: Sie liefern beeindruckend große Bilder, passen optisch aber selten in ein modernes Wohnambiente. Entsprechend werden sie an Decken montiert, in Regalen versteckt oder nur bei Bedarf hervorgeholt. Epson schlägt mit dem EF-72 dagegen einen anderen Weg ein. Der 4K-Beamer ist so gestaltet, dass er gut sichtbar im Raum stehen kann, ohne wie ein Fremdkörper zu wirken. Doch ist er bloß ein Wohnaccessoire, oder kann er auch technisch überzeugen?

Als solches qualifiziert ihn zunächst einmal seine einzigartige Erscheinung. Neben schlichtem Weiß ist er nämlich auch in edler Eichenoptik zu haben, was sich elegant unter passendem Mobiliar mischt. Hinzu kommt ein integriertes Ambientlight, welches sich über einfache Touch-Eingaben regeln lässt. Ein kurzer Tap verändert die Intensität, ein langer die Farbe. Das kann man mögen oder auch nicht - zur gemütlichen Präsentation des EF-72 trägt es aber definitiv bei.

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Auspacken, einstecken und los

Da er bereits fertig zusammengebaut aus der Box kommt, ist nicht viel weiteres Zubehör nötig. Epson legt lediglich eine Fernbedienung mit zwei passenden AAA-Batterien sowie ein Netzteil inklusive alternativem Typ-G-Kabel bei. Die Inbetriebnahme gestaltet sich dementsprechend simpel, und wer bereits ein Google-Konto verwendet, kann nach kurzem Einrichten direkt loslegen.

Das geht dank Google TV intuitiv wie eh und je von der Hand. Und durch die automatische Bildeinrichtung und Hindernisvermeidung muss man auch nicht lange nach dem passenden Projektionswinkel suchen. Tatsächlich waren wir sehr beeindruckt davon, wie der EF-72 die Trapezverzerrung in Echtzeit korrigiert, wenn man den Schwenkkopf bewegt. Einzig der Autofokus bedurfte gelegentlich leichtem Nachjustieren.

Zügige, aber nicht zu Ende gedachte Bedienung

So bequem und präzise all das ist, so unbequem gestaltet sich im Vergleich deren Bedienung. Eine Fokustaste gibt es zwar. Doch die übrigen Autofunktionen müssen, sofern man sie eigenhändig aktivieren möchte, jedes Mal im Menü gesucht werden. Das unterbricht leider den laufenden Inhalt, anders als etwa die Bild- und Toneinstellungen, die sich dagegen per Overlay vornehmen lassen. Dabei hat die Konkurrenz bereits des Öfteren gezeigt, wie es gehen kann.

Insgesamt merkt man der Fernbedienung an, dass hier deutlich gespart wurde. Neben den Autofunktionstasten fehlen dieser auch eine Stummtaste sowie entsprechende Möglichkeiten, sich im Dunkeln zurechtzufinden. Häufig wird das via Hintergrundbeleuchtung gelöst, während Dangbei beispielsweise auf geschickte Knopfplatzierung setzt. Immerhin ist der Helligkeitsregler eine gute Idee.

Bild überzeugt, Ton noch mehr

Beamerprojektion an der Wand, die ein Bergdorf zeigt. An der Seite ist ein Popup-Menü Quelle: PCGH Das Bild ist gerade im Dunkeln wirklich satt und klar und lässt sich durch zahlreiche Optionen noch weiter justieren. Apropos Helligkeit: Die laut Hersteller 1.000 ISO-Lumen leisten tatsächlich selbst bei leichtem Tageslicht (getestet bei bewölktem Himmel) noch recht ansehnlich aus. Wie bei nahezu allen Projektoren zeigt der EF-72 seine Stärken allerdings erst in abgedunkelten Räumen. Hier profitiert das Bild sichtbar von Epsons 3LCD-Technik und den umfangreichen Einstellmöglichkeiten, mit denen sich Licht und Farben fein justieren lassen. Leichte chromatische Aberrationen fallen dabei lediglich aus nächster Nähe auf.

Der Schwarzwert zeigt sich ebenfalls positiv. Statt dunkle Bildbereiche künstlich aufzuhellen oder Kontraste aggressiv zu forcieren, wirkt das Bild insgesamt stimmig, selbst wenn echtes Schwarz - wie bei selbstleuchtenden Displays - bauartbedingt unerreichbar bleibt. In der Summe entsteht so ein für diese Preisklasse sehr überzeugender Eindruck, der sich in einem scharfen, wenn auch nicht nativen, 4K-Bild mit 3.840 × 2.160 Pixeln und bis zu 150 Zoll widerspiegelt.

Wo der Projektor aber definitiv seine Stärken ausspielen kann, ist der Sound. Selbstverständlich passen in solch ein kleines Gehäuse keine dicken Subwoofer. Durch das eingebaute Bose-Soundsystem fällt das jedoch kaum ins Gewicht, da das vor allem dem breiteren Kino-Preset zugutekommt. Und um die über alle Betriebsmodi hinweg angenehm leisen Lüfter zu übertönen (38 dB aus einem Meter Entfernung gemessen), genügt es allemal.

Epson Lifestudio Flex EF-72: Fazit

Einige weitere nennenswerte Features wären etwa HDR10, ein Spielmodus mit ALLM und die mögliche mobile Stromversorgung über eine 100-Watt-Powerbank. Das alles macht den Lifestudio Flex EF-72 zu einem konkurrenzfähigen Gesamtpaket, von dem zweifellos auch Epson überzeugt ist. Dafür spricht zumindest die ungewöhnlich großzügige 5-Jahres-Garantie. Statt in das Ambientlight hätte man zwar lieber in die Fernbedienung investieren sollen. Doch die großen Pluspunkte des Projektors - das elegante Design und die kräftigen Lautsprecher - heben ihn dennoch auf ein sehr gutes Niveau.

Dangbei DBOX02 Pro

Wo früher noch mühsam provisorische Unterbauten für den Projektor im DIY-Stil zusammengeschraubt werden mussten, setzen seit einigen Jahren immer mehr Hersteller auf schwenkbare Gehäuse. Was zunächst eher den Mini-Beamern vorbehalten war, entwickelt der Dangbei DBOX02 Pro dagegen sogar noch weiter und ergänzt es um eine rutschfeste Drehscheibe im Standfuß. Dadurch lässt sich das Bild nach Belieben umpositionieren, je nachdem, wie viel Platz vorhanden ist. Damit dabei aber keine Verzerrungen auftreten, hat er alles an Bord, was man von einem guten Projektor erwarten kann.

Zunächst wäre da der hervorragende Autofokus, der selbstverständlich manuell nachjustiert werden kann. Während des Tests war das jedoch nie nötig, da der DBOX02 Pro tatsächlich nach jeder Bewegung binnen weniger Sekunden wieder die optimale Schärfe fand. Die Echtzeit-Trapezkorrektur macht ihren Job derweil ebenfalls ziemlich gut. Schwenkt man den Projektorkopf etwa einige Zentimeter nach unten, kann man nach einer kurzen Verzögerung tatsächlich in Echtzeit zusehen, wie das Bild mitschwenkt. Das gilt, bei aller Euphorie, aber lediglich für relativ flache Projektionswinkel. Steigt der jedoch auf mehr als 32 Grad (getestet an einer weißen, flachen Wand mit einem Abstand von 2 m), kam die automatische Korrektur an ihre Grenzen. Hier musste dann eigenhändig nachgeholfen werden. Und auch mit der selbstständigen Hindernisvermeidung verlief es ähnlich. So erkannte sie Möbel zwar zuverlässig, projizierte aber stur um die Zimmerecke herum.

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Die Software hat noch mehr zu bieten

Um die volle Bildgröße genießen zu können, steht aber bestenfalls erst gar nichts im Weg. Wobei selbst dann vermutlich nicht die vollen, theoretisch möglichen 300 Zoll erreicht werden. Das würde nämlich eine Bildhöhe von 3,75 m bedeuten, wogegen deutsche Wohnungen standardmäßig nur etwa 2,50 m hoch sind. Die empfohlenen 100 Zoll reichen ohnehin für die meisten Anwendungsfälle völlig aus. Zu denen zählt neben klassischem Streaming übrigens auch Gaming. Denn dank MEMC (siehe Kapitel "Mehr Bilder pro Sekunde") sind über einen der beiden HDMI-2.1-Eingänge (einer mit eARC) bis zu 240 Hz bei 1.920 × 1.080 Pixeln bzw. 120 Hz bei voller 3.840-×-2.160-Auflösung erreichbar.

Dennoch ist der Beamer definitiv fürs Streaming geeignet, da er durch Google TV Zugriff auf alle großen und unzählige kleine Anbieter hat. Die Google-Home-Einbindung gestaltete sich einerseits leider etwas ungelenk. Andererseits kommt das bei vielen Geräten vor und ist daher keine Kritik am Dangbei DBOX02 Pro. Der steuert sich mithilfe der angenehm schweren Fernbedienung ansonsten verzögerungsfrei und hatte nur selten kurze Hänger. Besonders begeistern konnten, wie schon beim Dangbei Freedo, die beiden seitlich angebrachten Knöpfe. Die sind ob der Platzierung und unterschiedlicher Größe auch im Dunkeln leicht zu finden und erlauben schnellen Zugriff auf den Autofokus sowie die Bildeinstellungen. Lässt man die zweite Taste hingegen gedrückt, kann man die beiden satt klingenden und individualisierbaren 12-W-Lautsprecher stummschalten. Die übertönen übrigens mühelos die bemerkenswert leisen Lüfter. Die Messung ergab sowohl im Standard- als auch im Eco-Modus etwa 33 bis 38 dB, was erst bei voller Leistung auf wiederum deutlich hörbare 46 dB anwuchs.

Dieser Modus erhöht die Lichtstärke, die mit maximal 2.000 ISO-Lumen gegenüber den 300 einiger günstigerer Modelle sehr beeindruckend klingen mag. Wer seine Filme und Spiele allerdings wirklich genießen will, sollte den Raum nach Möglichkeit immer abdunkeln. Denn auch die KI-Helligkeitsanpassung, die bei geänderten Lichtverhältnissen nach fünf Sekunden anspringt, hatte keine Chance gegen ein geöffnetes Fenster. Dabei wurde an einem bewölkten Vormittag, über 5 m entfernt von einem Westfenster getestet. Das zeigt einmal mehr, dass die allermeisten Projektoren schlicht nicht für die Nutzung bei Tageslicht gedacht sind.

Dangbei DBOX02 Pro: Fazit

Der große Vorteil des Dangbei DBOX02 Pro ist jedoch seine Vielseitigkeit. Das beginnt nicht erst bei den Anschlüssen und der Software, sondern bereits bei seinem praktischen Gimbal-Standfuß. Weiter geht es mit den Auto-Funktionen, dem superleisen Betrieb und der Fernbedienung, die dank durchdachter Tastenplatzierung selbst ohne Hintergrundbeleuchtung punkten kann. Lediglich ein optischer Zoom wäre für die perfekte Flexibilität noch wünschenswert gewesen. Und obwohl das Bild in angemessen dunkler Umgebung durchaus strahlen kann, merkt man an den Schwarzwerten, dass es sich hier doch um ein Gerät des mittleren Preissegments handelt. Das tut dem Gesamteindruck aber kaum einen Abbruch und bringt dem 4K-Beamer seine verdiente hohe Wertung ein.

Nebula Cosmos 4K SE

Der Nebula Cosmos 4K SE hat uns im Test sehr gut gefallen. Dank des Henkels auf der Oberseite und einer automatischen Bildanpassung auf bis zu 200 Zoll kann man den Cosmos 4K SE flott in ein anderes Zimmer, zu Freunden oder auf die Terrasse mitnehmen. Wichtig ist dabei allerdings, dass eine Steckdose für die Stromversorgung zur Verfügung steht.

Das Bild lässt sich bei Bedarf manuell an die vorhandene Leinwand anpassen. Für sämtliche Einstellungen liegt dem 4K-Beamer eine Fernbedienung bei, alternativ lässt sich das Gerät auch per App steuern. In der Praxis erwies sich die Fernbedienung jedoch als zuverlässiger. Um den Nebula Cosmos 4K SE vollständig nutzen zu können, ist ein Google-Home-Konto erforderlich, über das unter anderem Google TV läuft. Das Einrichten des Kontos war im Übrigen der aufwendigste Teil einer ansonsten angenehm unkomplizierten Inbetriebnahme.

Der Beamer beherrscht Netflix, hat über Google TV Zugriff auf viele weitere Sender/Streamingdienste, kann als Musikbox genutzt werden und hat zudem zwei HDMI-Anschlüsse, 1 USB-A und einen AUX-Anschluss. So kann man zum Beispiel auch die Konsole anschließen. Das Bild ist scharf und sieht recht gut aus. Standardmäßig hatte die Farbe bei uns einen leichten Grünstich - das kann man aber in den Einstellungen individuell anpassen. Einzig die 1.800 ANSI-Lumen sind ein kleiner Nachteil, sobald es im Zimmer/auf der Terrasse hell ist. Da sollte man lieber abdunkeln oder erst abends nach draußen umziehen.

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  3. Seite 3 Wichtige Faktoren und Top-Empfehlungen
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      Zur Diskussion im Forum
      • Von cap82 BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von simon_n2d
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        die sollen VRR in 4K können. Ab 1699€. Die ersten Tests sehen ganz gut aus bisher, mal abwarten.
        Der Horizon 20 Pro ist hier unterwegs. Ich berichte gerne wenn ich ihn hab.
        Ich bin allerdings noch nicht sicher welche Leinwand dazu kommt. Die Deluxx Darkvision und die Hivilux Hivigrey mit jeweils 0,8 Gain sind da in der Auswahl aktuell.
      • Von cap82 BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von simon_n2d
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        die sollen VRR in 4K können. Ab 1699€. Die ersten Tests sehen ganz gut aus bisher, mal abwarten.
        Der Horizon 20 Pro ist hier unterwegs. Ich berichte gerne wenn ich ihn hab.
        Ich bin allerdings noch nicht sicher welche Leinwand dazu kommt. Die Deluxx Darkvision und die Hivilux Hivigrey mit jeweils 0,8 Gain sind da in der Auswahl aktuell.
      • Von PCGH_Crispy Schraubenverwechsler(in)
        Zitat von JulesPeace
        Wo sind die Beamer von Valerion in eurer Liste? Es gibt in der AVS-Community aktuell nur wenige Stimmen, die nicht sagen würden, dass für die meisten Anwendungszwecke die verschiedenen VisionMaster-Modelle von Valerion das beste in Bezug auf Preis/Leistung sind. Vor allem, weil sie das beste Bild liefern.
        Wir sind gerade noch dabei, den ganzen Beamer-Bereich frisch aufzuziehen und Valerion steht tatsächlich bereits ganz weit oben auf meiner Liste. Sobald ich da weiter bin und entsprechende Tests hab, werden die natürlich sofort nachgeliefert.
      • Von simon_n2d Kabelverknoter(in)
        Zitat von ACMS77
        Sehr gute Zusammenfassung. Danke dafür. Überlege auch schon seit geraumer Zeit auf einen Laser DLP umzusteigen. Habe aber noch keinen Bezahlbaren gefunden der VRR in 4 K unterstützt, falls es das bei Beamern überhaupt aktuell schon gibt.
        Zum Zocken ist das ja aktuell fast schon ein Muss, wenn man sich die Performance der Unreal Engine 5 Spiele so anschaut.
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        die sollen VRR in 4K können. Ab 1699€. Die ersten Tests sehen ganz gut aus bisher, mal abwarten.
      • Von ACMS77 Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Zitat von Sidewinder
        Ich habe den Fernseher vor 2 Jahren durch einen 4K Laser DLP Projektor ersetzt und bin immer noch begeistert.
        Da sich das Licht im Wohnzimmer kontrollieren lässt, konnte ich eine Projektionsfläche von über 3 m Diagonale realisieren.
        Trotzdem regelt der Beamer sich in der Dunkelheit soweit herunter, dass die Lüfter komplett aus sind.
        Auch ohne Leinwand, ist das Bild überragend.

        Hier sind eine paar Dinge, die ich vor dem Kauf gerne gewusst hätte:

        1)
        Wenn hier von DLP Technik die Rede ist, muss man zwischen klassischem DLP unterscheiden, bei dem eine herkömmliche Lichtquelle durch ein rotierendes Farbrad auf den DMD Chip fällt und Laser DLP bei dem drei unterschiedliche Laser Licht in den Farben RGB erzeugen.

        Bei der klassischen Methode, kann das Leuchtmittel getaucht werden. Es wird aber sehr viel mehr Abwärme erzeugt, die mit Lüftern abgeführt wird. Der Farbraum ist nicht besonders groß .

        Der Laser hingegen erzeugt ein riesiges Farbspektrum und deckt somit den gesamten BT.2020 Farbraum ab.
        Soweit ich das überblicken kann, sind unter den getesteten Modellen ausschließlich Laser DLP Geräte .
        Bei denen lässt sich das Leuchtmittel nicht austauschen. Das ist aufgrund der langen Lebensdauer aber auch nicht nötig.

        2)
        Die kompletten Laser DLP Module werden ausschließlich von Texas Instruments gefertigt, davon existiert eine überschaubare Anzahl an Produktvarianten.
        Laser Beamer mit denselben Modulen, haben fast identische Leistungsparameter.
        Daher ist es hilfreich bei Produkttests, das verbaute DLP Modul anzugeben - dann lassen sich die Beamer untereinander besser vergleichen.

        3)
        Beamer mit integrierter Sensorik erfassen nicht nur die Geometrie der Projektionsfläche und passen das Bild entsprechend an, sondern nehmen einen automatischen Farbabgleich vor (ähnlich der Kalibrierung mit Kaloriemetern bei Bildschirmen).
        Daher kann die Projektionsfläche auch andere Farbtöne außer weiß haben. (Gestrichene Wand)

        Dabei kann es eine valide Option sein, einen dunkleren Farbton zu wählen, damit der Schwarzwert niedriger wird.
        Man muss das nur bei der maximalen Helligkeit beachten, dafür wird etwas Lichtstärke eingebüßt.

        4)
        Die Helligkeit des Bildes ist abhängig von der Größe der Projektionsfläche. Auch ein lichtschwächerer Beamer kann ein ausreichend helles Bild erzeugen, wenn die Bildfläche (bzw. die Projektionsdistanz) ausreichend klein ist.

        5)
        Alle Laser DLP Module beherrschen von Haus aus 3D Projektion, mit denen alle DLP kompatiblen 3D Brillen funktionieren. Diese aktiven Shutterbrillen werden über nicht wahrnehmbare Frames mit der Bildfrequenz des Beamers synchronisiert. Die Modelle unterscheiden sich in maximal darstellbaren Bildwiederhohlfrequenz

        6)
        Der Hersteller JMGO ist für Neueinsteiger einen Blick Wert.
        Sehr gute Zusammenfassung. Danke dafür. Überlege auch schon seit geraumer Zeit auf einen Laser DLP umzusteigen. Habe aber noch keinen Bezahlbaren gefunden der VRR in 4 K unterstützt, falls es das bei Beamern überhaupt aktuell schon gibt.
        Zum Zocken ist das ja aktuell fast schon ein Muss, wenn man sich die Performance der Unreal Engine 5 Spiele so anschaut.
      • Von Sidewinder Software-Overclocker(in)
        Ich habe den Fernseher vor 2 Jahren durch einen 4K Laser DLP Projektor ersetzt und bin immer noch begeistert.
        Da sich das Licht im Wohnzimmer kontrollieren lässt, konnte ich eine Projektionsfläche von über 3 m Diagonale realisieren.
        Trotzdem regelt der Beamer sich in der Dunkelheit soweit herunter, dass die Lüfter komplett aus sind.
        Auch ohne Leinwand, ist das Bild überragend.

        Hier sind eine paar Dinge, die ich vor dem Kauf gerne gewusst hätte:

        1)
        Wenn hier von DLP Technik die Rede ist, muss man zwischen klassischem DLP unterscheiden, bei dem eine herkömmliche Lichtquelle durch ein rotierendes Farbrad auf den DMD Chip fällt und Laser DLP bei dem drei unterschiedliche Laser Licht in den Farben RGB erzeugen.

        Bei der klassischen Methode, kann das Leuchtmittel getaucht werden. Es wird aber sehr viel mehr Abwärme erzeugt, die mit Lüftern abgeführt wird. Der Farbraum ist nicht besonders groß .

        Der Laser hingegen erzeugt ein riesiges Farbspektrum und deckt somit den gesamten BT.2020 Farbraum ab.
        Soweit ich das überblicken kann, sind unter den getesteten Modellen ausschließlich Laser DLP Geräte .
        Bei denen lässt sich das Leuchtmittel nicht austauschen. Das ist aufgrund der langen Lebensdauer aber auch nicht nötig.

        2)
        Die kompletten Laser DLP Module werden ausschließlich von Texas Instruments gefertigt, davon existiert eine überschaubare Anzahl an Produktvarianten.
        Laser Beamer mit denselben Modulen, haben fast identische Leistungsparameter.
        Daher ist es hilfreich bei Produkttests, das verbaute DLP Modul anzugeben - dann lassen sich die Beamer untereinander besser vergleichen.

        3)
        Beamer mit integrierter Sensorik erfassen nicht nur die Geometrie der Projektionsfläche und passen das Bild entsprechend an, sondern nehmen einen automatischen Farbabgleich vor (ähnlich der Kalibrierung mit Kaloriemetern bei Bildschirmen).
        Daher kann die Projektionsfläche auch andere Farbtöne außer weiß haben. (Gestrichene Wand)

        Dabei kann es eine valide Option sein, einen dunkleren Farbton zu wählen, damit der Schwarzwert niedriger wird.
        Man muss das nur bei der maximalen Helligkeit beachten, dafür wird etwas Lichtstärke eingebüßt.

        4)
        Die Helligkeit des Bildes ist abhängig von der Größe der Projektionsfläche. Auch ein lichtschwächerer Beamer kann ein ausreichend helles Bild erzeugen, wenn die Bildfläche (bzw. die Projektionsdistanz) ausreichend klein ist.

        5)
        Alle Laser DLP Module beherrschen von Haus aus 3D Projektion, mit denen alle DLP kompatiblen 3D Brillen funktionieren. Diese aktiven Shutterbrillen werden über nicht wahrnehmbare Frames mit der Bildfrequenz des Beamers synchronisiert. Die Modelle unterscheiden sich in maximal darstellbaren Bildwiederhohlfrequenz

        6)
        Der Hersteller JMGO ist für Neueinsteiger einen Blick Wert.
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