Battlefield 6: 12 Jahre alte CPU überwindet Anti-Cheat-Hürde
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Ein Youtuber hat Battlefield 6 auf einer zwölf Jahre alten AMD-CPU zum Laufen gebracht, und das, obwohl das Anti-Cheat-Tool Javelin von EA eigentlich TPM 2.0 voraussetzt.
Ein Youtuber hat Battlefield 6 auf einer betagten AMD-FX-9590-CPU aus dem Jahr 2013 gestartet, und das ohne den offiziell geforderten Sicherheitschip TMP 2.0. Das Ergebnis sorgt in der Community für Diskussionen, denn eigentlich setzt das Kernel-Level-Anti-Cheat Javelin von EA genau diese Funktion voraus.
Der Versuch von Fully Buffered zeigt, dass die Systemanforderungen offenbar weniger strikt sind, als bislang angenommen. Auf seinem alten AM3+-Board fand sich zwar eine Option für Secure Boot, nicht aber für TMP 2.0. Dennoch ließ sich der Shooter laut Video starten, und zwar ohne Fehlermeldung oder Sperre. Das würde bedeuten, dass Battlefield 6 auf Hardware läuft, die schon vor dem Erscheinen von Windows 10 als veraltet galt.
Die Leistung fällt wenig überraschend bescheiden aus: In Eroberung-Partien pendelt sich das Spiel bei etwa 30 bis 45 Fps ein, je nach Auflösung. Eingabelatenzen und Ruckler sollen spürbar gewesen sein, während die GPU-Auslastung bei etwa 30 Prozent gelegen haben. Bemerkenswert ist allerdings, dass Javelin die fehlende TPM-Verbindung offenbar ignoriert. Ob das Absicht ist oder eine Nachlässigkeit im Prüfsystem, bleibt unklar. Denkbar ist, dass Battlefield 6 bestimmte Sicherheitsroutinen nur prüft, wenn tatsächlich Manipulationsversuche erkannt werden, oder die Anforderungen für ältere Plattformen bewusst großzügiger ausfallen, um Installationen überhaupt zu ermöglichen.
Was halten Sie davon, dass das Anti-Cheat-System von EA doch nicht so strikt ist, wie angenommen? Nutzen Sie die Kommentarfunktion und teilen Sie uns Ihre Meinung mit. Beachten Sie beim Kommentieren bitte die Forenregeln. Folgen Sie uns zudem für Neuigkeiten in der Hardware-Welt oder unsere exklusiven Inhalte gern auf Whatsapp und X. Unsere Video-Inhalte finden Sie bei Youtube, Instagram und Tiktok.
