Battlefield 6 profitiert von Xbox Series S: Speicher-Engpässe erzwingen Optimierung
Die schwächere Hardware der Xbox Series S zwingt Entwickler zu Optimierungen. Bei Battlefield 6 führte das laut DICE zu spürbaren Verbesserungen - auch auf anderen Plattformen.
Viele Entwickler müssen sich zunehmend eine schlechte Optimierung ihrer Spiele vorwerfen lassen. Ob das tatsächlich immer der Fall ist, bleibt diskutabel, aber klar ist, dass Performance-Optimierung Zeit und Geld kostet und Hilfsmittel wie DLSS Symptome lindern. DICE hatte sich bei Battlefield 6 zum Ziel gesetzt, die Frostbite Engine so weit nativ zu optimieren, dass auch auf mäßig schnellen Systemen hohe Bildwiederholraten erreicht werden können.
Dabei geholfen haben laut DICE vor allem die Limitierungen der Xbox Series S. Diese verfügt bekanntermaßen über deutlich schwächere Hardware als die Playstation 5 und die Xbox Series X, und Technical Director Christian Buhl kommentierte die Herausforderungen sowie die Folgeeffekte in einem Interview mit Kotaku.
Das Hauptproblem war dabei nicht einmal die Rechenleistung, sondern der begrenzte Arbeitsspeicher, der bei Konsolen auch als Unified RAM ausgelegt ist. Die Xbox Series S verfügt über 10 GiB RAM, was laut Buhl vor allem verschiedenste Crashes verursacht habe. In der Folge habe man Battlefield 6 intensiv beim Speicherverbrauch optimiert, wovon letztlich alle Plattformen durch ein stabileres und besseres Spiel profitierten.
Man habe zwei bis drei Monate investiert, so Buhl, was seiner Ansicht nach "keine besonders lange Zeit" gewesen sei. Andere Entwickler konnten oder wollten diesen Weg nicht gehen. Bei Black Myth: Wukong und Baldur's Gate 3 gab es Berichte über Probleme durch den limitierten Speicher, während Turok: Origins auf der Xbox Series S keine 60 Fps erreicht.
Was denken Sie? Nutzen Sie die Kommentarfunktion und teilen Sie uns Ihre Meinung mit. Zum Kommentieren müssten Sie auf PCGH.de oder im Extreme-Forum eingeloggt sein. Sollten Sie noch keinen Account haben, könnten Sie über eine Registrierung nachdenken, die viele Vorteile mit sich bringt. Beachten Sie beim Kommentieren aber bitte die gültigen Forenregeln.
Quelle: Kotaku

BF hat mir lange nicht so viel spaß gemacht.
Ich musste mich permanent auf meine Wahrnehmung fokussieren, in Bf2042 ging das oft verloren, wenn man erstmal ein paar Kilometer bis zur Aktion laufen musste.
Diese kleineren Maps laufen dann natürlich auch besser auf Series X, PS5 und PC...
Damit wird es wohl auch keinerlei Chance mehr für ein Comeback von 128er Maps aus Bf2042 geben. Echt schade, ich mochte den 128er Modus echt gerne.
Die Beta von BF6 war ja ganz gut, aber wenn man intensiv BF2042 gespielt hat, war das alles viel zu beengt und eher ein Rückschritt zum Vorgänger.
Die genannte Kritik ist nichts anderes als das übliche, stumpfsinnige Bashing einer Konsole, die man sich zweifelsfrei schnell wünschen würde, keine Frage aber defacto nichts anderes als die Realität am PC widerspiegelt, wo selbst kleinere Systeme mitgedacht werden und werden müssen, siehe Steamdeck.
MfG
Diese kleineren Maps laufen dann natürlich auch besser auf Series X, PS5 und PC...
Damit wird es wohl auch keinerlei Chance mehr für ein Comeback von 128er Maps aus Bf2042 geben. Echt schade, ich mochte den 128er Modus echt gerne.
Die Beta von BF6 war ja ganz gut, aber wenn man intensiv BF2042 gespielt hat, war das alles viel zu beengt und eher ein Rückschritt zum Vorgänger.