Battlefield 6: Secure Boot kehrt zurück - doch bringt es etwas?
Mit Battlefield 6 kehrt möglicherweise auch Secure Boot zurück. Doch handelt es sich dabei wirklich um einen wirksamen Schutz vor Cheating-Methoden?
Mit Battlefield 6 soll offenbar erneut Secure Boot zur Pflicht werden, ähnlich wie es bereits beim Vorgänger Battlefield 2042 der Fall war. Der Einsatz dieser Sicherheitsfunktion, die tief in das System eingreift, ist kein neues Mittel im Kampf gegen Chater. Dennoch bleibt die Wirksamkeit weiterhin umstritten, wie aktuelle Kommentare aus der Szene nahelegen.
Den Anstoß für die Debatte lieferte eine Diskussion auf X, gestartet vom Nutzer Charlie. Dieser fragte öffentlich, ob Microsofts frühere Behauptung, TPM 2.0 und Secure Boot würden Cheating effektiv unterbinden, inzwischen belegbar sei. Die Antworten fielen deutlich aus: Weder Trusted Platform Module noch Secure Boot stellen laut einschlägigen Kommentatoren eine ernst zu nehmende Hürde für professionelle Cheat-Entwickler dar.
So weist etwa der Nutzer Kepler_L2 darauf hin, dass besonders effektive Schummelsoftware direkt auf Kernel-Ebene agiere und so selbst tiefgreifende Sicherheitsmechanismen umgehe. Noch kritischer sieht es Sunfirex, der auf eine ganz andere Ebene des Problems verweist: Viele Cheater nutzen offenbar dedizierte PCI-Express-Hardware, die über Direct Memory Access (DMA) auf den Arbeitsspeicher zugreife und das komplett am Betriebssystem vorbei. Damit würden solche Lösungen außerhalb der Kontrolle klassischer Anticheat-Tools agieren und seien damit unsichtbar für herkömmliche Überwachungssysteme.
Diese Erkenntnisse werfen die Frage auf, welchen Zweck Secure Boot in Battlefield 6 tatsächlich erfüllt. Denn während die Maßnahme technisch dazu dient, nur signierte und damit als vertrauenswürdig eingestufte Systemkomponenten beim Bootvorgang zuzulassen, verhindere sie weder den Einsatz spezialisierter DMA-Hardware noch kernelbasierte Cheats.
Zudem bleibt zu bedenken, dass Secure Boot nicht ganz ohne Nebenwirkungen daherkommt. Spieler, die alternative Betriebssysteme, Dual-Boot-Umgebungen oder angepasste Treiber nutzen, sehen sich regelmäßig mit Problemen konfrontiert, wenn diese Funktionen aktiv sind.
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Quelle: via 3D Center

Ich habe mit BF3 bereits die Lust verloren, spätestens bei Teil 4 war die Luft dann raus.
Bad Company 2 war der beste Teil der ganzen Serie.
Wenn man sich nur noch mit merkwürdigen Geschäftspraktiken zu helfen weiß, sollte man lieber die Produktion ganz einstellen und etwas ganz anderes versuchen.
Die Information ist für mich neu und hat mich echt überrascht.
Allein schon so etwas zu entwickeln und zu vermarkten