Battlefield 6: Aktualisierte Treffererkennung und Netcode vor "Winter Offensive"
DICE legt kurz vor der Winter Offensive noch einmal nach: Laut aktuellen Patch-Hinweisen wurde an Hitreg, Netcode und Combat-Feedback geschraubt.
Mit Update 1.1.3.0 bereitet sich Battlefield 6 auf die "Winter Offensive" am 9. Dezember vor. Die Entwickler greifen dieses Mal einen der zentralen Kritikpunkte der Community auf: die Treffererkennung und das Netcode-Verhalten in schnellen Gefechten. Die Anpassungen betreffen dabei aber laut Patch-Hinweisen gleich mehrere Ebenen des Kampfmodells. Unter anderem wurde die Ausrichtung von Geschossbahnen in hektischen Situationen verfeinert, insbesondere beim Übergang ins Visier. Damit sollen Fälle entschärft worden sein, in denen Treffer visuell eindeutig wirkten, aber nicht registriert wurden.
Auch Szenarien mit vielen Spielern sollen überarbeitet worden sein. Dort kam es bisher zu Inkonsistenzen, wenn mehrere Trefferereignisse konkurrierten. Ergänzend wurde das Schadens-Feedback geschärft, damit Gesundheitsanzeige und Trefferindikatoren unmittelbar reagieren. Und zwar unabhängig davon, ob der Netcode selbst beteiligt ist. Eine weitere Korrektur betrifft zerstörbare Objekte: Spieler konnten noch intakte Geometrie sehen, obwohl der Server sie bereits als zerstört verarbeitet hatte. Parallel dazu ist ein breiter Audio-Pass enthalten. Besonders auf größeren Battle-Royale-Karten sollten Fahrzeuggeräusche und Schritte nun zuverlässiger abgespielt werden. Zudem wurde die Priorität wichtiger Kampfgeräusche angehoben.
Die Modi Rush und Durchbruch bekommen mehrere Änderungen, die den Spielfluss der Angreifer stärken sollen. Dazu gehören neu ausgerichtete M-COM-Positionen, angepasste Fahrzeugverfügbarkeit und veränderte Capture-Bereiche. Auf "Siege of Cairo" stehe den Angreifern nun ein zusätzlicher Panzer in den Sektoren 1 und 3 zur Verfügung. Ziel ist eine ausgeglichenere Verteilung der Siegraten, ohne Verteidiger spürbar zu entwerten. Um die Lesbarkeit in dunklen oder kontrastreduzierten Bereichen zu verbessern, wurden Nahdistanz-Effekte überarbeitet, sodass Modelle deutlicher hervortreten.
Auch beim Waffenverhalten wurde offenbar nachjustiert: Erster-Schuss-Präzision und Rückstoßverhalten sollen konsistenter reagieren. Die Auswirkungen der jüngst eingeführten Streuungsanpassungen werden weiter beobachtet. Laut Entwicklern zeigen erste Daten ein gesundes Nutzungsverhältnis zwischen Waffengruppen. Das Team untersuche außerdem weiterhin seltene Desync-Situationen und Fälle, in denen Spieler trotz Deckung noch Schaden nehmen. Wie weit diese Untersuchungen bereits fortgeschritten sind, ist aktuell noch unklar. Entsprechende Anpassungen sollen Anfang kommenden Jahres folgen.
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Quelle: Steam

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