Trotz Battlefield-6-Erfolg: EA streicht Jobs bei Battlefield-Studios
Trotz eines Rekordstarts war Battlefield 6 offenbar nicht der erhoffte Erfolg für EA - diesen Eindruck gewinnt man zumindest in Anbetracht der nun gemeldeten Entlassungen bei DICE und Co.
Der Release von Battlefield 6 im vergangenen Jahr 2025 war für die Entwickler eigentlich ein voller Erfolg. Denn immerhin konnte man die Gunst der Community nach dem enttäuschenden Vorgänger zurückgewinnen und zugleich dem großen Konkurrenten namens Call of Duty ein Schnippchen schlagen. Doch das war den Verantwortlichen beim Publisher Electronic Arts offenbar nicht gut genug.
Call of Duty geschlagen, und trotzdem nicht gut genug?
Denn wie die Redaktion von Eurogamer mit Bezugnahme auf offizielle Aussagen eines Konzernsprechers berichtet, hat man bei mehreren Battlefield-Studios eine bislang unbekannte Anzahl an Mitarbeitern entlassen. Betroffen sind die Studios Criterion Games, DICE, Ripple Effect und Motive Studios. Von Seiten EAs heißt es dazu:
"Wir haben einige ausgewählte Änderungen innerhalb unserer Battlefield-Organisation vorgenommen, um unsere Teams besser daran anzupassen, was unserer Community am wichtigsten ist. Battlefield bleibt eine unserer größten Prioritäten und wir werden weiterhin in das Franchise investieren, angeleitet vom Feedback der Spieler und Erkenntnissen aus Battlefield Labs."
Zuvor hatte Battlefield bereits einen Verlust an Spielern hinnehmen müssen, obwohl der Shooter zum Launch einen Rekordwert von 747.440 zeitgleichen Spielern auf Steam erreichen konnte. Aktuell bewegen sich die Nutzerzahlen im Bereich um 50.000 Spieler - offenbar zu wenig für Electronic Arts.
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Quelle: Electronic Arts (via Eurogamer)

Wie viele und welches Personal entlassen wird - wird man sehen.
Bei den Amis ist dies absolut normal, die können sofort heuern und feuern wie die Firma lustig ist.
So viele Entlassungen sind nicht normal, aber der Prozess an sich überrascht keinen.
Generell wollen die meisten westlichen Studios und Publisher aktuell sparen - die Spieleentwicklung ist im Preis explodiert und das ist nicht dauerhaft zu finanzieren - zu hohes Risiko, nur sehr erfolgreiche Projekte werfen Gewinne ab. Die Industrie hat aber verstanden - Kosten runter, Spiele so entwickeln damit sich auch mittelmäßige Spiele kein fettes Loch in die Kasse machen. Das ganze ist eigentlich ne sehr gute Entwicklung. Nicht nur für Ubisoft (wo es halt richtig brennt) sondern auch für alle anderen Studios und Publisher. Denen ist halt klar geworden - nicht jedes Spiel kann das nächste GTA oder Fortnite werden, man kann sich nicht auf fette Verkäufe und massive Einnahmen aus Live Service verlassen.
Wenn die Studios und Publisher die Preise runterkriegen und entsprechend Spiele produzieren können die keine 400Mio. $USD verbrennen wenn es nicht ankommt - haben alle gewonnen.
Die Mitarbeiter aktuell tun einem leid - es war aber auch abzusehen, solch aufgeblähte Studios können nur überleben wenn die einen massiven Hit nach dem anderen bringen oder eine LiveService-Mehlkuh finden ala Fortnite, Valorant oder League.