Asus ROG Ally Teardown: iFixit bescheinigt gute Reparierbarkeit mit wenigen Mängeln
Die Reparatur-Spezialisten von iFixit haben den Asus ROG Ally im Teardown-Video genauer unter die Lupe genommen. Gegenüber der Steam-Deck-Konkurrenz schlägt sich das Handheld deutlich besser, hat vereinzelt aber Nachholbedarf.
Nach dem Release ist vor dem Teardown: Das für solche Youtube-Videos bekannt gewordene Unternehmen iFixit hat sich den vor knapp zwei Wochen erschienen Asus ROG Ally vorgeknöpft und dessen Reparierbarkeit auf Herz und Nieren geprüft. Im gut vierminütigen Clip wird explizit auch ein Vergleich zur Hauptkonkurrenz in Form von Valves Steam Deck gezogen, welcher in einigen Punkten deutlich positiver ausfällt.
Laut iFixit zählt der "benutzerfreundliche Austausch des Akkus" zu einer der herausragenden Teardown-Eigenschaften des Asus ROG Ally. Im Gegensatz zur verklebten Batterie des Steam Decks ist dieser nämlich schon mit dem Herausschrauben von sechs Kreuzschlitz-Schrauben sowie wenigen Laschen zugänglich. Damit sollte ein etwaiger Akkutausch deutlich einfacher von der Hand gehen - wenn Asus denn mal damit anfängt, offizielle Ersatzteile bereitzustellen.
Ähnlich simpel soll sich der Tausch - oder ein Upgrade auf bis zu zwei TiB - der im Asus ROG Ally verbauten SSD im M.2-2230-Formfaktor gestalten. Diese ist ebenfalls mit wenigen Schrauben befestigt und entsprechend leicht herauszulösen. Gleiches gelte für den Heatsink, die Lüfter sowie den Joystick, der auf einer modularen Platine befestigt ist und mit wenigen Handgriffen herausgenommen werden kann.
Es ist allerdings auch beim Asus ROG Ally nicht alles Gold, was glänzt: So ist der Bildschirm des Gaming-Handhelds mittels einer Klebebefestigung angebracht, was das Entfernen des Displays zu einer äußerst mühseligen Angelegenheit anwachsen lässt. Mithilfe eines Skalpells und eines Plektrums konnte der Bildschirm mit möglichst minimaler Bruchgefahr letztlich herausgelöst werden. Immerhin waren alle weiteren Komponenten wie die Lautsprecher oder der Fingerabdrucksensor nach dem Entfernen des Mainboards deutlich müheloser.
