Test: Asus M2N32-SLI Premium Vista Edition

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Test: Asus M2N32-SLI Premium Vista Edition Das alte M2N32-SLI Deluxe Wifi ist noch immer unsere AM2-Referenz. Nun stattet Asus das 590- SLI-Board mit zusätzlichen "Vista- Funktionen" aus und verkauft es als Premium Vista Edition.

Die neue Ausstattung: ein kleines Display mit der Bezeichnung Screen Duo, integrierter Flash-Speicher für Readyboost, ein TPM-Anschluss ewa für Bitlocker und eine Fernbedienung. Die gleiche Zusatzausstattung gibt es auch beim Core-2-Board P5B Premium Vista Edition - einen Test inklusive ausführlicher Beschreibung aller Vista-Features finden Sie auf Seite 40. Zudem bringt Asus zwei günstigere Varianten ohne Screen- Duo-Display: Das P5B Plus Vista Edition (Core 2) und das M2N-Plus SLI Vista Edition (AM2). Die kleinere AM2-Version verfügt über den Nforce-500-SLI-Chip und kostet nur 120 Euro.

Beim M2N32-SLI Premium Vista Edition (210 Euro) hat sich Asus hingegen für den 590-SLI-Chip und jede Menge Ausstattung entschieden: Zweimal Gigabit-LAN, sechsmal SATA-II, zweimal Firewire und ein Mikrofon. Das WLAN-Modul musste allerdings dem Onboard- Flash-Speicher weichen. Zwischen den beiden Grafikkartensteckplätzen befinden sich ein x4- und ein x1-Slot. Unpraktisch: Sitzt eine Grafikkarte mit hohem Kühler im oberen Steckplatz, kann der x4-Slot nicht mehr genutzt werden. Zudem blockiert eine lange Karte in der unteren x16-Bank zwei SATA-Ports. Keine Wünsche lässt dagegen das OC-BIOS offen: Die Spannungen für CPU, Speicher und Chipsatz lassen sich in feinen Stufen auf sehr hohe Werte setzen, die RAM-Timings können Sie ebenfalls detailliert einstellen und alle Einstellungen speichern. Dafür machte die Lüftersteuerung noch Probleme - wir hoffen auf ein BIOS-Update.

Bei allen Leistungstests (LAN, USB, Spiele) erreicht die Asus-Platine Bestnoten. Zudem laufen alle getesteten Speichermodule fehlerfrei. Im bestandenen Stabilitätstest steigt die Leistungsaufnahme des gesamten PCs auf 240,4 Watt (X2 4600+, X1950 XTX). Bei anderen 590-SLI-Platinen sind es bei dieser Konfiguration rund 20 Watt weniger. Unter der aufwendigen Heatpipe- Kühlung wird der SPP-Chip lediglich 53,6 Grad Celsius warm.

Fazit: Wer statt WLAN lieber eine Fernbedienung, Readyboost und das Zusatz-Display will, kauft die Vista-Platine. Wegen der besseren Lüftersteuerung bleibt jedoch das alte M2N32-SLI Deluxe vorerst unsere AM2-Referenz.

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