Test: Asus EN8800GTX Aquatank
Asus bietet eine auf 630/1.030 MHz übertaktete Geforce 8800 GTX mit komplett neuer Kühlung an. Die Grafikkarte ist über zwei Schläuche mit einer einbaubereiten Wasserkühlung verbunden. Diese stammt von Thermaltake und trägt den Namen Tide Water - für ca. 60 Euro ist diese Wasserkühlung auch einzeln erhältlich. Zusätzlich befindet sich auf der Grafikkarte ein eigener Kühler mit Lüfter. Da die Grafikkarte zwei Steckplätze belegt und zwei weitere Steckplätze für die Wasserkühlung notwendig sind, bleibt im PC kaum Platz für mehr Steckkarten. Der 65-mm-Lüfter auf der Grafikkarte erzeugt 1,5 Sone. Zusammen mit der Wasserkühlung kommen wir auf einen Lärmpegel von 2,0 Sone. Setzen Sie den Schalter an der Wasserkühlung auf "High Speed", ist der Geräuschpegel mit 5,1 Sone inakzeptabel. Trotz aufwendiger Kühlung ist die GPU-Temperatur mit 77 Grad Celsius (Low Speed) bzw. 72 Grad Celsius (High Speed) nur geringfügig besser als mit dem Standardkühler von Nvidia. Trotz Wasserkühlung lässt sich unser Testmuster manuell nur auf 650/1.100 MHz übertakten - entsprechende Ergebnisse sind auch mit luftgekühlten Karten möglich.
In Call of Duty 2 liegt die Asus-Karte um zwei bis sechs Prozent vor der Standardversion. NfS: Carbon profitiert dagegen deutlich vom höheren Shader-ALU-Takt und so ist die Asus EN8800GTX um bis zu acht Prozent schneller als eine Karte mit Standardtakt.
Fazit: Mit einem Aufpreis von mehr als 200 Euro lässt sich Asus den höheren Takt und die Kühlung teuer bezahlen - stolze 700 Euro möchte Asus für die Karte haben. Einen echten Nutzen bringt die verbesserte Kühlung aber kaum und ist zudem deutlich lauter als der Standardkühler von Nvidia.