Asus: Blitz-Mainboard-Reihe mit Problemen bei PCI-E-2.0-Grafikkarten
Asus-Platinen der Blitz-Serie mit Cross-Linx-Chip können in Kombination mit PCI-E-2.0-Grafikkarten Probleme bereiten.
Der bevorstehende Launch von Intels X38-Chipsatz wirft ein paar Fragen bezüglich der Kompatibilität zwischen dem neuen PCI-E-2.0-Standard und seinen Vorgängern auf. So ist mittlerweile bekannt, dass das PCI-E-2.0-Interface abwärtskompatibel zu Grafikkarten mit einem älteren Schnittstellen-Standard ist. Nun stellt sich jedoch die Frage was passiert, wenn man eine PCI-E-2.0-Grafikkarte in ein älteres Mainboard einsetzt.
Laut der PCI-Special-Interest-Group sollten dabei ebenfalls keine Probleme auftreten, da die Karten eine ältere Schnittstelle erkennen und die Übertragungsrate selbstständig von 5 GT/s auf 2,5 GT/s heruntersetzen. Wie xbitlabs.com berichtet, hat Asus dennoch Kompatibilitätsprobleme zwischen den Mainboards der Blitz-Serie und Grafikkarten mit der neuen PCI-E-2.0-Schnittstelle eingestanden. Die Platinen Blitz-Reihe basieren auf Intels P35-Chipsatz und nutzen einen speziellen "CrossLinx"-Chip, um zwei PCI-E-x16-Slots mit jeweils acht Lanes zu realisieren.
Während der erste ersten PCI-E-x16-Slot dem PCI-E-1.1-Standard entspricht und es beim Einsatz einer PCI-E-2.0-Grafikkarte somit keine Probleme geben dürfte, kann es beim zweiten PCI-E-x16-Slot passieren, dass diese nicht richtig erkannt wird, da dieser lediglich die PCI-E-1.0/1.0a-Voraussetzungen erfüllt. Mit anderen Worten disqualifizieren sich die Asus-Platinen der Blitz-Serie damit für Crossfire- beziehungsweise SLI-Konfigurationen aus PCI-E-2.0-Grafikkarten.
Es ist noch anzumerken, dass diese Einschränkung nur für Asus Blitz-Mainboard-Reihe mit CrossLinx-Chip gilt. Andere Asus-Platinen mit Intels P35-Chipsatz sollten keine Probleme mit PCI-E-2.0-Grafikkarten haben.
