Assassin's Creed Shadows: Auf Switch 2 mit vielen Optimierungen - und ohne Raytracing
Kommenden Dienstag wird Ubisoft Assassin's Creed Shadows für die Nintendo Switch 2 veröffentlichen. Dafür war aber viel Optimierungsarbeit nötig. Unter anderem haben die Entwickler Raytracing bei der globalen Beleuchtung deaktiviert.
Das im März veröffentlichte Assassin's Creed Shadows wurde gegenüber den Vorgängern technisch deutlich aktualisiert und hat grafisch dadurch einiges zu bieten. Für anspruchsvolle Details ist aber anspruchsvolle Hardware notwendig, und so erschien das Spiel neben dem PC erstmals ausschließlich für die aktuelle Konsolengeneration. Im Oktober überraschte Ubisoft dann aber mit einer Ankündigung: Am 2. Dezember soll das Spiel auch für die deutlich schwächer ausgestattete Nintendo Switch 2 erscheinen.
Ordentlich zurechtgestutzt
Kurz vor dem Release hat das Unternehmen nun einen Blogpost veröffentlicht und darin erklärt, welche Änderungen für den Port vorgenommen wurden. Demnach haben die Entwickler monatelang gearbeitet, damit Assassin's Creed Shadows möglichst gut auf der Switch 2 läuft. Doch selbst für die angepeilte Bildrate von nur 30 Fps waren dabei zahlreiche Kompromisse nötig. Unter anderem wurden Assets optimiert und der Rechenaufwand der Simulationen von Stoff und Wolken reduziert. Ganz gestrichen haben die Entwickler außerdem das Raytracing für die globale Beleuchtung - um Speicher zu sparen.
Auch übliche Baustellen wie die Texturauflösung, das Streaming oder die Modellqualität bei verschiedenen Distanzen haben die Entwickler angepasst, um das Spiel auf der Switch 2 zum Laufen zu bekommen. Im Handheld-Modus sollen die Änderungen dabei, wie üblich, etwas stärker ausfallen - denn dort ist die Grafikleistung niedriger. Zudem hat Ubisoft zumindest in den belebteren Bereichen auch die Anzahl der NPCs reduziert. Und natürlich ist auch DLSS wieder mit dabei, um das Spiel auf die Zielmarke von 30 Fps zu bringen.
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Inwiefern sich diese Änderungen bei der Optik und dem Spielgefühl niederschlagen, wird man voraussichtlich nächste Woche in ersten Tests erfahren. Dann wird man zudem auch prüfen können, inwiefern die Switch-spezifischen Features umgesetzt wurden: Ubisoft verspricht einen Touchscreen-Support und einen angepassten VRR-Modus (Variable Refresh Rate), der bei Shadows schon ab 30 Fps statt erst ab 40 Fps funktionieren soll. Auf einige andere Funktionen muss man hingegen noch warten: Die Erweiterung "Claws of Awaji" und ein Support für Maus und Tastatur sollen erst später nachgereicht werden.
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