Ubisofts womöglich bestes Spiel seit Jahren: Trotzdem werden Entwickler entlassen
Das kürzlich erschienene Assassin's Creed Black Flag Resynced wird von Spielern und Kritikern gleichermaßen gelobt. Trotzdem führt Ubisoft Entlassungen durch.
Seit dem 9. Juli ist Assassin's Creed Black Flag Resynced erhältlich, das Remake des 2013 erschienenen Assassin's Creed 4: Black Flag. An der Entwicklung waren neben dem Hauptstudio Ubisoft Singapore auch die Teams aus Barcelona, Bordeaux, Belgrad, Chengdu, Indien, Kiew, Montpellier, den Philippinen, Quebec und Shanghai beteiligt. Auch wenn Assassin's Creed Black Flag Resynced die besten Wertungen seit Langem einfährt, sollen 51 Entwickler aus Barcelona ihren Job verlieren.
Entlassungen und Umstrukturierungen bei Ubisoft Barcelona
Assassin's Creed Black Flag Resynced ist schon jetzt einer der erfolgreichsten Ubisoft-Titel der vergangenen Jahre. Trotzdem wurde bereits im Juni bekannt, dass rund 51 Entwickler von Ubisoft Barcelona entlassen werden. Dies geschah nur wenige Tage, nachdem das Studio seine Inhalte für Assassin's Creed Black Flag Resynced fertigstellte. Laut Ubisoft soll der Entwickler umstrukturiert werden und sich in Zukunft vorrangig um Rainbow Six kümmern.
Laut Manel Cota, technischer und Gameplay-Animator bei Ubisoft Barcelona, war das Studio für die Unterwasserlevel des Remakes verantwortlich. Interne Dokumente belegten jedoch, dass das kleine Team unter anderem auch alle Schwimmsysteme, die gesamte Unterwassermechanik, Biome und Tierverhalten, Unterwasserwracks und Schmugglerverstecke ins Spiel implementierte. Dazu kamen noch drei Hauptmissionen, 15 Nebenquests, vier Attentäteraufträge und die Region Gibara. Zusammen mit Ubisoft Quebec hat Barcelona zudem alle Bosse und die gesamte Kampf-KI der Gegner entwickelt.
Trotz des großen Erfolgs des Spiels werden zahlreiche Entwickler von Ubisoft Barcelona ihren Job verlieren. Ubisoft soll die Situation noch verschlimmern, indem das Unternehmen den Betroffenen eine minimale Abfindung von 25 Tagesgehältern pro Beschäftigungsjahr anbietet. Zwar sieht das spanische Recht eine Mindestabfindung von 20 Tagesgehältern pro Beschäftigungsjahr vor. In der Spielebranche sei es jedoch üblich, dass Unternehmen Mitarbeitern zwischen 35 und 45 Tagen Abfindung pro Beschäftigungsjahr bereitstellen.
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Quelle: via Insider Gaming
